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BMW 635

BMW 635

Der Tradition der Oberklasse-Coupés des deutschen Autobauers BMW reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als mit dem BMW 3200 CS ein Nachfolger des legendären BMW 503 präsentiert wurde. Über eine Kleinserienfertigung kamen diese frühen V8-Coupés aus München jedoch nicht hinaus. Weiterlesen

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Mit dem BMW 635 setzt der Hersteller seine Coupé-Tradition fort

Das änderte sich auch noch nicht mit der Einführung des BMW 2000 CS im Baujahr 1965, der beim Karosseriebauer Karmann entwickelt und in dessen Werk in Osnabrück in wenigen hundert Exemplaren gefertigt wurde. Erst mit dem darauf folgenden BMW 2800 CS schafften die Bayern es, ihre Coupé-Serie aus dem Nischendasein zu befreien. Während der Hersteller bislang auf die Zuarbeiten von werkfremden Stylisten gesetzt hatte, entschied man sich in der Münchener Zentrale in den 1970er Jahren, endlich ein V8-Coupé aus der eigenen Design-Abteilung auf den Markt zu bringen. So wurde die neue 6er-Reihe konzipiert, in der der BMW 635 in den Jahren zwischen 1978 und 1989 das Spitzenmodell darstellte. Im Baujahr 2007 erlebte der BMW 635 in der wiederbelebten 6er-Reihe eine Neuauflage als Coupé und erstmals auch als Cabriolet.

Das sportliche Outfit des ersten BMW 635 passt zur Performance

Der BMW 635 der ersten Generation kam im Baujahr 1978 als sportlichstes Modell der drei Jahre zuvor eingeführten 6er-Reihe auf den Markt. Das zweitürige Coupé verfügte über einen V8-Motor mit 3,5 Litern Hubraum, der 160 kW (218 PS) lieferte. Damit erreichte der BMW 635 der ersten Baugeneration eine Höchstgeschwindigkeit von knapp über 220 km/h. Die Strecke von Null auf Hundert bewältigte er in 7,6 Sekunden. Dazu gab es ein Sportgetriebe und ein speziell auf die höheren Leistungen abgestimmtes Fahrwerk. Auch nach außen hin dokumentierte der BMW 635 seine sportliche Vormachtstellung in der 6er-Reihe. Breitreifen mit Aluminiumfelgen, Zierstreifen an den Seitenfronten, Front- und Heckspoiler unterschieden den BMW 635 von den kleiner motorisierten Modellen der Baureihe.

Der BMW M635 bekommt den Motor aus dem Supersportwagen BMW M1

Das schien gerade der richtige Auftritt zu sein, um auf Basis des BMW 635 Coupés eine leistungsmäßig noch einmal aufgewertete Sportversion auf den Markt zu bringen. Die BMW Motorsportabteilung nahm sich des BMW 635 an und verpasste dem Coupé ein anderes Triebwerk. Das stammte aus dem Supersportwagen BMW M1 und verfügte bei 5,9 Litern Hubraum über eine Leistung von 210 kW (286 PS). Damit brachte es der BMW M635 auf 255 km/h in der Spitze. Aus dem Stand auf Hundert schaffte es das M-Coupé in 6,4 Sekunden.

Der BMW 635 als Coupé und Cabriolet in der 6er-Reihe ab 2007

Nachdem der Hersteller mit dem Experiment gescheitert war, in der Oberklasse eine 8er-Baureihe dauerhaft zu etablieren, erlebte der BMW 635 in der 2003 eingeführten neuen 6er-Klasseeine Neuauflage. Im Jahr 2007 erschien der neue BMW 635 als Cabriolet und Coupé - und als erster Diesel der 6er-Reihe. Der Sechszylinder-Selbstzünder verfügte über ein mit zwei Turboladern bestücktes Aggregat mit 3,0 Litern Hubraum, das den Dieseln 210 kW (286 PS) zur Verfügung stellte. Damit schaffte das Stoffdach-Cabriolet eine Spitzengeschwindigkeit von 250 km/h. Die Hundertermarke erreichte der BMW 635 der neuen Generation in der offenen Version in knapp 6,6 Sekunden. Den Durchschnittsverbrauch gab der Hersteller mit 7,2 Litern Diesel an, was einer CO2-Emission von 190 g/km entsprach. Beim BMW 635 Coupé lagen diese Werte konstruktionsbedingt etwas darunter.

Fahrzeugbewertungen zu BMW 635

9 Bewertungen

5,0

Technische Daten BMW 635

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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