Dafür stand mit dem Mazda 626 ein bereits auf den Auslandsmärkten etabliertes Modell zur Verfügung, dessen Plattform und Technik genutzt werden konnten. Parallel zum Vorgehen anderer japanischer Hersteller wollte Mazda die neu entwickelten Limousinen zuerst unter der eigenen Premiummarke Amati auf den Markt bringen, um sie so von seiner Kernmarke abzugrenzen und entsprechend aufzuwerten. Als Anfang der 1990er Jahre zwei Modelle fertig entwickelt waren, entschied sich der Konstrukteur allerdings gegen das duale Konzept. So kam die neu konzipierte große Limousine unter dem Markennamen Mazdas als Xedos 9 im Jahr 1993 auf den Markt. Bereits ein Jahr zuvor war der kleinere Mazda Xedos 6 zu den Händlern gerollt, der das Xedos-Modellprogramm nach unten abrundete und bis 1999 produziert wurde.
Edle Ausstattung und sportlicher V6-Motor für den Mazda Xedos 6
Mit einer Länge von rund 4,56 Metern und einem Radstand von etwas mehr als 2,60 Metern war die Stufenhecklimousine Mazda Xedos 6 von den Abmessungen her kleiner als die klassische Baureihe der Mazda 626 dieser Zeit. Dafür versuchte der Hersteller den Xedos 6 mit edleren Ausstattungsvarianten und Designbesonderheiten wie einem bis ins Jahr 1994 verbauten Heckflügel als luxuriösere und sportlichere Alternative zu etablieren. Passend zu diesem Image setzte Mazda im Spitzenmodell des Xedos 6 auf leistungsfähige V6-Motoren mit bis zu 103 kW (140 PS)