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Cagiva Supercity 125

Cagiva Supercity 125

Die italienische Motorradmarke Cagiva wurde 1978 gegründet. Eigenentwicklungen in Verbindung mit Ducati-Motoren zeichneten den Hersteller über viele Jahre aus. Die größten Erfolge im Rennsport gelangen Anfang der 1990er-Jahre mit der Elefant 900 Lucky Explorer. War Ducati in den 80ern noch Teil des Unternehmens, so musste die Marke Ende der 1990er-Jahre aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten abgegeben werden. Daraufhin startete das Unternehmen eine Kooperation mit Suzuki als neuem Motorenlieferanten.

Allround-Tourer Cagiva Supercity 125

Wer die Cagiva Supercity 125 in Deutschland fährt, besitzt wirklich eine Seltenheit. Die Zweitakter-Maschine ist auf deutschen Straßen eine absolute Rarität. In den Jahren von 1992 bis 2000 wurde die Italienerin produziert. Der Motor mit 125 ccm Hubraum beschleunigt die 136 Kilogramm schwere Maschine bei der 15 PS-Version auf eine Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h. Die Variante mit 34 PS bringt es auf eine maximale Geschwindigkeit von 180 km/h. Der Verbrauch liegt dabei abhängig von der Fahrweise zwischen fünf und sieben Litern pro 100 Kilometer. Für guten Vortrieb sorgt das Getriebe mit sieben Gängen. Auf das Fahren in der Stadt ist das Fahrwerk ideal abgestimmt, im Gelände und auf Landstraßen hingegen wünscht man sich das Fahrwerk etwas softer. Fahrerinnen und Fahrer sollten das Fahrwerk weicher einstellen lassen, andernfalls reagiert die Maschine beim Beschleunigen aus Kurven heraus schnell über.

Optisch überzeugend

Die Cagiva Supercity sieht größer und bulliger aus, als sie es tatsächlich ist. Um das Fahren mit schwereren und leistungsstärkeren Maschinen zu üben, ist diese Cagiva ideal. Sie ist spritzig und beschleunigt gut, auf einer Geraden Autos zu überholen ist ein Kinderspiel. Ein Kickstarter fehlt, hier ist einzig der elektrische Starter vorhanden. Das Motorrad macht einen sehr ordentlichen Eindruck und zieht auch so manche Blicke der Passanten auf sich. Beim Starten der Maschine klingt der Sound noch zurückhaltend, einmal Gas geben aber und die Cagiva Supercity 125 zeigt sich von ihrer sportlichen Seite.

Fazit

Sowohl Anschaffungs- als auch Versicherungskosten sind für diesen Tourer recht hoch, genauso wie die Preise für Ersatzteile. Der Spaßfaktor ist mit der Cagiva Supercity 125 allerdings groß. Dazu sind die Armaturen übersichtlich angeordnet und die Rückspiegel groß genug, um ein sicheres und entspanntes Fahren gewährleisten zu können.