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Die Großraumlimousine VW Routan ergänzt 2008 das US-Modellprogramm

Mit klassischen Stufenhecklimousinen der Mittelklasse, seinen klassischen Kompakten, aber auch mit den Retromodellen, Pickups und Sport Utility Vehicles (SUV) europäischen Formats baute der niedersächsische Autokonzern Volkswagen sein Modellprogramm in den USA kontinuierlich aus. Der Hintergrund dieser Strategie: Um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, weltgrößter Autohersteller zu werden, mussten die Wolfsburger auf den volumenstarken nordamerikanischen Märkten möglichst breit aufgestellt sein und dazu möglichst viele Fahrzeugsegmente abdecken. Da in der Klasse der Vans mit amerikanischen Abmessungen kein eigenes Modell zur Verfügung stand, entschieden sich die Konzernstrategen bei der Entwicklung einer VW Großraumlimousine für eine Kooperation mit dem US-Hersteller Chrysler. Der war mit Modellen wie etwa dem Chrysler Voyager in dieser Klasse traditionell stark vertreten. Daher entwickelte Volkswagen mit den Amerikanern auf einer Plattform von Chrysler einen optisch nur leicht modifizierten Van. Das Modell wurde im Baujahr 2008 unter dem Namen VW Routan auf den wichtigsten Märkten in Amerika eingeführt und blieb bis zum Jahr 2012 im Programm. Nach Europa kam die Großraumlimousine VW Routan nur in wenigen Exemplaren als Importwagen. Viele Routan wurden für den Einsatz auf den europäischen Straßen auf Autogas-Antrieb umgerüstet.

Der Routan läuft serienmäßig als 7-Sitzer in Kanada vom Band

Da der VW Routan gegenüber den Chrysler-Vans technisch unverändert blieb, lief er gemeinsam mit seinen amerikanischen Schwestermodellen in einem kanadischen Werk von Chrysler vom Band. Mit einer Länge von knapp 5,15 Metern und einem Radstand von rund 3,08 Metern galt die Großraumlimousine von Volkswagen in den USA und Kanada zwar eher als Kompakt-Van. Mit diesen für europäische Verhältnisse durchaus großzügigen Abmessungen konnten die Konstrukteure jedoch ohne Probleme einen Innenraum schaffen, der genug Platz bot, um eine dritte Sitzreihe im Fond zu installieren. Daher verließ der VW Routan serienmäßig als 7-Sitzer die Fabrikationshallen in Kanada. Optisch unterschied sich der VW-Van von den Modellen des Kooperationspartners nur in Details. So erhielt der VW Routan einen veränderten Kühlergrill mit zwei Querstreben und VW-Logo sowie eine umgestaltete Frontschürze mit seitlichen Lufteinlässen. Je nach Niveau der Innenausstattung und Motorisierung war der VW Routan in vier verschiedenen Trim-Levels als Routan S, SE, SEL und SEL Premium zu haben.

V6-Motoren und Gasbetrieb für den VW Routan

Ab Werk lieferte der Hersteller den VW Routan mit V6-Motoren, die abhängig vom Baujahr in unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten wurden. Zum Marktstart im Jahr 2008 gab es den VW Routan in der Einstiegsversion mit einem Sechszylinder der 3,8 Liter Hubraumklasse, der eine Leistung von 147 kW (200 PS) ablieferte. Das größere 4,0 Liter Aggregat stellte der Großraumlimousine maximal 187 kW (254 PS) zur Verfügung. Mit dem Baujahr 2011 kam ein sparsamer arbeitendes 3,6 Liter Triebwerk neu ins Programm, das im VW Routan bis zu 211 kW (287 PS) mobilisieren konnte. Kombiniert waren die Motoren mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe, das ebenso wie die Motoren von Chrysler stammte. Als Importmodell kam der Routan oft auch mit einer Umrüstung der Motoren auf LPG-Autogas auf den Markt. Die Höchstgeschwindigkeit des VW Routan lag je nach gewählter Motorausstattung zwischen 193 und knapp 210 Stundenkilometern."
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