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Der VW Golf 6 GTI ist die sechste Auflage des GTI-Mythos und kam im April 2009 auf den Markt. Seit dem ersten Golf GTI hat sich einiges getan: Der sechste GTI ist rund viermal so teuer, etwa doppelt so stark und 58 km/h schneller als der Pionier aus dem Jahr 1976. Im Gegensatz zu den letzten Vorgängern findet sich im Golf 6 GTI dieses Mal kein leistungsgesteigerter Motor wieder, sondern ein völlig neu entwickeltes Aggregat mit Euro-5-Norm.

Das leistet der Golf 6 GTI

Der Golf GTI der sechsten Generation ist mit einem 2,0-Liter-T-FSI-Motor ausgestattet und leistet 155 kW - rund acht kW mehr als der Vorgänger. Mit einem maximalen Drehmoment von 280 Nm bei 1700 bis 5200 Umdrehungen spurtet der GTI Nummer sechs in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Sein Verbrauch wird von Volkswagen mit 7,3 Litern Super Plus auf 100 km angegeben.

So sieht der Golf 6 GTI aus

Die Idee war, Erinnerungen an den ersten Golf GTI wach zu rütteln. So wurde etwa die rote Einfassung des Grills vom Ur-GTI übernommen, ebenso die horizontale Ausrichtung der Kühlermaske und der Scheinwerfer. Hinzu kommen der schwarze, hochglänzende Grill in V-Form und die bis über die Scheinwerfer reichende Motorhaube vom fünften GTI - der Golf 6 GTI ist also eine Mischung aus alt und neu, die durch feine neue Details ergänzt wird. So findet sich etwa der GTI-Schriftzug nunmehr auf der linken anstelle der rechten Seite, die Nebelscheinwerfer wurden weiter nach außen versetzt um den GTI breiter wirken zu lassen. Ab Serie ist er außerdem mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einem Dachkantenspoiler und breiten Stoßfängern ausgestattet.

Das bringt der Golf 6 GTI an Technik mit

Der Golf 6 GTI besticht unter anderem durch ein verbessertes Kurven- und Traktionsverhalten, das durch die neue serienmäßige elektronische Quersperre XDS ermöglicht werden soll. Das Prinzip ist ebenso simpel wie technisch herausfordernd: Wird etwa das kurveninnere Rad bei hohem Tempo zu stark entlastet, so baut der Fronttriebler speziell an diesem Rad einen leichten Bremsdruck auf, so dass wieder eine ausgeglichene Traktion hergestellt wird. Auf diese Weise soll ein Untersteuern des Fahrzeugs vermieden werden. Sechs manuelle Gänge inklusive Schaltungsempfehlung sind selbstverständlich ab Serie an Bord - wer den Golf 6 GTI hingegen lieber mit einem sechsstufigen Direktschaltgetriebe fahren möchte, muss ein paar Euro mehr berappen.

Hohe Fahrleistungen wie die des sechsten GTI brauchen auch einen anständigen Sound, keine Frage. Für ehrfürchtige Klänge sorgt daher eine neu konzipierte Abgasanlage mit je einem Endrohr auf der rechten und linken Heckseite: der VW-eigene „Soundgenerator“. Ein eigenes GTI-Sportfahrwerk, das vorne um 22 Millimeter und hinten um 15 Millimeter abgesenkt wurde, rundet mittels neu abgestimmter Dämpfer, Federn und Stabilisatoren das Sportpaket ab. Als besonderes Gimmick können GTI-Fahrer zwischen den drei Fahrwerk-Modi „Normal“, „Sport“ und „Comfort“ wählen.

Gegen Aufpreis steht Kaufinteressierten frei, ihren Golf 6 GTI mit einigen technischen Neuerungen ausstatten zu lassen. Dazu gehört etwa die automatische Distanzregelung ACC, die bei Geschwindigkeiten zwischen 30 und 210 km/h automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug regelt. Optional ist der Golf 6 GTI außerdem mit einer nahezu voll automatischen Einparkhilfe zu haben: Der Fahrer muss bei der gewünschten Parklücke nur noch Gaspedal und Bremse bedienen - die Steuerung selbst übernimmt der Assistent. Als weiteres Extra sind neugestaltete Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht erhältlich.

Das bringt der Golf 6 GTI an Komfort mit

Was den Innenraum angeht, ist der Golf 6 GTI der Ausstattung des Vorgänger weitestgehend treu geblieben: Sportsitze mit Karo-Stoffbezug und neuen aktiven Kopfstützen, Pedale mit Edelstahlkappen, der GTI-Schalthebel in Alu-Optik sowie das Lenkrad mit roten Ziernähten finden sich auch in der sechsten GTI-Generation wieder.