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BMW HP2 Sport

BMW HP2 Sport - ein Boxer, der begeistert

Bei dem Namen BMW in Verbindung mit Motorrädern schnalzen viele Freunde des Zweiradsports und Biker mit der Zunge. Ebenso viele haben es aber auch bedauert, dass die Hersteller mit der Einführung ihrer K-Serie den so beliebten Boxer-Motor in Rente schicken wollten. Doch die Anhänger des kraftvollen und mit unverkennbarem Klang ausgestatteten Motors können sich beruhigt zurücklegen. Der Boxer-Motor ist nicht weg vom Fenster, er wurde nur überarbeitet und verbessert.

Schon mit dem Bau der R 1200 S gelang BMW ein Volltreffer in Sachen Motorrad der Kategorie Supersportler. Hier wurde ein Zweizylinder-Viertakter verwendet, ein Boxer-Motor mit Vierventiltechnik. Dieses Gerät hat dem bis 2008 produzierten Motorrad den Namen Supersportler zu Recht eingebracht. Dass es jedoch noch einen Tick besser geht, hat man bei BMW mit dem Bau der HP2 Sport bewiesen. Dieses offizielle Nachfolgemodell der R 1200 S hat ein paar sehr feine aber effektvolle änderungen verpasst bekommen, die dem Fahrer noch mehr das Gefühl des Supersportlers vermitteln.

Technik der BMW HP2 Sport

Auch in der HP2 Sport arbeitet als Herzstück ein Zweizylinder-Boxer-Motor als Viertakter und mit Vierventiltechnik. Im Gegensatz zum Vorgängermodell kommen hier jedoch zwei Nockenwellen (oben liegend) zum Einsatz, zwei pro Zylinderkopf (DOHC). Doch hier kommt nun eine äußerst ungewöhnliche Technik zum Einsatz, jede einzelne der verbauten Nockenwellen steuert je ein Einlass- und ein Auslassventil. Dieses Schmuckstück der HP2 Sport kommt auf eine Leistung von 98 kW, das sind immerhin 133 PS. Da kann man nur sagen: Nicht schlecht für einen Boxer-Motor, oder? Hat dem eingefleischten Motorradfan früher nur der kraftvolle Klang eines Boxers begeistert, so tut er es heute auch noch mit der Leistung.

Highlights der BMW HP2 Sport

Damit man diese Leistung der HP2 Sport auch gut auf die Straße bekommt, wurde dieses Motorrad in kompletter Leichtbauweise gefertigt. So kommt dieses BMW-Modell mit einem Gewicht von nur 206 kg im fahrfertigen Zustand - also vollgetankt - daher. Dieses extrem niedrige Gewicht für ein Motorrad der Marke BMW kommt auch dadurch zustande, dass dieses Superbike ganz auf einen separaten Heckrahmen verzichtet. Das Heck ist im Gegenteil eine selbsttragende Einheit und aus Carbon gefertigt.

Doch nicht nur die Leistung der BMW HP2 Sport macht Eindruck, auch in puncto Sicherheit wird dem Fahrer etwas geboten. So kann man den Supersportler aus Bayern mit dem von BMW entwickelten ABS für Motorräder ausstatten, welches auch abschaltbar ist. Für das gute Fahrverhalten sorgt bei der Vorderradführung das patentierte BMW Telelever und bei der Hinterradführung eine mit BMW Paralever ausgestattete Aluminiumguss-Einarmschwinge. Die Modellreihe der HP2 gibt es auch noch in den Versionen Enduro und Megamoto, wobei allen Modellen eines gemeinsam ist; HP steht für High Performance und das trifft auf alle drei zu.