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BMW R12

BMW R12

Die R12 war ein Motorrad-Modell des deutschen Fahrzeugproduzenten BMW zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. In den Jahren nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erfuhr das bayerische Unternehmen einen kräftigen Aufschwung aufgrund der Kriegspläne Hitlers. In der deutschen Flugzeug– und Flugmotorenindustrie hatten 1933 gerade einmal 8.357 Menschen einen Arbeitsplatz. Bis Ende 1938 war die Zahl der Beschäftigten auf nahezu 180.000 angewachsen. BMW hatte einen gewichtigen Anteil an diesem Aufschwung. Der Umsatz des Fahrzeugherstellers belief sich 1933 auf 32,5 Millionen Reichsmark und erhöhte sich auf 280 Millionen Reichsmark im Jahr 1939.

Die BMW R12 als bekannteste Maschine der Wehrmacht

Als die BMW R12 1935 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert wurde, war es das erste serienmäßig gefertigte Motorrad, das mit einer Öldruckgedämpften Teleskop-Vorderradgabel ausgestattet war. Der hohe Bekanntheitsgrad der BMW R12 kommt daher, dass die Maschine das in der deutschen Wehrmacht am häufigsten anzutreffende Motorrad war. Schon 1935, dem Jahr ihrer Vorstellung, wurde die R12 in die Armee eingeführt und bis zum Jahr 1941 in einer Stückzahl von über 36.000 Exemplaren hergestellt.

Die BMW R12 wurde meist als Beiwagenkrad eingesetzt und weniger als Solo-Motorrad gefahren. Die R12 verdankt ihren Ruf dem Einsatz bei den Krad-Schützen, in einer Variante mit aufgesetztem Maschinengewehr. Die Baureihe wurde 1941 nach dem Erscheinen der BMW R75 eingestellt. Motorradgeschichtlich bedeutsam ist auch, dass dieser Motorrad-Typ das erste Modell der Marke mit Vierganggetriebe und mit einer Teleskopgabel mit hydraulischen Stoßdämpfern war. Die Bodenfreiheit der R12 belief sich nur auf 12 Zentimeter, so dass sie entgegen ihrer häufigsten Verwendung keine ausgesprochene Geländemaschine war.

Die R12 war mit einem luftgekühlten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit einem Hubraum von 750 Kubikzentimetern ausgestattet. Der Antrieb verfügte über eine Leistung von 20 PS bei 4.000 Umdrehungen pro Minute. Das Gewicht der Solo-Maschine betrug 188 Kilogramm, mit Gespann 320 Kilogramm bei einer Nutzlast von ca. 240 Kilogramm. Das Motorrad brachte es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde (Gespann 80 Kilometer pro Stunde). Der Verbrauch auf 100 Kilometer lag dabei bei der Solomaschine zwischen 3,5 und 4 Litern (Gespann 5,5 Liter).

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