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BMW K Reihe

Als 1982 die BMW K-Reihe auf dem Markt erschien, stellte sie die Motorradwelt auf den Kopf. Etwas Unerhörtes war geschehen. Für BMW selbst bedeutete die neue Modellreihe gar eine Revolution. Zum ersten Mal in der damals immerhin schon fast 60 Jahre währenden BMW-Geschichte hatte ein Motorrad mehr als zwei Zylinder. Ein weiteres Novum: die neuen K-Motoren waren nicht mehr luft-, sondern flüssigkeitsgekühlt. Um diese "Verrücktheiten" auf die Spitze zu treiben, waren die vollkommen neu entwickelten Drei- und Vierzylindermotoren nicht wie bei der japanischen Konkurrenz quer, sondern längs eingebaut. Außerdem stand oder hing der Motor nicht im Rahmen, sondern er lag - als sei er umgekippt. Das sah in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig aus, die K-Modelle waren manchem Spott ausgesetzt; gern wurden sie als "fliegende Ziegelsteine" bezeichnet. Technisch machte der Längseinbau jedoch Sinn, denn auf die Art konnte der Motor ohne Umlenkung die Kardanwelle zum Hinterrad antreiben. Denn auf die pflegeleichte "Dauerwelle" wollte BMW damals auf keinen Fall verzichten. Und im Test von Fachzeitschriften waren BMW K 75 und K 100 Dauersieger.

BMW K Modelle

Wurden die K-Modelle anfangs belächelt und verspottet, so traten sie in zahlreichen Ausführungen und Versionen einen grandiosen Siegeszug an. Einzig dem Dreizylinder-Modell war kein großer Erfolg beschieden. Die Maschine war technisch fast perfekt und den Vierzylinder-Modellen qualitativ ebenbürtig, aber bereits in den achtziger Jahren waren 75 PS vielen Motorradfahrern einfach zu wenig. Die wanderten zur japanischen Konkurrenz ab oder nahmen gleich die K 100. Die leistete 90 PS, lief über 200 Stundenkilometer und besaß den erwünschten vierten Zylinder. Im Gegensatz zu heute, wo Triumph den Triple zur Perfektion gebracht hat und mit den charismatischen Dreizylindern eines der besten Motorkonzepte der Motorradgeschichte pflegt, wurden Maschinen mit drei Zylindern bei Erscheinen der K-Reihe schief angesehen. Einzig die Behörden, sprich: die Bundesländer, orderten für die Polizei die BMW K 75, meist in der Tourenausführung K 75 RT. Die findet sich heute noch auf dem Gebrauchtmarkt. Eine K 75 RT aus Polizei-Beständen ist heute für 1.000 Euro zu haben. Achtung: Die ersten K-Modelle sind jetzt fast 30 Jahre alt und in entsprechendem Zustand. Vor hohen Laufleistungen braucht jedoch niemand Angst zu haben. Es gibt Exemplare, die 600000 - ja, sechshunderttausend! - Kilometer ohne nennenswerte Reparaturen zurückgelegt haben. Laut BMW vertragen übrigens alle K-Modelle den E 10-Sprit.
Die K 100 kann man durchaus gebraucht kaufen, am besten "nackt", oder als Tourer K 100 RT oder Sportler K 100 RS. Die Preise beginnen bei 1.500 Euro.

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