Erste Infos: Porsche Boxster E – Hoffnungsfunke

Sportliches Autofahren und reiner Elektroantrieb stehen keineswegs im Widerspruch zueinander. Schon vor Jahren hat dies Tesla mit seinem Roadster auf eindrucksvolle Weise bewiesen.

Entsprechend wundern mag man sich, das ausgerechnet Porsche trotz anhaltender Elektro-Euphorie noch keinen Sport-Stromer aufgebaut hat. Doch jetzt haben die Zuffenhausener ein Einsehen und reihen sich ein in den großen Reigen der E-Mobilitäts-Pioniere. Mit dem Rollout von lediglich drei vollelektrischen Porsche Boxster E hat die Zuffenhausener Sportwagenschmiede einen allerdings noch recht bescheidenen Praxistest zur E-Mobilität angekündigt. Der leichte Mittelmotor-Roadster bietet dabei gute Voraussetzungen für die Integration von Akkus und Elektromotoren, die in diesem Fall zusammen bis zu 245 PS mobilisieren. Damit sollen Fahrleistungen auf dem Niveau des konventionell angetriebenen Boxster S (310 PS) möglich sein, so Porsche.

Serien-Version kommt

Die Aussichten auf eine Serienproduktion sind gut, wenn man die Worte des Porsche-Chefs richtig deutet: „Die Boxster E werden uns als fahrende Labore dabei helfen, die praktischen Probleme der Elektromobilität so zu lösen, wie das unsere Kunden erwarten“, verspricht Matthias Müller. Gut möglich, dass bereits auf Basis der nächsten Boxster-Generation (ab 2012) ein entsprechend rein elektrisch betriebenes Modell entwickelt wird. Doch vor 2013 wird mit einem entsprechenden Serienmodell kaum zu rechnen sein.

Sollte ein Boxster E in Serie gehen, könnte er übrigens deutlich erschwinglicher sein als die angekündigten E-Sportwagen Mercedes-AMG SLS E-Cell und Audi R8 e-tron. Der Tesla Roadster wiederum, der dem Boxster konzeptionell sehr nahe steht, läuft demnächst aus.(red/sp-x)

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