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Ford Mustang 2014

Ford Mustang 2014

Nachdem der neue Ford Mustang 2014 auf dem US-Markt eingeführt wurde, rollt das bei 272 cm Radstand 478 cm lange, 192 cm breite und 138 cm hohe Pony Car 2015 in die Showrooms der europäischen Ford Händler. Auch die sechste Mustang-Generation ist wie gehabt als Fließheck-Coupé und als Cabriolet erhältlich. Beide Ford Modelle verfügen über eine Leichtbau-Karosserie. In der US-Spezifikation bringt das Mustang Coupé-Variante mit 5,0-l-Achtzylinder 1.691 kg auf die Waage, 53 Prozent hiervon lasten auf den Vorderrädern. Mit dem 2,3-l-EcoBoost und Automatikgetriebe liegt das Leergewicht vom Fastback-Mustang 2014 bei 1.598 kg; die Achslastverteilung beträgt 52:48 Prozent. Beide Triebwerke leiten ihre Kraft an die Hinterräder und sind jeweils mit manuellen und automatischen Sechsganggetrieben verfügbar.

Ford Mustang 2014 mit sparsamem 2,3-l-EcoBoost-Vierzylinder lieferbar

Der 2,3 Liter große EcoBoost-Vierzylinder-Turbo mit Benzindirekteinspritzung und variabler Nockenwellensteuerung ist im Mustang kein Traditionsbruch - ganz im Gegenteil: Schon der Foxbody-Mustang war ab 1979 mit einem identisch bemessenden Turbovierzylinder verfügbar. Der bei 5.500 Umdrehungen 227 kW/309 PS starke 2.3 EcoBoost glänzt mit einer Literleistung von rund 100 kW oder 135 PS. Auf den Hubraum umgerechnet kommt sein maximales Drehmoment von 407 Nm, das bei 3.000 Touren anliegt, auf einen spezifischen Wert von fast 177 Nm pro Liter. Trotz dieser bemerkenswerten Leistungswerte wartet auch das EcoBoost-Modell mit moderatem Durst auf: Kombiniert fließen 8,3 l/100 km durch die Einspritzdüsen, was einem CO2-Ausstoß von 199 g/km entspricht.

Zu den technischen Highlights der jüngsten Sprosses der EcoBoost-Familie gehören die Benzindirekteinspritzung, wie die variable Steuerung der beiden obenliegenden Nockenwellen und eine Abgasaufladung.

Der Lader punktet dank des Twin-Scroll-Layouts seines zweigeteilten Abgaseinlasses mit verringerter Massenträgheit. Dies beschert dem Ford Mustang 2014 einen rascheren Druckaufbau sowie ein direkteres Ansprechverhalten. Dies ist dem speziell konstruiertem Zylinderkopf mit integriertem Abgaskrümmer zu verdanken, der die Auslassseiten der inneren und äußeren Brennräume dem Turbolader zuführt.

Weil die Auslassventile länger geöffnet bleiben können, ließ sich auch der Gaswechsel in den Zylindern verbessern - die so gesenkten Strömungsverluste mindern den Spritverbrauch. Gleich wurde der Antrieb der Turbinenschaufeln optimiert. Qualitativ hochwertige Motorteile sorgen dafür, dass auch dieser Vierzylinder in punkto Zuverlässigkeit anders als der 2,3-l-Turbo-Mustang aus den frühen 80ern nicht negativ ausfällt. Hierzu zählen unter anderem eine Kurbelwelle aus Schmiedestahl, per Ölspritzdüsen gekühlte Kolbenböden, stählerne Kolbenringträger, Hochleistungslager, optimierte Ventilsitze, Schmiedepleuel sowie der verstärkte Zylinderblock mit Lagerschalen und die Ölwanne aus Aluminium-Druckguss.

Natürlich ist der Ford Mustang 2014 auch mit V8 erhältlich

Europäische Kunden, die das Basistriebwerk nicht wünschen, können alternativ zum 5,0-Liter-V8 greifen; der auf dem US-Markt erhältliche V6-Sauger ist für Europa nicht vorgesehen. Nach diversen Optimierungen kann dieses Triebwerk im Ford Mustang 2014 insbesondere bei höheren Drehzahlen nun noch freier atmen. Dies ist den überarbeiteten Ein- und Auslasskanälen im Zylinderkopf, die einen störungsfreien Gasfluss erlauben und dem modifizierten Nockenwellenprofil auf der Ein- und Auslassseite genauso zu verdanken wie steiferen Ventilfedern, sowie der optimierte Brennraumgestaltung für den Einsatz größer ausgelegte Ein- und Auslassventile. Für letztere erhielten ferner die Kolben der Mustang V8-Version neu gestaltete Oberflächen mit tieferen Aussparungen. Die gewichtsoptimierte Pleuel aus geschmiedetem Sintermetall erlauben noch höhere Drehzahlen und nehmen dabei keinen Schaden. Gleiches gilt auch für die nochmals exakter ausbalancierte Kurbelwelle aus Schmiedestahl.

Die neu konstruierten Einlasskanäle mit so genannter Registeraufladung stellen per variabler Länge der Ansaugwege eine verbesserte Zylinder-Füllung sicher. Dies führt zu einer effektiveren Leistungsausbeute, einer größeren Leerlaufstabilität sowie einer niedrigerem Schadstoffausstoß. Eine ähnliche Aufgabe erfüllt die variable Steuerung der beiden obenliegenden Nockenwellen pro Zylinderbank. Sie ermöglicht auf der Einlassseite einen noch größeren Verstellwinkel, der über einen weiten Drehzahlbereich den Kraftstoffverbrauch und auch die Abgasemissionen reduziert. Mit all diesen Neuerungen kommt der V8-befeuerte Mustang auf 313 kW/426 PS bei 6.500 Umdrehungen und 529 Nm Drehmoment bei 4.250 Touren. Der beachtliche Output schlägt sich in häufigen Tankstellenbesuchen nieder: Der V8-Mustang verbraucht im Schnitt bis zu 13,8 l/100 km und emittiert 320 g CO2/km.

Der neue Ford Mustang wird für Europa umfangreich aufgewertet

Was den neuen Ford Mustang 2014 besonders auszeichnet, ist das grundlegend überarbeitete Chassis. Der vordere Hilfsrahmen versteift die Karosseriestruktur und spart so nicht nur der Gewicht, sondern erlaubt auch eine präzise Kontrolle der Räder, was neben dem Handling auch das Lenkverhalten und den Komfort positiv beeinflusst. Zudem konnten so die Karosseriebewegungen bei Kurvenfahrt, kräftiger Beschleunigung oder strammem Verzögern minimieren.

Am Heck kommt im Mustang 2014 erstmals eine Einzelradaufhängung mit unterem Querlenker, zentralem Integrallenker und Aluminium-Spurstangen zum Einsatz. So lassen sich die ungefederten Massen reduzieren und damit Handling wie Komfort optimieren. Die Mustang-Modelle für Europa rollen serienmäßig mit 19-Zoll-Rädern zum Kunden.

Das spezielle Vorderachs-Layout mit doppelten, von Kugelgelenken gehaltenen Federbeinen kommt der Montage ermöglichen besonders großer und leistungsfähiger Sportbremsen entgegen. Voraussichtlich kommen die europäischen Mustang-Modelle serienmäßig mit Ein-Kolben-Bremssättel und 330-Millimeter-Scheiben hinten.

Der EcoBoost-Vierzylinder erhält vorne eine Vier-Kolben-Anlage mit 352-Millimeter-Scheiben, während der V8-Sauger eine Brembo-Bremsanlage mit sechs Kolben und 380-Millimeter-Scheiben bekommt.

Nach Europa kommt der neue Ford Mustang serienmäßig mit Performance-Paket, das zusätzlich zur Sportbremsanlage umfasst es straffere Federn, Einrohr-Stoßdämpfer und Fahrwerkslager, verstärkte Hinterachsstabilisatoren sowie eine an der Motorraum-Stirnwand verlaufende Domstrebe. Neben dem Fahrwerk erfüllt auch verbesserte Kühlleistung für höhere Dauerlast auf Autobahn oder Piste die besonderen Anforderungen europäischer Sportwagen-Fahrer an schnelle Fahrzeuge; zudem wurden ABS, ESP und die elektrische EPAS-Servolenkung speziell abgestimmt.