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Kawasaki Z 440

Kawasaki Z 440 - kräftig und pflegeleicht

Die Kawasaki Z 440 war Anfang der 80er Jahre eine besonders bei Einsteigern beliebte Maschine. Es gibt das Motorrad in zwei Versionen: als Tourenmotorrad Kawasaki Z 440 C sowie als Softchopper Kawasaki Z 440 LTD. Der Motor hatte offen 41 PS, wurde aber in der Regel auf 27 PS für eine günstigere Einstufung in der Haftpflichtversicherung gedrosselt. Die Drosselung erfolgte über kleinere Vergaser. Die zu ersetzen lohnt sich in der Regel nicht, sodass man besser bei 27 PS bleibt. Mit dieser Leistung eignet sich die Maschine gut, um die ersten beiden Jahre des Stufenführerscheins zu überdauern.

Von diesen beiden Typen hat vor allem die Kawasaki Z 440 LTD weite Verbreitung gefunden. Dieses Motorrad kommt mit den typischen Merkmalen der Softchopper daher. Dazu gehört der breite und hohe Lenker für eine sehr aufrechte Sitzposition. Der Fahrer sitzt bequem auf der breiten und großzügig gepolsterten Stufensitzbank. Bei einem Gewicht von 185 kg ist das Motorrad angenehm leicht zu bewegen.

Durchzugsstarker Paralleltwin

Eine Besonderheit des Motors ist die Funktionsweise als Gleichläufer-Paralleltwin. Das heißt, beide Kolben bewegen sich parallel auf und ab. Durch diese Arbeitsweise zeigt sich der Motor besonders durchzugsstark. Schon ab etwa 2.000 U/min zieht der Motor kräftig durch - stärker, als es sonst typisch für diese Hubraum- und Leistungsklasse ist. Wie jeder Gleichläufer neigt der Motor zu Vibrationen, an die man sich aber gut gewöhnen kann, da sie niedrigfrequent sind und durch Ausgleichswellen gedämpft werden. Richtig Spaß macht das dumpfe Bollern des Motors, das so kernig bei kaum einem anderen Zweizylinder dieser Größe erklingt. Gerade durch diesen charakterstarken Motor macht sich die Kawasaki Z 440 LTD gut als Chopper.

Ein anderes ungewöhnliches Merkmal der Kawasaki Z 440 LTD stellt der als Endantrieb verwendete Zahnriemen dar. Ein solcher Riemen soll die Vorteile der beiden anderen Formen des Endantriebs verbinden: leicht und reaktionsarm wie eine Kette, wartungsfrei und sauber wie eine Kardanwelle. Bei der Kawasaki hat der Zahnriemen seine Bewährungsprobe in einem Dauertest über 25.000 km bestanden. Typischerweise beträgt die Lebensdauer des Zahnriemens über 20.000 km. Gebraucht ist dieses Motorrad altersbedingt nicht mehr sehr häufig im Angebot, aber ein paar Maschinen stehen meistens zu günstigen Preisen zum Verkauf.