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Ducati 600 SS

Ducati 600 SS für das ekstatische Zweiradvergnügen

Als kleine Schwester der legendären 900 SS Desmo erfreut die Ducati 600 SS Zweiradfahrer ebenfalls mit einem drehmomentstarken Motor und einem extrem sportlichen Fahrwerk. Der Betrachter dieses Motorrads hat zudem seine Freude am typisch italienischen Design. Nicht zuletzt der satte Sound der Ducati-Motoren ist seit jeher eine Bereicherung für die Zweiradwelt. Mit dem 600 ccm-Motor ist die Ducati 600 SS das kleinste Serienmotorrad der italienischen Motorradschmiede aus Bologna, das für den deutschen Markt hergestellt wurde. Von 1994 bis 1998 produzierte Ducati den durchzugsstarken Supersportler mit der auffälligen 2-in-1-Auspuffanlage.

Ducati 600 SS Nuda oder Carenata - Design auf hohem Niveau

Serienmäßig wurde die Ducati 600 SS mit zwei Verkleidungsvarianten ausgeliefert: Das Modell Nuda hat eine Halbverkleidung, die dem Fahrer ausreichenden Schutz vor Fahrtwind bietet, gleichzeitig aber den Blick auf den imposanten Motorblock und die ebenfalls eindrucksvolle Rahmenkonstruktion der Ducati freilässt. Als Ducati 600 SS Carenata ist das Sportmotorrad mit einer Vollverkleidung ausgestattet. Diese ist so gestaltet, dass am oberen Rand der Gitterrohrrahmen sichtbar bleibt, wodurch das elegante und sportliche Design dieses Motorrads unterstrichen wird. Zu dem insgesamt modernen und sportlichen Design tragen zudem die geschmackvoll gestalteten Alu-Gussräder bei. Der Scheinwerfer ist, wie in den 1990er-Jahren üblich, rechteckig. Unterhalb des Scheinwerfers geben zwei nebeneinander platzierte Lüftungsschlitze in der Verkleidung dem Bike sein individuelles Gesicht. Ebenfalls typisch für Supersportmotorräder der 1990er-Jahre ist das Reifenformat 120/60 ZR 17 auf dem Vorderrad und 160/60 ZR 17 auf dem Hinterrad.

Technik der Ducati 600 SS

Ebenso wie die große Schwester 900 SS ist die Ducati 600 SS nicht mehr mit einer Königswelle, sondern mit einem Nockenwellenantrieb mit Zahnriemen ausgestattet. Die Zündanlage und die gesamten elektrischen Bauteile dieses Motorrads wurden von japanischen Qualitätsherstellern bezogen. Dasselbe gilt für die Federelemente und die Vergaseranlagen. Dadurch konnte die Anfälligkeit früherer Ducati-Modelle in diesen Bereichen beseitigt werden. Der luftgekühlte Zweizylinder-Viertaktmotor ist als V-Motor im 90 Grad-Winkel gestaltet und mit zwei Ventilen pro Zylinder versehen worden. Aus dem Hubraum von 583 ccm entwickelt der Motor eine Leistung von 39 kW oder 53 PS bei 8.250 Umdrehungen in der Minute und eine Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometern. Der Antrieb erfolgt als Kettenantrieb mit einer O-Ring-Kette durch ein 5-Gang-Getriebe. Dank Höckersitzbank mit einer Sitzhöhe von 770 mm fühlen sich Fahrer auf der 172 kg schweren Ducati 600 SS schnell heimisch. Die 600 SS fährt mit Super bleifrei, sollte aber nicht mit Bioethanol oder entsprechenden Gemischen wie E 10 betrieben werden.