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BMW R68

BMW R68 – der 100 Meilen Renner

Mit den Motorrädern R 67 und der R 51/3 gelang BMW in Deutschland ein Neuanfang. Es fehlte allerdings ein Sportmodell, um international Anschluss an die Elite zu erreichen. 1951 war es dann soweit: Die BMW R68 ist dieses benötigte sportliche Motorrad. Den sportlichen Charakter unterstreicht die hochgezogene, als Sonderzubehör erhältliche 2-in-1-Auspuffanlage. Standard war die konventionelle Doppelauspuff-Anlage. Speziell ist der Sattel: Unter der Bezeichnung "Rennbrötchen" bekannt gewordene Sattel ist mit einem Spezialsitzkissen gekoppelt und über dem hinteren Schutzblech angebracht. Die nicht klappbaren Zusatzfußrasten eignen sich für den Sozius und gewähren auch dem Piloten eine windschnittigere Sitzposition.

Motor und Leistung

Die BMW R68 mit zwei Zylindern und 600 ccm Hubvolumen erreicht mit ihren 35 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Das Durchzugsvermögen ist enorm und der Motor läuft hervorragend ruhig. Im Sommer 1952 war die Maschine eine der schnellsten der Welt und das erste Serienmotorrad, das die 100-Meilen-Grenze knackte. Sobald der Pilot die Motorleistung ausnutzte, machte sich der Schwachpunkt bemerkbar: die Fahrwerkstechnik. Das Fahrwerk hatte noch keine Schwinge; bei schlechten Bodenverhältnissen verlor das Hinterrad schnell Bodenkontakt. Für die Kombination des starken Motors mit dem unzureichenden Fahrwerk erntete BMW viel Kritik. Drei Modellpflegen wurden durchgeführt: Mitte 1952 verbesserten die Konstrukteure die Vorderradgabel und integrierten Gummimanschetten. 1953 kam ein Knecht-Luftfilter zum Einsatz; 1954 ergänzte man Leichtmetallfelgen und Vollnabenräder sowie den Torpedo-Schalldämpfer.

Fazit

Die BMW R68 ist eine Legende und das Hochleistungsmodell vergangener Tage. Aufgrund der Exklusivität und des hohen Anschaffungspreises von 4.000 DM fertigte BMW im Zeitraum von 1952 bis 1954 insgesamt lediglich 1.453 Exemplare der BMW R68. Die Modelle sind heute bei Sammlern und Fans sehr beliebt. Sie war der "Rolls-Royce der Motorräder".

Die Nachfolgegeneration R 69 stellte BMW auf dem Brüsseler Salon im Januar 1955 vor. Die Maschine verfügt über ein neues stabiles Vollschwingen-Fahrwerk, wodurch jegliche Kritik am Fahrverhalten der schnellsten Maschine von BMW plötzlich verstummte.

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