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Hercules Saxonette

Hercules Saxonette - wie alles begann

Die erste Saxonette wurde zwischen den Jahren 1938 und 1966 in den Werken der Firma Miele in Gütersloh produziert. Vorgestellt wurde der Radnaben-Motor für Fahrräder zunächst auf der Automobilausstellung, die im Jahre 1937 in Berlin stattfand. Da die Idee großen Anklang fand, begann man 1938 mit der Produktion der ersten mit einem Hilfsmotor ausgestatteten Fahrräder. Der 60 ccm große Zweitakt-Motor hatte eine Leistung von 1,2 PS bei rund 3.500 Umdrehungen die Minute. Für die damalige Zeit gelangte der Fahrer der Saxonette schnell von einem Ort zum anderen. Das motorbetriebene Fahrrad kam auf Geschwindigkeiten bis zu 30 Kilometer pro Stunde. Das kleine Mofa meisterte zudem Steigungen bis zu acht Prozent, ohne dass der Fahrer in die Pedalen treten musste. Das Gewicht des Fahrzeugs lag – je nach Hersteller - zwischen 28 und 33 Kilogramm.

Die späten Jahre der Hercules Saxonette

1995 wurde in Deutschland die zweite Baureihe der Saxonette auf den Markt gebracht. Diesmal liefen die leichten Motorenfahrräder unter dem Label Hercules. Das kleine und leichte Fahrzeug ist nun mit einem in das Hinterrad integrierten Einzylinder-Zweitaktmotor ausgestattet. Dieser wird mithilfe des Fahrtwinds gekühlt. Der Hubraum der Hercules Saxonette hat eine Größe von 30 Kubikzentimetern. Der Fahrer der kleinen Maschine hat die Wahl, ob er sich sportlich betätigen oder den Motor aktivieren will. Ist dies geschehen, erreicht die 32 Kilo leichte Saxonette eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Genug, um komfortabel und bequem den nächsten Supermarkt zu erreichen oder Besuche in der Nachbarschaft zu tätigen. Zum Stehen kommt das Leichtmofa mithilfe einer Trommelbremse im hinteren und im vorderen Bereich. Der Tank fasst rund 1,7 Liter Treibstoff. Dieser sollte aus einer Zweitakt-Öl-Kraftstoff-Mischung nach DIN in einem Verhältnis von 1:50 bestehen. Aufgrund des geringen Verbrauchs und der geringen Geschwindigkeit ist die zweite Generation der Hercules Saxonette gut für Rentner, aber auch für Schüler geeignet. Aufgrund des Aufbaus des Leichtmofas sollte der Fahrer nicht schwerer als 130 Kilogramm sein.

Die Hercules Saxonette von 2001

Das Modell von 2001 hat rund 0,7 PS und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von rund 20 Stundenkilometern. Je nachdem wie der Fahrer unterwegs ist, liegt der Verbrauch zwischen 1,1 und 1,7 Litern auf einer Strecke von 100 Kilometern. Ein besonderes Highlight: Wer vor 1965 geboren ist, benötigt keinen Führerschein für die Saxonette. Diese ist steuer- und zulassungsfrei und auch der TÜV verlangt keine Prüfung. Aus diesen Gründen ist die Hercules Saxonette ein beliebtes Fahrzeug, das auch in gebrauchtem Zustand sehr begehrt ist.