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Aprilia Red Rose

Aprilia Red Rose - ein waschechter Chopper aus Italien

Mit der Firmengründung im Jahr 1945 beginnt Aprilia, Motorradgeschichte in Italien zu schreiben. Bis 2004 ist das Unternehmen im Besitz von Ivano Beggio und wird auch von ihm geleitet. 2004 kauft der Piaggio-Konzern den Motorradhersteller auf und gliedert ihn in die Unternehmensgruppe ein. Moto Guzzi und Laverda gehören zwischenzeitlich ebenfalls zu dieser Unternehmensgruppe. Alberto Beggio gründet nach dem Zweiten Weltkrieg eine Fahrrad-Fabrik und benennt sie nach einer Limousine, dem Lancia Aprilia, das aus seiner Sicht das beste Auto der Welt war. Und da er sich zum Ziel gesetzt hat, seinerseits die besten Fahrräder zu bauen, entsteht so die Marke Aprilia. Bis Modelle wie die Aprilia Red Rose entstehen, sollte es aber noch mehrere Jahrzehnte dauern. Als Ivan Beggio, Sohn des Firmengründers, 1968 die Firma übernimmt, beginnt er, zusammen mit einer Handvoll Mitarbeitern ein kleinvolumiges “Motorrad” zu konstruieren. Im Laufe der folgenden Dekaden bringt der italienische Motorradhersteller neben sehr sportlichen Modellen auch Roller, Superbikes und Sporttourer und Ende der 1980er-Jahre einen Chopper nach amerikanischem Vorbild auf den Markt. Erhältlich ist die Aprilia Red Rose in verschiedenen Motor-Größen von 50 cm³ bis zur 125er-Klasse.

Charmanter Begleiter mit rockigem Flair

Auf den ersten Blick wirkt die Aprilia Red Rose auch in der kleinsten Version deutlich größer, als sie in Wirklichkeit ist. Die Red Rose 50 besitzt einen Tank, in den ganze 13 Liter Kraftstoff passen. Bei der 125er-Variante liegt die Kapazität bei 12 Litern. Beide Cruiser werden von einem Zweitakt-Motor mit einem Zylinder angetrieben. Die Red Rose 50 erbringt so bei einem Hubraum von 50 cm³ eine Nennleistung von 2,7 PS oder 2 kW. Damit lässt sich das kleine Fahrzeug auf eine Spitzengeschwindigkeit von 50 km/h beschleunigen. Bei einer Sitzhöhe von 720 mm lässt sich die Aprilia Red Rose trotz ihrer Länge von mehr als zwei Metern einfach und unkompliziert handhaben. Eine Wasserkühlung sorgt für den notwendigen Temperaturausgleich, vier Gänge ermöglichen jederzeit eine optimale Leistungsentfaltung. Die kleine Red Rose-Schwester wird von 1992 bis 1994 angeboten. Von 1989 bis 1992 bereichert die Aprilia Red Rose mit 125 Kubik das Segment der Leichtkrafträder. 27 muntere PS sorgen bei der größeren Version für jede Menge Fahrspaß. So ist speziell die Aprilia Red Rose 50, die auch in der Classic-Version angeboten wird, das ideale Fahrzeug für alle, die auch ohne Motorradführerschein den Zweirad-Spaß genießen wollen.