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Wann traut sich VW?

Ein Roadster ist so ziemlich die unvernünftigste Art eines Autos. Einzig der Spaß kann hier als Argument herhalten. Und da erscheint es durchaus nachvollziehbar, dass sich Volkswagen ziert, diese Fahrzeuggattung wirklich erobern zu wollen. Sie widerspricht dem traditionellen Selbstverständnis vernünftiger und volksnaher Automobile. Angekündigt wurde ein Roadster schon mehrfach. Am weitesten gediehen war wohl die Konzeptstudie VW BlueSport Roadster, die 2009 in Detroit dem staunenden Publikum präsentiert wurde. Dieses automobile Sportgerät war mehrfach für die Serie im Gespräch und bildete auch die Basis für die 2013 vorgestellte Studie XL Sport. Medien berichteten, dass es 2015 endlich etwas werden soll.Auf einen preisgünstigen gebrauchten VW Roadster müssen die Fans also vermutlich noch einige Jahre warten. Gerade bei einem Roadster ist es unwahrscheinlich, dass die Preise der Gebrauchtwagen schnell aus astronomischen Höhen auf den Boden solider Marktorientierung gelangen. Bis dahin könnten sich Fans des Konzerns, die einen sportiven Offenen wünschen, an Alternativen wenden, die einen Roadster darstellen, aber nicht VW heißen. Hier steuert beispielsweise Audi den R8 und den TT Roadster bei. Letzterer ist inzwischen in der zweiten Generation (auch TTS und TT RS Roadster) erschienen und bietet sich als solider Gebrauchtwagen an. Vergleichsweise günstig könnte die Wahl auch auf einen Lamborghini Gallardo Roadster fallen. Günstig ist der "kleine Lambo", dessen Nachfolger Huracán bereits ausgeliefert wird, im Vergleich zum Lamborghini Aventator Roadster, der in direkter Linie vom berühmten Countach abstammt. Das umfangreichste Angebot zum Thema Roadster offeriert VW zweifelsohne unter dem Namen Porsche. Der Porsche Boxster griff 1996 die Tradition des kleinen Roadsters VW-Porsche 914 auf. Die inzwischen dritte Boxster-Generation beschert Interessenten eine durchaus breite Palette an gebrauchten Sportwagen. Hier kann der 911er nicht mithalten. Denn in den 7 Generationen dieses langlebigsten Sportwagens, der 1963 die Ablöse des 356 antrat, finden sich zwar einige Roadster, aber die Preise sind auch bei den gebrauchten 911ern stabil.

Offen gibt es auch bei VW.

Die Zaghaftigkeit des VW Konzerns bei der Aufstellung eines Roadsters kann eigentlich schon in der Rückschau auf das Jahr 1957 festgestellt werden. Damals brachte der Osnabrücker Karosseriebauer Karmann (später unter anderem für den erwähnten 914 verantwortlich) den Karmann-Ghia (Typ 14) auch als Cabriolet heraus. Für 750 DM Aufpreis bekam man eine "Mogelpackung", denn hier konnte man trotz des hochwertigen Verdecks von einem Roadster sprechen. Mit dem größeren Karmann-Ghia Typ 34 legte man 1961 sogar noch nach. Beides sind heute gesuchte Gebrauchtwagen. Sie bieten ein Flair, das von aktuellen offenen Volkswagen (Beetle, Nachfolger vom New Beetle; Eos; Golf Cabriolet) bei Weitem nicht erreicht wird.

Viel Leistung und wenig Gewicht.

Die typische Devise vieler Roadster ist ein niedriges Leistungsgewicht. Der für 2015 erwartete XL Sport wäre als erster VW Roadster mit einem Gewicht unter 800 kg auch dann schnell, wenn nur ein kleiner, aus dem Golf bekannter Motor für Vorschub sorgt. Alternativ könnte sich VW bei der neuen Konzerntochter Ducati bedienen. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Motorradmotoren in leichten Flitzern ihren Dienst verrichten. Der 190 PS starke Vierzylinder soll aus 1,2 l Hubraum bei rennsportartigen 9000 Umdrehungen ein Drehmoment von über 120 N m an das DSG-Getriebe schicken.
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