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Hercules Optima 3

Hercules Optima 3 - ein Moped für alle Fälle

Erstmals wurde die Hercules Prima Mitte der 1970er Jahre in den Nürnberger Hercules-Werken gebaut. Hercules war bereits seit den 1950ern auf dem deutschen Markt der leichten Krafträder sehr bekannt. Die Modellpalette reichte von 50-cm³-Mopeds über Mofas bis zu leichten Motorrädern mit einem Hubraum von 100 bis 125 Kubik. Anfang der 1960er übernahm der Konzern Fichtel und Sachs die Hercules-Werke. Die Hercules Prima war ein Mofa, das ab 1974 für die Moped-Baureihe Hercules Optima 3 abgewandelt wurde. Zeitweise wurde die Hercules Optima 3 auch in der Ausstattungsvariante S angeboten.

Mehr Leistung und mehr Geschwindigkeit

Die ersten Modelle der Hercules Optima 3 entstanden bereits Mitte der 70er Jahre und trugen die Bezeichnung Hercules P3. Gebaut wurden die Mopeds von 1974 bis 1979. Von 1979 bis 1980 folgte die Hercules Optima 3. In den Jahren von 1980 bis 1993 wurde die Optima S angeboten. Unter der Bezeichnung Hercules Optima 50 beziehungsweise Sachs Optima 50 wurde das Moped von 1993 bis 2004 produziert.

Gegenüber dem Mofa-Basismodell unterscheidet sich die Optima-Baureihe durch einen größeren Vergaser und einen anderen Luftfilter. Die Überströmkanäle, der Abgaskrümmer und auch die Auspuffanlage sind ebenfalls den geänderten Anforderungen der Optima angepasst. Gegenüber den Prima-Mofas besitzt die Optima eine stärkere Kurbelwelle, eine längere Übersetzung der Kette und andere Zylinder. Der Einzylinder-Zweitakt-Motor mit einem Hubraum von 50 cm³ beschleunigt die Optima 3 gesetzlich bedingt auf eine Höchstgeschwindigkeit von nur 40 Kilometern pro Stunde. Im Gegensatz zu dem Mofa-Modell Prima bringt die Optima mit 2,5 Pferdestärken (1,8 kW) eine deutliche Leistungssteigerung mit sich. Das hat zur Folge, dass auch das Drehmoment der kleinen Maschine mit 3,72 Nm höher ausfällt. Ansonsten ist aus technischer Sicht die Hercules Optima 3 identisch mit dem kleineren Schwestermodell. Unterschiede bestehen lediglich in den Ausstattungsdetails. So werden für die Optima 3 andere Rückspiegel oder Edelstahl-Schutzbleche angeboten.

Die ersten Modelle der Optima 3S sind mit einem 5052-DX-Motor von Sachs mit ebenfalls 50 cm³ ausgestattet. Der Motor mit einem Bing-Vergaser 85/13/104 und einer Übersetzung 11 auf 44 Zähne leistet bei 5.250 Umdrehungen pro Minute 2,72 PS oder 2,0 kW. Die Zulassung liegt wie bei der herkömmlichen Optima 3 bei 40 km/h. Den beiden letzten Baureihen der Hercules Optima 3S hat der Hersteller eine Leistungsspritze von 0,3 Pferdestärken angedeihen lassen. So liegt die Nennleistung nun bei 3,12 PS. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei diesen Modellen mit 50 km/h angegeben. Es ist für das Moped aber ein Leichtes, es bis auf 60 km/h (Tachoanschlag) zu schaffen.

Im April 1993 wird die Optima 3S von der Optima 50 abgelöst. Dies bringt unter anderem neue Lackfarben, einen anderen Sachs-Motor sowie einen anderen Krümmer mit dickem Blindrohr mit sich. Während die 3S noch mit eckigen Scheinwerfern ausgestattet war, blickt die Optima 50 mit runden Scheinwerfern ins Dunkel.