Container sind durch internationale Normen definierte Großraumbehälter, in der Regel aus Stahl bestehen und Zwecken des einfachen, schnellen und standardisierten Be- und Entladens sowie der Lagerung von Gütern dienen. Die generellen Normen beziehen sich dabei auf die Maße, die Stapelbarkeit und die an den Containern angebrachten Halterungen.

Normen und Standards für Container

Container sind heute üblicherweise 8 Fuss breit und 20 Fuss oder 40 Fuss lang. In den Vereinigten Staaten sind allerdings bereits Container im Gebrauch, die 45 Fuss lang sind. MAN zählt Container in der einheitlichen Maßeinheit "TEU" (Twenty-foot Equivalent Unit). Container sind in der Regel für Transportketten ausgelegt, die über Land und/oder Wasser verlaufen.

Die Kühlcontainer

Kühlcontainer, sogenannte "Reefer", sind eine Sonderform und werden in zwei Gruppen unterteilt. Einerseits gibt es die Conair- oder Porthole-Container, denen jeweils Kaltluft aus einer schiffseigenen Ladungskühlanlage zugeführt werden muss. Andererseits existieren bereits Container, die seitens ihrer Bauart über eine eigene Kühlanlage verfügen. Letztere werden Integralcontainer oder Integral-Reefer genannt. Conair-Container müssen doppelwandig und mit einer Isolierung versehen sein. An ihren Stirnseiten befinden sich jeweils zwei runde und übereinander liegende Öffnungen, die sogenannten "Portholes". Diese Öffnungen sind mit Federverschlüssen bedeckt und dienen dem Zweck der Zufuhr, beziehungsweise der Abfuhr von Frischluft. Sobald ein solcher Container auf ein Schiff verladen wurde, das über eine Conair-Kühlanlage verfügt, öffnen sich diese Federverschlüsse und geben den Weg für die in der zentralen Ladungskühlanlage des Schiffes erzeugte Luft zur Zirkulation in den Conair-Containern frei. Da die Verwendbarkeit dieser Container auf Schiffen ohne Conair-Kühlanlage und vor allem für den Überland-Transport extrem eingeschränkt ist und stets besonderer Vorrichtungen (sogenannter Clip-On-Units) bedarf, wurden sie inzwischen großflächig von den moderneren und technisch eigenständigen Integralcontainern abgelöst. Die Integralcontainer besitzen eine bordeigene (integrierte) Ladungs-Kühlanlage. Diese befindet sich in der Stirnwand des Integralcontainers, die seiner Tür unmittelbar gegenüber liegt und sie wird mit elektrischem Strom betrieben. Optional kann dabei über elektronische Steuer- und Regelanlagen die Kühl- oder Heiztemperatur des Containers eingestellt werden. Diese eingestellte Temperatur wird durch das bordeigene System kontinuierlich gehalten und dabei laufend überwacht und aufgezeichnet. Soll der Integralcontainer über Land transportiert werden, so ist dies auch ohne Clip-One-Unit möglich, da er durch den Generator des Transport-LKWs mit Strom versorgt werden kann. Kühlcontainer entsprechen in der Regel, was die Außenmaße betrifft, den Standard-Containern. Allerdings sind die Innenmaße, durch die Isolierung der Wände bedingt, kleiner als bei normalen Containern. Integralcontainer besitzen keine Stahl-, sondern Aluminiumwände, um das zusätzliche Gewicht der bordeigenen Kühlanlage zu kompensieren.
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