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Ducati 749

Ducati 749

Die 749 S ist ein Motorrad des italienischen Fahrzeugproduzenten Ducati. Die Maschine wurde 1993 als kleinere Variante der Ducati 999 R Testastretta angeboten. Die wesentlichen Neuerungen beim Antrieb der 749 S sind der komplett neu entwickelte Testastretta-Zylinderkopf und ein stark modifiziertes Kurbelgehäuse zusammen mit der aus der 998 R übernommenen Kurbelwelle. Die Techniker verkürzten den Kolbenhub zugunsten einer höheren Drehzahlfestigkeit.

Das neue Katalysatorsystem in der Center-Up-Anlage, mit einem großen zentralen Sammler ausgestattet ist, sorgt dafür, dass die 749 S die Euro-2-Norm erfüllt. Unterschiedlich dicke Krümmer-Rohre sorgen wie bei der 999 dafür, dass die durch die unterschiedlichen Längen der Krümmer auftretenden Leistungsverluste weitgehend ausgeglichen werden.

Die Wartungsanfälligkeit der 749 S gesenkt

Wie bei der 999 wurde auch die 749 S mit gleichen Federkomponenten, gleichem Rahmen und identischer Verschalung deutlich wartungsfreundlicher konzipiert. Unter dem Strich reduzierte sich die Anzahl der Einzelteile um 230 (rund 30 Prozent). So wurden die Batterie, der Spannungs-Regulator, die Zündungs-Einspritzungs-Kontrolleinheit und die wichtigsten elektronischen Baugruppen in einer einzigen Einheit zusammengefasst, die sich auf der linken Seite des Motors unmittelbar hinter der mit Schnellverschlüssen versehenen Verschalung verbirgt und auf diese Weise sehr schnell erreicht werden kann.

Das Kühlsystem wurde ebenfalls neu konzipiert. Nun kommt es mit erheblich weniger Dichtungen und Verbindungsschläuchen aus, was die Zuverlässigkeit verbessert. Ein moderner CAN-Datenbus übernimmt wie bei der 999 die Übertragung aller relevanten Daten des Motors zum voll digitalisierten, mit 400 Gramm extrem leichten Cockpit sowie zum leistungsfähigeren, schnelleren Bordrechner. Das Cockpit ist mit Benzinverbrauchsanzeige, Zeituhr, Tacho, Service-Intervallanzeige, Diebstahlsicherungsanzeige, Drehzahlmesser, Kühlwassertemperaturanzeige, Batteriespannungsmesser ausgestattet. Zudem ist auch eine Motorkontrollanzeige, ein Rundenzähler und ein doppelter Schaltblitz vorhanden.

Die Beleuchtung des Displays passt sich selbständig den Lichtverhältnissen an. Die 749 S unterscheidet sich von der 999 lediglich durch den Antrieb und einen 180er Hinterreifen. Wie der größere Bruder besitzt die 749 S auch einstellbare Hand- sowie Fußhebel, fünffach verstellbare Fußrasten und einen einstellbaren Lenkkopfwinkel.