Ein Transporter mit Allrad ist vielseitig einsetzbar und selbst in Deutschland ein beliebtes Transportmittel. Obwohl das Straßennetz sehr dicht ist und es kaum unbefestigte Wege gibt, bieten die Allradtransporter ihre Vorteile. Die Einsatzbereiche beginnen beim privaten Bereich und enden im gewerblichen Betrieb. Dabei dient der Transporter sowohl als Fahrzeug für mehrere Personen als auch als Transportmittel für unterschiedliche Güter. Ob Baustele, Forstwirtschaft oder Großfamilie - ein Transporter mit Allrad findet immer seine Berechtigung.



Vorteile des Allradantriebs

Ein Transporter mit Allrad dient vor allem bei professionellen Einsätzen und kann unter extremen Bedingungen seine volle Leistung zeigen. Eine immer wiederkehrende Bedingung in Deutschland ist der Winter. Vor allem in den höheren Lagen und Gebirge möchten die Menschen nicht mehr auf den Allradantrieb verzichten. Passhöhen oder verschneite steile Straßen sind für den Allradantrieb kein Problem mehr. Die Last wird auf die vier Räder verteilt, sodass der Antrieb auf beiden Achsen möglich ist. Die Verteilung erfolgt dabei nicht immer gleichmäßig. Oft liegt die größere Antriebskraft auf der hinteren Achse, um den Transporter mit Allrad mehr Traktion zu geben und ihn auf den schwierigen Untergründen besser nach vorn zu schieben. Der restliche Teil der Kraft befindet sich dann auf der Vorderachse. Somit zieht sich der Transporter selbst noch etwas nach vorn. Daneben gibt es intelligente Systeme, die die Kraft nicht nur auf die Achsen, sondern auch die vier Räder unterschiedlich verteilen. Sensoren merken direkt, welche Räder noch Traktion haben. Diese Räder bekommen dann mehr Kraft zugeteilt und bewegen den Transporter ohne Probleme nach vorn. Bei vielen Herstellern ist der Allradantrieb nicht immer eingeschaltet. Per Tastendruck lässt er sich zuschalten, sodass sich der Fahrer auf verschlammte Baugruben, sandige Böden oder Geröllstraßen einstellen kann. Danach übernimmt die Elektronik im Fahrzeug die weitere Regelung. Ein dosiertes Gasgeben und das Steuern des Transporters genügen, um nach vorn zu kommen. Der Allradantrieb ist bei vielen Herstellern und Transportern mittlerweile serienmäßig integriert. Hinzu kommt das elektronische Stabilitätsprogramm ESL. Es ergänzt den Antrieb als Sicherheitssystem und harmoniert noch mit vielen weiteren Sicherheitssystemen. Der Allradantrieb lässt sich bei laufendem Motor zuschalten, entweder im Stand oder auch bei niedrigen Geschwindigkeiten.



Hersteller und weitere Besonderheiten

Die gängigen Transporter mit Allrad besitzen ein Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und können höchste Anforderungen bewältigen. Schneereiche Regionen, Gebirge und Naturlandschaft lassen sich mit diesen Transportern entdecken. Dabei eignen sich die Modelle auch als Familienwagen. Bis zu sieben Personen können in einem solchen Transporter problemlos mitfahren. MAN sieht sich als größter Hersteller für Nutzfahrzeuge und gehört zum VW Konzern. Hier gibt es neben LKW natürlich auch Transporter, die mit einem solchen Antrieb ausgestattet sind. VW selbst stellt ebenso Transporter her, die auf vier Rädern angetrieben werden. In Europa bieten ebenso Fiat und Citroen Transporter auf diesem Gebiet an. Ein besonders beliebtes Modell ist der Mercedes Benz Sprinter vom deutschen Markt. Doch auch die asiatischen Autohersteller haben verschiedene Modelle in diesem Bereich entwickeln können. Der Vito oder Viano sind ebenso Modelle, die in diese Kategorie fallen. VW hat explizit das Modell Crafter auf dem Markt. Er arbeitet sogar mit einem permanenten Allradantrieb. Sind die Neuwagen zu teuer, kann man sich auch für einen gebrauchten Transporter mit Allrad entscheiden. Die Technik hinter dem Allradantrieb ist mittlerweile so gut entwickelt, dass selbst gebrauchte Fahrzeuge noch eine lange Fahrdauer aufweisen.

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