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DKW RT 250

DKW RT 250 - Volksmotorrad der 50er

Die DKW RT 250 bezeichnet eine ganze Serie von Motorrädern, die DKW in den Jahren 1952 bis 1957 produzierte. Diese Motorräder haben in den 50er Jahren wesentlich zur Massenmotorisierung in Deutschland beigetragen, bevor der zunehmende Wohlstand den Umstieg auf Autos erlaubte. Zur DKW RT 250 gehören folgende Ausführungen:

  • DKW RT 250 H (1952 - 1953)
  • DKW RT 2501 und /2 (1953 - 1955)
  • DKW RT 250 S (1955 - 1956)
  • DKW RT 250 VS (1956 - 1957).

Die DKW RT 250 H war das erste Motorrad der Auto-Union mit Hinterradfederung. Eine Spiralfeder nimmt die Stöße auf, während eine zweite, schwächere Feder den Rücklauf dämpft. Von „H” wie Hinterradfederung kommt auch die Modellbezeichnung RT 250 H.

Die DKW RT 250 H verfügte über einen Einzylinder-Zweitaktmotor, der dem der 200er bis auf die von 62 mm auf 70 mm vergrößerte Zylinderbohrung entsprach. Das Motorrad hatte zu Anfang eine Leistung von 11,5 PS, die bis Ende 1953 auf 12,5 PS erhöht wurde. Das Dreiganggetriebe übernahm DKW von der RT 200. Die Antriebskette wurde in einem Blechkasten geführt, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Geeignet für Gespannbetrieb

Das Modell DKW RT 2501 von 1953 besaß ein Viergang- statt ein Dreiganggetriebe. Sonst blieb es gegenüber der RT 250 H unverändert. Nur wenige Monate nach der 2501 wurde bereits die DKW RT 2502 ausgeliefert. Obwohl sich in der Bezeichnung nur eine Ziffer änderte, war dieses Motorrad bis auf das Vierganggetriebe eine Neukonstruktion. Der ebenfalls neu konstruierte Motor hatte den Auslass und den Auspuff auf der linken Seite, um rechts Platz für einen Beiwagen zu schaffen. Der stärkere Motor ermöglichte erstmals die Verwendung eines Beiwagens; durch die geänderte Position des Auspuffs wurden Mitfahrer nicht von Abgasen belästigt. In Kombination mit dem verkleideten Vergaser und der neuen Auspuffanlage steigerte Auto-Union die Leistung der DKW RT 2502 zunächst auf 13,5 PS und später auf 14,1 PS.

Die DKW RT 250 S erhielt eine Hinterradschwinge, nachdem sich diese Konstruktion bei anderen Modellen wie der RT 350 bewährt hatte; daher auch die Modellbezeichnung „S” wie Schwinge. Diese Ausführung ist auch erkennbar an den „Stachelrippen” - das Motorgehäuse hat kurze, versetzt angeordnete Kühlrippen. Das letzte Modell der Baureihe ist die DKW RT 250 VS mit Vorderradschwinge. Bei dieser Version legte Auto-Union die Vorderpartie speziell für den Gespannbetrieb aus.