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BMW R60

BMW R60

Die BMW R60 ist ein Motorrad des deutschen Fahrzeugherstellers BMW AG und wird auch als ein Modell der so genannten Vollschwingen-BMWs bezeichnet. Das Zeitalter der Vollschwingen-BMWs begann 1955, als der deutsche Motorradbau die Vollschwingen-Rahmen entdeckte. Die Ära dieser Bauart endete 1969 mit der BMW R69 S. Als Vollschwinge wird – wie bei BMW verwendet - ein Motorrad mit einer geschobenen Langschwinge am Vorderrad (mit Reibungs-Lenkungsdämpfer, die einen für den Gespannbetrieb verstellbaren Nachlauf aufweist) und mit einer Hinterradschwinge (die im rechten Schwingarm über eine im Ölbad laufende, völlig gekapselte Kardanwelle verfügt) bezeichnet.

Was auch zu der damaligen Zeit bei dem deutschen Hersteller neu war: Die Vorspannung der Hinterradfederung konnte ohne Werkzeug justiert werden. Diese Neuentwicklung wurde 1955/1956 für die großen Zweizylinder mit 500 und 600 Kubikzentimetern und für die Einzylinder mit 250 Kubikzentimetern Hubvolumen vorgestellt. Bei den 1960 präsentierten Top-Modellen R50 S und R69 S wurde der Reibungs- von einem hydraulischen Lenkungsdämpfer abgelöst. Die BMW R60 wurde zwischen 1956 und 1960 hergestellt.

Konstruktionsmerkmale der BMW R60

Der Doppelrohr-Rahmen der Maschine war aus Stahlrohr geschweißt, mit seitlich montierten Kugelköpfen für den Seitenwagen-Betrieb. Ein angemessener Seitenwagen für die BMW R60 war der TR 500 von Steib, der allerdings eine besondere Zahnradübersetzung des Kardanantriebes erforderte. Der Tank und die Schutzbleche sind aus Stahlblech. Die Vollnaben und Felgen sind aus Aluminium.

Das Getriebe besteht wie der Motorblock und der Hinterachsantrieb aus Aluminiumguss. Auspuffanlage und Antrieb sind unmittelbar mit dem Rahmen verschraubt. Lediglich die obere Arretierung des Motors am Rahmen ist mit Gummischeiben versehen. Das Gehäuse des Getriebes ist mit dem Motorblock verschraubt.

Einordnung der BMW R60

Das Basismodell, die BMW R50, steht in der großen Tradition der BMW-Boxer-Motorräder aus der Vorkriegszeit. Immer gleich blieb das Konzept des Antriebs mit Boxermotor, längsliegender Kurbelwelle und Kardanantrieb zum Hinterrad, allerdings änderte sich mit der R50 vor allem am Fahrwerk so viel, dass dieses Motorrad zusammen mit ihrer sportlichen Variante BMW R50 S und mit ihren hubraumstärkeren Parallelmodellen BMW R60 und BMW R69 insgesamt eine neue Kategorie bildete. Die Motorrad-Baureihe R50/R60 erhielt 1960 als R50/2 und R60/2 eine Modellpflege, mit einem leicht verstärkten Fahrwerk und gleichen Motoren.

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