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Im Baujahr 1961 hat der erste VW Kombi seine Marktpremiere

Über 20 Jahre konzentrierte sich der Autohersteller Volkswagen auf den Bau von zwei Volumenmodellen, mit denen die Wolfsburger die Automobilgeschichte in der deutschen Nachkriegszeit wesentlich prägten. Typ 1 und Typ 2 nannten sie intern den VW Käfer und den VW Transporter, der heute auf dem Markt für Gebrauchtwagen unter der Bezeichnung T2 angeboten wird und neben dem Käfer einer der Klassiker im VW-Programm wurde. Käfer und Bulli waren bis Anfang der 1960er Jahre gewissermaßen ein Synonym für Volkswagen. Doch um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen, musste das Programm nach oben ausgebaut werden und neue Karosserieversionen hinzukommen. Das geschah mit der Entwicklung des Typ 3, der als VW 1500/1600 ab 1961 als Mittelklasse-Limousine auf den Markt kam. Damit war zugleich die Grundlage für den ersten VW Kombi der Firmengeschichte geschaffen, der auf Basis dieser Limousinen entstand und ebenfalls 1961 seine Marktpremiere feierte. Nachfolger wurden die Kombis der Baureihe VW 411/412 und ab Mitte der 1970er Jahre dann der VW Passat, der seither das Gesicht der VW Kombis in der Mittelklasse prägt. Für die Bezeichnung der Modelle führten die Wolfsburger in den unterschiedlichen Baureihen den Namen Variant ein, der auf das flexible Nutzungskonzept der Fahrzeuge mit vergrößertem Laderaum hinweisen sollte.

Ab den 1990er Jahren baut VW sein Kombi-Programm weiter aus

In den 1990er Jahren ging der Hersteller daran, sein Kombi-Programm kontinuierlich auszubauen. Den Anfang machte 1993 der VW Golf Variant, der auch das Vorbild für die später in der Baureihe Jetta oder Vento/Bora angebotenen Fünftürer war. Aber auch in der Kleinwagenklasse wollten die Konstrukteure das Konzept eines Kombis umsetzen. Der kleinste Kombi im Programm wurde 1997 auf Basis des VW Polo präsentiert. Volkswagen gehörte damit zu den wenigen Herstellern, die in dieser Zeit in der Kleinwagenklasse einen Kombi produzierten. Beliebtheit erlangte das Einstiegsmodell später auch auf dem Markt für Gebrauchtwagen, wo die im Unterhalt preiswerten Polo Kombis als ladefreundliche Alternative zu den kleinen Limousinen der Baureihe insbesondere auch von Fahranfängern nachgefragt wurden. Im Jahr 2004 ergänzte dann der VW Caddy als Hochdachkombi das Programm.

Als Gebrauchte stehen die frühen VW Kombis im Schatten von Käfer und Bulli

Bei der Markteinführung der VW Kombis der Baureihen VW 1500/1600 und der späteren VW 411/412 hatten von Limousinen abgeleitete Kombis generell eher das Image von Handwerkerautos. Der Wert der Modelle als Familien- und Freizeitauto erschloss sich vielen Kunden erst in den 1980er Jahren, nachdem sportlichere Motorisierungen auch den Diesel-Kombis ein neues Image verschafft hatten. Die Folge dieser Entwicklung: Viele VW Kombis der frühen Jahre landeten eher in der Schrottpresse als auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Käfer und Bulli galten dort bald als Kultfahrzeuge, die VW Variant der 1960er und 70er Jahre hingegen gerieten in Vergessenheit. Daher sind die gebrauchten Fahrzeuge dieser Epoche heute extrem selten zu finden, obwohl von ihnen allein in der Phase der VW 1500/1600 über 1,2 Millionen Exemplare vom Band gelaufen waren. Besonderheit der frühen VW Kombis: Sie liefen ausschließlich als Dreitürer vom Band.

Die ersten VW Kombis der Kleinwagenklasse kommen 1997 auf den Markt

Nachdem die Wolfsburger mit der dreitürigen Steilheckvariante des VW Polo bereits Anfang der 1980er Jahre ein Modell präsentiert hatten, dessen lang und kantig ausgestelltes Heck an die Bauform der VW Variant erinnerte, stellten sie mit dem Baujahr 1997 ihren ersten richtigen Kombi auf Basis der dritten Generation des Kleinwagens vor. In seinem Auftritt orientierte sich der Polo Variant an dem vier Jahre zuvor auf dem Markt eingeführten Golf-Kombi, von dem er stilistische Elemente wie die senkrecht angeordneten Heckscheinwerfer übernahm. Ende der 1990er Jahre fiel der Einstiegskombi des Herstellers mit dem Übergang zur vierten Polo-Generation jedoch schon wieder aus dem Programm.

Die VW Kombis der Kompaktklasse auf Basis von Golf und Jetta

Eine längere Karriere war dem VW Kombi der Golf-Klasse beschieden, der erstmals 1993 in der dritten Generation des Kompaktwagens vom Band lief und danach in jeder Generation wieder aufgelegt wurde. Die Premiere des Golf Variant fand fast zur gleichen Zeit wie die Einführung einer neuen Generation von TDI-Motoren von Volkswagen statt, die aufgrund ihrer höheren Alltagstauglichkeit und Effizienz gerade dem Kombi der Baureihe zu größerer Popularität verhalfen. Die erste Generation der kompakten VW Kombis blieb bis 1999 im Programm. Nachdem die Variant-Produktion vorübergehend auch im Werk des Osnabrücker Karosseriebauers Karmann stattgefunden hatte, kehrte der VW Kombi der Golf-Klasse in der zweiten Generation von 1999 bis 2006 vorerst wieder ins Stammwerk nach Wolfsburg zurück. Seit 2007 wurden die Nachfolger dann im mexikanischen VW-Werk produziert. In der 2013 präsentierten Generation fuhr der Golf Variant im Gewand eines Sportkombis mit deutlich aufgewerteter Karosserie vor. Als besser ausgestattete, optisch jedoch sehr ähnliche Varianten bot Volkswagen zudem Kombi-Versionen seiner Baureihen Jetta und Bora in der Kompaktklasse an.

Der VW Passat gilt als klassisches Kombi-Modell des Herstellers

Die VW Kombis der Kleinwagenklasse erwiesen sich als kurzzeitiges Experiment, die Fünftürer auf Basis der Kompaktmodelle wechselten öfter mal den Fertigungsstandort bis hin nach Mexiko. Der VW Passat Variant hingegen nahm im Programm der VW-Mittelklasse seit seiner Markteinführung im Jahr 1974 kontinuierlich eine prominente Position ein und erreichte als Volumenmodell höhere Stückzahlen als die Limousinen der Baureihe. Der Grund: Der VW Kombi bot dank seines großzügig bemessenen Laderaums einfach mehr praktischen Nutzen, und die Mittelklasse-Kombis waren traditionell als Geschäftswagen stark nachgefragt. Das spiegelte sich auch auf dem Markt für Gebrauchtwagen wieder, der von gut gepflegten Modellen mit hohen Laufleistungen geprägt war. Parallel zur sportlicheren Ausrichtung der 2013er-Generation des Golf Variant wertete der Hersteller den großen VW Kombi mit dem Modellwechsel des Jahres 2014 optisch und technisch auf. Neben einem auf 600 Liter vergrößerten Kofferraum erhielten die VW Kombis ein Design, das direkt vom VW Phaeton der Oberklasse zu kommen schien.

Die Hochdachkombis des Herstellers VW

In Kooperation mit der spanischen VW-Tochter Seat brachten die Wolfsburger Mitte der 1990er Jahre mit dem VW Caddy ihren ersten Hochdachkombi auf den Markt, der als Lieferwagen und mit verglastem Heck als Pkw angeboten wurde. Im Jahr 2004 kam der Caddy Life ins Programm, der sich als Siebensitzer konfigurieren ließ und ab 2007 auch mit langem Radstand als Maxi zu haben war.
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