Citroën-Transporter auf Grundlage von Pkw-Baureihen

Als der französische Autohersteller Citroën im Frühjahr 1951 einen Kastenwagen auf Basis seines zwei Jahre zuvor präsentierten 2 CV auf den Markt brachte, erwiesen sich die Franzosen als Pioniere beim Bau kleiner Transporter auf Pkw-Basis. Traditionell waren es die Einstiegsmodelle des Pkw-Programms, die als Citroën-Transporter mit einem Kastenaufbau versehen wurden. Nach dem 2 CV war es die leistungsstärkere Dyane, die als Lieferwagen unter dem Namen Acadiane als Nutzfahrzeug vermarktet wurde. Im Jahr 1984 folgte mit dem Citroën-Transporter C15 auf Grundlage des Citroën Visa eine neue Generation von Kastenwagen, die in einigen Ländern bis zum Jahr 2005 angeboten wurde. Bereits Mitte der 1990er Jahre stand jedoch mit dem Citroën-Transporter der Baureihe Berlingo ein Nachfolger bereit, der in Form eines Hochdachkombis als Kastenwagen sowie als Kombi mit Seitenverglasung zu den Händlern kam. Ergänzt wurde das Programm der Citroën-Transporter im Baujahr 2007 durch den kompakteren Kastenwagen der Baureihe Citroën Nemo.

Citroën-Transporter der höheren Gewichtsklassen

In den Gewichtsklassen bis 2,6 Tonnen präsentierten die Franzosen mit ihrem Type H Ende der 1940er Jahre einen Kleintransporter, der als Kastenwagen und Fahrgestell für Sonderaufbauten bis in die 1980er Jahre gefertigt wurde. Abgelöst wurde dieser zum Klassiker gewordene Citroën-Transporter im Baujahr 1981 vom Citroën C25, der gemeinsam mit Fiat konzipiert worden war und der dem schon 1975 auf den Markt gebrachten größeren Citroën C35 an die Seite gestellt wurde. Mitte der 1990er Jahre löste der Hersteller die C-Baureihen durch zwei neue Citroën-Transporter ab, die unter den Namen Jumpy und Jumper in unterschiedlichen Karosserieversionen als Kleinbus und Kleintransporter eingeführt wurden.
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