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Ford Mustang 1965

Entwicklung des Ford Mustang 1965

Nach der Einführung der Fließbandarbeit Anfang des 20. Jahrhunderts, dem Verkaufsschlager und ersten Serienmodell der Welt, dem T-Modell, prägt Ford 1964 die Automobilindustrie erneut maßgeblich. Der Ford Mustang wird zur Ikone der Pony-Cars, eine Fahrzeugklasse, die direkt nach dem Mustang benannt wurde.

1965 wird das Sortiment des Ford Mustang erweitert. Alle Modelle zeichnen sich durch ein sehr sportliches Design mit runden Scheinwerfern, langer Motorhaube, kurzem Heck und einem breiten Kühlergrill mit großem Mustang-Logo aus. Mit Verkaufszahlen, die die Millionen-Marken bereits nach etwas mehr als einem Jahr knacken, findet der Ford Mustang eine große Zielgruppe.

Der Preis der Basisversion von 2.368 Dollar macht den Coupé einer breiten Masse zugänglich. Insbesondere der V6- und V8-Motor beeinflussen die Kaufentscheidung. Auch wenn der Preis des gebrauchten Ford Mustang 1965 heut sehr viel höher ist, weil er eine sehr beliebte Rarität darstellt, macht das einmalige Fahrgefühl den finanziellen Aufwand schnell wett. Oft wird der Mustang mit Modellen wie dem Ferrari Mondial und dem Mercedes 500SL verglichen, ist jedoch der einzige Sportwagen, der sich so erfolgreich bis heute durchsetzen konnte.

Die Marke Mustang war 1964 bereits durch den Lkw- und Zweiradherstellern Krupp und Kreidler in Deutschlang geschützt worden, sodass der Mustang in Deutschland unter dem Namen T5 verkauft werden musste. Anfänglich wird der Ford Mustang nur als Coupé und Cabrio angeboten. 1965 wurde auch ein Fastback, ein Fließheck-Coupé, eine GT-Version sowie ein größerer 3,3-Liter-Motor und eine neue Variante des 4,7-Liter-Motors zur Verfügung gestellt. Unterschieden werden konnte der GT von anderen Mustang-Versionen durch seitliche Streifen, die die Schweller zierten.

Der Innenraum der Mustang-Modelle präsentierte sich mit diversem Chromdekor sehr edel, die auch außen an Kühlergrill, Rückleuchten und Stoßstangen zu finden waren. Im Gegensatz zu den ersten Modellen waren 1965 neben der weißen Lackierung und dem roten Innenraum auch weitere Farbkombinationen erhältlich.

Motorisierung

1964 und viele Jahre später wurde der Ford Mustang nur mit Ottomotor gefertigt. Von Anfang an im Sortiment war der 4,3-Liter-V8-Motor, der auch im Ford Falcon wiederzufinden ist, sowie ein 2,8-Liter-Motor. 1965 wird letzterer durch einen Reihenmotor mit sechs Zylindern und 3,3 Litern Hubraum ersetzt. In Deutschland kostet die Hardtop-Variante mit diesem Motor 16.100 DM. Der leistungsstärkste Motor war ein V8-Motor mit 4,7 Litern Hubraum, der über 270 PS verfügte. Ein Jahr nach Markteinstieg des Mustang wurde dieser V8-Motor auch als 200- und 225-PS-Version angeboten. Der Klang des Motors und das Gefühl, das beim Beschleunigen des gebrauchten Ford Mustang 1965 aufkommt, sind einzigartig. Nicht ohne Grund wurde der Wagen für den James-Bond-Klassiker Goldfinger auserwählt.