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Von den Vorläufern der Großraumlimousinen zu den ersten VW Kompaktvans

Der Wolfsburger Autokonstrukteur Volkswagen gehörte mit der Einführung seiner VW Transporter in den 1950er Jahren zu den ersten europäischen Herstellern, die in der Kleintransporter-Klasse komfortabler ausgestattete Modelle anboten, die für den Personentransport und als Freizeitauto konzipiert waren. Multivan nannte VW später diese Kleinbus-Varianten der Baureihe, die als Vorläufer der Großraumlimousinen angesehen werden können und die in den unterschiedlichen Baugenerationen als Gebrauchte stark gefragt sind. In der Fahrzeugklasse der Großraumvans jedoch waren die französischen Produzenten in den 1990er Jahren als erste mit eigenen Modellen präsent. Vans mit Pkw-Komfort und höheren Motorleistungen folgten bei Volkswagen ab Mitte der 90er Jahre, und die Niedersachsen setzten dabei zunächst auf eine Kooperation mit anderen Herstellern, um möglichst schnell auf den Vorstoß der Franzosen reagieren zu können. In Nordamerika bot Volkswagen ab 2008 einen Großraumvan an, der zwar das VW-Label trug, jedoch vom amerikanischen Chrysler-Konzern gefertigt wurde. In Europa liefen neben den Modellen auf Basis der VW Transporter kompakte Vans vom Band, die meist als Abwandlungen des VW Golf entstanden.

Touran und Golf Plus sind die bekanntesten VW Vans in der Kompaktklasse

Als Einstiegsmodell in der Van-Klasse präsentierten die Wolfsburger mit dem Baujahr 2003 den VW Touran, der auf Grundlage der klassischen Kompaktmodelle des Herstellers entstand, mit einer Länge von bis zu 4,41 Metern jedoch deutlich geräumiger ausfiel. Der VW Van Touran gehörte zu den wenigen Modellen seiner Klasse, für die als Option auch eine dritte Sitzreihe verfügbar war, so dass sich die kompakten Vans auch als 7-Sitzer konfigurieren ließen. Am klassischen Konzept des kompakten VW Vans änderte der Hersteller über viele Jahre nichts Grundlegendes. Die Modellpflegen der Jahre 2006 und 2010 brachten für den VW Touran vor allem optische Retuschen und Anpassungen der Motorenpalette. Wichtigste Neuerung: Ab 2010 gab es den Kompakt-Van von VW mit der BlueMotion genannten Ausstattung, bei der Start-Stopp-Automatik und ein System zur Rückgewinnung der Bremsenergie zur Serienausstattung gehörten. Auf dem Markt für Gebrauchtwagen sind insbesondere die VW Vans dieser Baureihe gesucht, die als 7-Sitzer bestuhlt sind und über effiziente Dieselmotoren oder BlueMotion-Ausstattung verfügen.

Ab 2003 entstehen die VW Caddy in der Bauform von Kompakt-Vans

Mit der Neuvorstellung des VW Touran entwickelte sich auch das Modell Caddy ab dem Baujahr 2003 vom Hochdachkombi zu einem Lieferwagen bzw. Personentransporter in der Bauweise eines kompakten Vans. Wichtigster Unterschied zu den ersten Caddys: Als VW Van erhielt das Modell eine durchgehende Dachkonstruktion, die von der A-Säule auf einer Höhe bis zum Heckabschluss geführt wurde. Zuvor waren die Caddy mit dem typischen stufenförmigen Dachaufbau eines Hochdachkombis in Spanien vom Band gelaufen. Hintergrund dieser Entwicklung: Für die 2003er-Generation der Vans nutzte VW nun Bauelemente des Golf und des Kompaktvans Touran. Die Umstellung auf eine neue Plattform führte einerseits zu einer anderen Achskonstruktion des kompakten VW Vans, die eine höhere Nutzlast für die Kastenwagenversionen ermöglichte. Andererseits bot der Wechsel nun auch die Chance, den VW Van Caddy in zwei unterschiedlichen Radständen anzubieten.

Den Van VW Caddy gibt es in zwei Karosserieversionen und als 7-Sitzer

Größter Vertreter seiner Art wurde im Baujahr 2007 der Van mit dem Namenszusatz Maxi, der er es auf eine Länge von knapp 4,88 Metern brachte. Zum Vergleich: In der Kurzversion war der Karosserie des Vans nur 4,40 Meter lang. Beide Varianten des Caddy waren als Kastenwagen mit verschweißter Seitenkarosserie für den gewerblichen Einsatz als Lieferwagen mit Lkw-Zulassung sowie in einer Kombi-Version für den Personentransport zu haben. Besonderheit des Pkw: Der Caddy gehörte zu den wenigen Vans seiner Klasse, die ab dem Jahr 2004 in der Life genannten Ausstattungsvariante optional auch als 7-sitzer auf den Markt kamen. Parallel zu den Multivans auf Basis seiner Transporter-Baureihe entwickelte der Hersteller außerdem einen Caddy mit Wohnmobilausstattung. Der Caddy Tramper verfügte über eine Rücksitzreihe, die sich mit wenigen Handgriffen zu einem Doppelbett umfunktionieren ließ. Mit an Bord des Kompakt-Campers war eine Zeltkonstruktion, die sich als Wetterschutz an das Heck des Vans anbauen ließ.

VW Golf Plus und Sportsvan runden das Angebot bei den Kompakten VW ab

Dritter im Bunde der VW Kompaktvans wurde im Jahr 2004 der Golf Plus, der etwas unterhalb des Touran angesiedelt war. Kennzeichen dieses kompakten VW Vans war die im Stil des Golfs gestaltete Karosserie, die jedoch deutlich höher aufbaute. Auch die Sitzposition war im VW Golf Plus leicht erhöht. Im Baujahr 2006 präsentierte der Hersteller eine Crossover-Variante des Vans, der als VW CrossGolf auf den Markt kam. Auf Grundlage der siebten Golf-Generation stellte VW im Jahr 2014 eine neue Baureihe von Kompaktvans vor, die nun unter dem Namen Golf Sportsvan in den Handel kam.

Bei den Großraumvans kooperiert VW zuerst mit anderen Herstellern

Größter VW Van in der Klasse der Großraumlimousinen wurde Mitte der 1990er Jahre der Sharan, den die Niedersachsen in Zusammenarbeit mit Ford entwickelten und der auch als Seat Alhambra auf den Markt kam. Der große VW Van war als 7-Sitzer mit einem für dieses Fahrzeugsegment typischen flexiblen Raumkonzept mit verschiebbaren oder leicht demontierbaren Rücksitzen konzipiert. Die zweite Generation des VW Vans kam im Jahr 2010 als Eigenentwicklung in den Handel. In dieser Bauphase verfügten die Sharan über hintere Schiebetüren, die den Zugang zum Fond erleichtern sollten. Als Gebrauchter oder Jahreswagen war der große VW Van vor allem in der BlueMotion-Ausstattung begehrt, die es in Verbindung mit den 1,4 Liter Benzinern und den 2,0 Liter Dieseln gab. Selten sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt Sharan-Modelle mit Allradantrieb zu finden, den VW in der Van-Generation erst im Jahr 2011 einführte.

Multivans auf Basis des VW Transporters

Personentransporter und Vans mit Wohnmobilausstattung gehörten schon seit Einführung der Baureihe der VW T1 zum Programm des niedersächsischen Herstellers. Mitte der 1980er Jahre wertete Volkswagen diese als 6-Sitzer gefertigten Versionen durch eine eigene Bezeichnung als Multivans auf. Zu den besonderen Kennzeichen dieser Modelle gehörten eine Komfortausstattung, Hochdach, Bettvorrichtung oder eine Innenraumdämmung, so dass die Multivans als Camper und Alltagsfahrzeug zugleich eingesetzt werden konnten. Von diesen VW Vans gab es im Laufe der Jahre unterschiedliche Ausstattungsvarianten, die der Produzent als California oder Atlantic, Magnum oder Allstar anbot. Im Baujahr 1993 gab es den VW Multivan dann erstmals auch als 7-Sitzer.