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Informationen zu VW Passat GTE

Rund ein Jahr nachdem der erste VW Golf GTE auf den Markt kam, steht auch schon der große Bruder halbelektrifiziert bei Volkswagen bereit: der VW Passat GTE. Die Benziner standen in europäischen Passat-Gefilden bisher auf völlig verlorenem Posten. Die meisten Mittelklassemodelle aus dem Hause Volkswagen sind nämlich Dienst- und Firmenfahrzeuge, und daher besonders als Diesel begehrt. Aber mit einem Drehmoment von bis zu 400 Nm braucht sich der Passat nicht mal mehr vor klassenhöheren Fahrzeugen zu verstecken. Volkswagen klopft mit dem Hybrid-Passat seit Oktober 2015 lauter denn je an die Tür der Premiumliga. Das Modell soll sportlich wie ein GTI und zugleich so sparsam wie möglich sein. Außerdem verspricht ein Hybrid im Gegensatz zum reinen Elektrofahrzeug ja beides: kaum hörbares Gleiten im Elektrobetrieb auf Kurzstrecken, aber auch Langstrecken dank des Verbrennungsmotors. So gesehen hat der Passat als größerer Brummer sogar noch mehr Anspruch auf ein Hybrid-Triebwerk als der kleinere Golf. Gemeinsam haben sie, dass sie ähnlich motorisiert sind und sich optisch und technisch nur wenig von ihrem Grundmodell mit Verbrennungsmotor unterscheiden. Zu den eher wenigen Konkurrenten des Passat GTE, also Hybriden der Mittelklasse, zählen beispielsweise der BMW 340e oder der Lexus IS300 h. Lesen Sie hier, was den Passat GTE ausmacht:

Motoren und Akku des VW Passat GTE

Nur 5 kW mehr beim Verbrennungsmotor und 10 kW mehr beim Elektromotor, so der direkte Vergleich zum VW Golf GTE. Dafür bringt der Passat aber auch 123 kg mehr an Leergewicht mit. Den Part des Verbrennungsmotors übernimmt wie beim Golf GTE ein 1,4-Liter-TSI-Ottomotor, allerdings leistet dieser statt 110 kW bis zu 115 kW (156 PS). Der Elektromotor kommt sogar auf 85 kW (115 PS). Zusammen bringen die beiden Aggregate eine Systemleistung von 160 kW (218 PS) und erzeugen ein Drehmoment von maximal 400 Nm, das den Passat GTE in 7,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt - hier nehmen sich Golf und Passat nicht viel. Hinsichtlich seiner Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h kann der GTE mit seinen Benzin- und Dieselkameraden mithalten - lediglich der neue Passat 2.0 TSI bringt es auf bis zu 250 km/h. Reine Elektrofahrzeuge kommen meist nur auf bis zu 150 km/h - genau hier macht sich ein Plug-in-Hybrid bezahlt, denn auch lange Strecken und höhere Geschwindigkeiten sind durch den Verbrennungsmotor kein Problem. Bis zu 130 km/h kann das Modell aber auch rein elektrisch fahren - oder in Batteriekapazität umgerechnet, bis zu 50 Kilometer ohne einen Tropfen Benzin.

Der Anschluss für das Ladekabel befindet sich an der Front, hier aber anders als beim Golf GTE nicht hinter dem mittigen Markenlogo, sondern hinter einer weiteren Klappe im Kühlergrill auf der Fahrerseite. Links vom Markensymbol ist der GTE-Schriftzug platziert. Die Batterie verkörpert ein 130 kg schwerer Lithium-Ionen-Akku, dessen Kapazität von 9,9 kWh an der heimischen Starkstrom-Steckdose mit 2,3 W AC binnen vier Stunden und 15 Minuten aufgeladen werden kann - per 3,6-W-AC-Leitung und Typ2-Ladekabel, dass es für einen Aufpreis von 145 Euro gibt, innerhalb von zweieinhalb Stunden. Alternativ kann der Fahrer auch den TSI statt des E-Motors beständig laufen lassen, so lädt sich der Akku während dem Fahren von selbst wieder auf. Besonders rentabel ist dies, wenn man den Fahrmodus B für „Battery Charge“ gewählt hat: Dann wird die Rekuperation des Elektromotors so kräftig verstärkt, dass ein Bremsen bei Gaswegnahme kaum mehr nötig ist. Insgesamt sind es vier mögliche Modi, die bei Betätigung des Schaltknaufs auch nochmals auf dem Touchscreen zur Wahl stehen: E-Mode, Hybrid, Battery Charge und GTE. Wurde die GTE-Taste betätigt, strafft der Golf sämtliche Kennlinien, klingt dank Soundgenerator kerniger, und die volle Systemleistung von 218 PS sowie das maximale Drehmoment von 400 Nm stehen für alle Spurtvorhaben bereit. Eines bleibt Hybrid aber auch bei Volkswagen: teuer. Satte 42.250 Euro ruft der Wolfsburger Hersteller für den Viertürer auf, mit Vollausstattung sind es sogar weit mehr als 50.000 Euro. Zur Gegenüberstellung: Ein vergleichbarer Benziner aus der Passat-Reihe schlägt mit rund 7.000 Euro weniger zu Buche.

Technik des VW Passat GTE

Grundsätzlich startet der GTE elektrisch, beim Drücken des Start-Knopfes ist also vor allem eines zu hören: nichts. Auch beim Anfahren und bei niedrigeren Geschwindigkeiten ohne Verbrennungsmotor bleibt der Passat GTE innen und außen vollkommen lautlos. Wohlgemerkt natürlich ebenso emissionsarm: Laut VW-Angabe kommt das Modell durchschnittlich nur auf 37 g CO2 pro Kilometer. Beim Verbrauch verspricht man sogar nur 1,7 Liter Super pro 100 Kilometer, was aber selbst bei sparsamster Fahrweise unrealistisch sein dürfte. Insbesondere im B-Modus dauert es einige Testfahrten, bis man sich an das automatische Bremsen beim Loslassen des Gaspedals auf der einen Seite und das Unterstützen des Hybriden beim Aufladen auf der anderen Seite gewöhnt hat. Je eingespielter der Fahrer auf den GTE ist, umso schneller wandert auch die Ladungsanzeige der Batterien nach oben. Ein im wahrsten Sinne des Wortes „kleiner“ Nachteil ist wie bei vielen Hybrid-Fahrzeugen hingegen das gewisse Platzproblem, das durch die Unterbringung von zwei Motoren und einem Akku entsteht: Der Kraftstofftank musste einige Liter einbüßen und in den Kofferraum umziehen. Statt der regulär 650 Liter Kofferraumvolumen stehen beim Kombi (nicht umgeklappt) nur 483 Liter zur Verfügung.

Ausstattung des VW Passat GTE

Das Design des VW Passat GTE unterscheidet sich nicht grundlegend von seinem Grundmodell, dem VW Passat - schließlich war die im Herbst 2014 vorgestellte Modellgeneration damals schon mit Hang zum Detail neu gestaltet worden. Seine äußeren Stärken zeigt der VW Passat GTE durch die Voll-LED-Scheinwerfer, die sich bei Dämmerung automatisch einschalten. Außerdem zieren die schmalen Tagfahrlicht-Leuchtelemente die Front im vorderen Stoßfänger sowie filigrane blaue Zierleisten den hybriden Mittelklasse-Kombi. Der GTI ist an der roten Zeichnung erkennen, beim GTE ist es dasselbe in blau. Das zeigt sich auch beim Interieur in der blauen Ambiente-Beleuchtung, deren Farbintensivität sogar individuell eingestellt werden kann.

Der Ladungsstand des Akkus wird über ein Tanksymbol im Infotainment und in der Fahrerinformationsanzeige angezeigt, auf welchem auch die Strecke bis zur völligen Entladung der Batterien ersichtlich ist. Über das Infotainmentsystem und verschiedene Schalter sind außerdem zahlreiche Bedienfunktionen für die persönliche Bequemlichkeit abrufbar, zum Beispiel der Fahr- und Sitzkomfort, aber auch der sogenannte „e-Manager“, der Informationen zum ökonomischen Fahren bereit hält. Einen Drehzahlmesser gibt es im eigentlichen Sinne nicht mehr. Dieser wurde durch eine Energieanzeige ersetzt, die Ladevorgang und Aktivität des E-Motors anzeigt.