Bis in die 1970er Jahre war der schwedische Autohersteller Volvo mit seinen als überdurchschnittlich sicher bewerteten Limousinen und Kombis vor allem in der automobilen Mittelklasse präsent. Um seine Produktpalette ohne teure Eigenentwicklungen nach unten ausbauen zu können, übernahmen die Skandinavier Mitte der 1970er Jahre die Pkw-Produktion des niederländischen Fahrzeugherstellers DAF. Eines der ersten gemeinsam realisierten Modelle wurde der Volvo 340, der im Jahr 1976 auf den Märkten eingeführt wurde und bis zum Jahr 1991 im Programm blieb. Mit dem 340 hatte die schwedische Marke nun wieder ein Modell der Kompaktklasse im Programm.
Gebaut wurde der Volvo 340 zunächst in zwei Karosserievarianten als Fließhecklimousine mit drei und fünf Türen. Je nach Bauart vermarkteten die Schweden die in den Niederlanden bei DAF produzierten Kompaktwagen unter den Bezeichnungen Volvo 343 für die Dreitürer und 345 für die Fünftürer. Ab dem Jahr 1982 vereinheitlichte der Hersteller die Verkaufsbezeichnung unter dem allgemeinen Baureihennamen Volvo 340 für die Modelle mit Vierzylindermotoren. Im Zeitraum von 1983 bis 1991 lief der 340 zudem als Stufenhecklimousine vom Band.
In der Standardausführung bekam der Volvo 340 einen 1,4 Liter Benzinmotor mot 51 kW (70 PS), der mit einem manuellen Fünfganggetriebe oder der von DAF entwickelten Automatik zu haben war. Darüber hinaus bot der Konstrukteur den 340 mit einem größeren Benzinaggregat der 1,7 Liter Hubraumklasse sowie als Diesel mit 40 kW (54 PS) Leistung an."
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