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Der VW Bus T1 als Symbol des deutschen Wirtschaftswunders

Als "Bulli" ist er bis heute bekannt: Der VW Bus T1 gilt als Kultfahrzeug einer ganzen Generation-er wird nicht nur mit Flower Power assoziiert, sondern war von seinen Besitzern auch oftmals mit entsprechenden Kunstwerken verziert worden. Nach dem VW Käfer (VW Typ 1) war er ab 1950 die zweite Baureihe von Volkswagen für den Privatgebrauch und diente als Basis für viele spätere Reisemobile. Während seiner Bauzeit nahm der erste VW Bus mit insgesamt 1,8 Millionen verkauften Modellen die Position als Marktführer ein und gilt daher bis heute als Symbol des deutschen Wirtschaftswunders. Es gab ihn als Pritschen- und Kastenwagen, als Klein- und Campingbus sowie als Einsatzfahrzeug. Offiziell hieß das Modell VW Transporter und werksintern VW Typ 2 T1.

Der T2 führt ab 1967 die VW Bus ära fort

Der zweite als "Bulli" bezeichnete VW Bus war der T2 (intern: VW Typ 2 T2) und löste den VW T1 im Jahr 1967 ab. In seiner "bulligen" Form-daher auch der Spitzname-unterschied er sich nur wenig vom Vorgänger. änderungen und Verbesserungen wurden viel mehr im Bereich der Technik von Fahrwerk und Karosserie vorgenommen. Außerdem erhielt der zweite VW Bus eine komfortablere Fahrerkabine. Das Konzept ging auf: Mit mehr als 2,5 Millionen produzierten Fahrzeugen, von denen ein Großteil exportiert wurde, überragte der T2 in seiner Beliebtheit sogar noch den T1. Neu beim T2 waren etwas stärkere Motoren und später auch Scheibenbremsen sowie eine Dreigang-Automatik. 1974 kam ein verstärktes Fahrwerk hinzu.

Die dritte Generation des VW Bus: der T3

Der dritte VW Bus T3 löste 1979 den VW T2 ab. Das Modell wurde komplett neu entwickelt und unterschied sich durch die kantigeren Formen auch optisch deutlich von den beiden Bullis. In Sachen Karosserie und Innenraum ähnelt der T3 deutlich mehr den späteren Modellen T4 und T5. Mit 13 Jahren Produktionszeit hatte die dritte Generation des VW Bus von allen Modellen aber am längsten Bestand auf dem Markt. Vor allem in der Breite und somit auch im Platzangebot legte der T3 zu, außerdem fanden einige technische Neuerungen Verwendung. Dazu gehörten etwa eine neue Zahnstangenlenkung, Vorderradaufhängung und Schräglenker-Hinterachse. Später kamen ein Dieselmotor, ein wassergekühlter Ottomotor und viele der heute gängigen Standardausstattungen hinzu.

Ende der ära Heckantrieb: Der VW Bus T4

Auch der VW Bus in der vierten Generation T4 (intern: VW Typ 7H) schlug neue Wege ein: Das neue Modell wurde ebenfalls komplett neu konstruiert und ließ ab 1990 nach 34 Jahren sowohl Heckmotor als auch Heckantrieb hinter sich. Stattdessen kam ein vorne quer verbauter Reihenmotor zum Einsatz, der nun die Vorder- anstelle der Hinterräder antrieb. Auf diese Weise konnte nun endlich eine durchgehende Ladefläche geschaffen werden. Zugleich rutschte die Fahrerkabine etwas nach hinten, was unter anderem daran zu erkennen war, dass die Fahrer- und Beifahrertür nun hinter den Vorderreifen angebracht waren. Ab 1996 erhielt der vierte VW Bus ein Facelift (VW T4 GP), das nicht nur den ersten TDI-Motor an Bord holte, sondern im Zuge einer neuen Motorenpalette auch Leistungen bis 150 PS, ab dem Jahr 2000 durch einen VR6-Motor sogar 204 PS, ermöglichte.

Fast unverändert: Der VW Bus T5 baut auf dem T4 auf

Die Einführung des aktuellen und mittlerweile fünften VW-Busses T5 brachte nur wenige Neuerungen mit sich. Wie schon beim T1 zum T2 baut auch der T5 voll auf dem T4 auf und unterscheidet sich auch optisch nur wenig vom Vorgänger. Neu waren unter anderem die allesamt mit Turbolader ausgestatteten Dieselmotoren und eine ganze Reihe an neuen Ausstattungslinien, um jede Preisklasse bedienen zu können. Im Herbst 2009 erhielt der VW Bus T5 im Zuge einer Modellpflege einen neuen Biturbo-2,0-Liter-Dieselmotor, der in mehreren Leistungsstufen angeboten wird, sowie einen V6-Motor mit 3,6 Litern Hubraum und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

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