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Ein Pick-Up ist per definitionem ein Nutzfahrzeug, hinter dessen abgeschlossener Fahrerkabine sich eine flache, oben offene Ladefläche befindet. Der Übergang zu Lastwagen ist fließend, und genau wie diese verfügen Pick-Ups über einen nicht in Kabine und Ladebett integrierten, sehr robusten Leiter- oder Kastenrahmen. Den ermöglicht nicht nur zahlreiche Aufbauten, sondern auch den problemlosen Einbau eines Allrad-Systems. Da solche Fahrzeuge sich nicht nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und Parkplätze, sondern auch in Europa zunehmender Beliebtheit erfreuen, ist es nur verständlich, dass sich Volkswagen mit dem Amarok ein Stück des Lukrativen Kuchens sichern möchte. Jener erste moderne VW Pick-Up ist aber nicht das erste Fahrzeug dieser Machart, das die Wolfsburger verkauften. Hier nun ein kurzer Abriss über die einzelnen VW Pick-Up Modelle.

VW Caddy

Der erste VW Pick-Up hieß Caddy und wurde ursprünglich für den nordamerikanischen Automarkt als Rabbit Pickup konzipiert. Der zweisitzige Pritschenwagen war ein Derivat vom VW Rabbit, der in pennsylvanischen Westmoreland produzierten US-Version vom VW Golf I. Nach seiner Premiere im Jahr 1978 wurde er dort zwischen 1979 und 1993 hergestellt. In Europa wurde der VW Pick-Up unter dem Namen Caddy ab 1983 erstmals angeboten Das jugoslawische Unternehmen TAS mit Sitz in Sarajevo montierte ihn im Lohnauftrag, wobei der VW Caddy nahezu identisch mit dem amerikanischen Vorbild vom Band lief. Auch in der alten Welt gab es eine hintere Starrachse an Blattfedern, nicht aber die eckigen Scheinwerfer der US-Version: Das europäische Modell erhielt die charakteristischen runden Rundscheinwerfer des VW Golf I. Im Zuge des Bosnienkrieges wurde die Produktion 1992 eingestellt. Unter der Haube des Fronttrieblers sorgten verschiedene Quermotoren für Vortrieb: Der 1,5-l-Vergaser-Benziner leistete 51 kW/70PS, der ebenfalls mit einem Vergaser bestückte 1,6-l-Vierzylinder kam auf 55 kW/75 PS. Toptriebwerk war der 1,8-l-Einspritzer mit 70 kW/95 PS, doch besonders sparsam war der gemächliche Saugdiesel, der aus 1,6 l klangvoll 40 kW/54 PS schöpfte. Ein bei den kommunalen wie gewerblichen Nutzern populäres Zubehörteil war der Ladeflächenaufsatz, der aus dem VW Pick-Up einen Hochdachkombi – freilich mit voneinander getrenntem Innen- und Laderaum – machte. Und als Hochdachkombi sollte der Name Caddy auch weiterleben

VW Taro

Da der Caddy nicht mit Allradantrieb zu bekommen war, viele Kunden einen solchen aber verlangten, musste schnell eine Lösung her. Die bestand darin, kurzerhand den Toyota Hilux von 1989 bis 1995 im VW-Nutzfahrzeuge-Werk in Hannover und anschließend bis 1997 im Volkswagenwerk Emden in Lizenz nachzubauen. Der heckgetriebene Taro war mit einer Fahrerkabine mit bis zu drei Sitzplätzen ausgestattet. Die Allradvariante gab es neben dem Single-Cab für zwei Insassen auch mit dem XtraCab mit zwei vollwertigen sowie zwei Notsitzen und mit Doppelkabine, in der je nach Bestuhlung fünf oder sechs Personen Platz fanden. Die Ladefläche verkürzt sich mit zunehmender Länge der Kabine, wobei der Taro XtraCab mit knapp fünf Metern Länge die anderen beiden, beinahe gleich langen VW Nutzfahrzeuge um 25 cm überragt. Beim Allrad-Taro wurde im Normalbetrieb die Hinterachse angetrieben und erst bei Bedarf über ein Verteilergetriebe die Vorderachse zugeschaltet. Diese hatte außerdem über manuelle Freilaufnaben mit den Rädern gekoppelt zu werden. Der VW Taro 4x4 umfasste auch eine Getriebeuntersetzung, die eine Höchstgeschwindigkeit von rund 60 km/h im fünften Gang erlaubt. Für Vortrieb sorgten in diesem VW Pick-Up zwei Vergaser-Benziner mit 1,8 und 2,2 l Hubraum und 61 kW/83 PS beziehungsweise 69 kW/94 PS sowie ein 2,4-l-Einspritzer mit 84 kW/114 PS. Daneben war ein 2,4-l-Saugdiesel verfügbar, der je nach Modelljahr 58 kW/79 PS bis 61 kW/83 PS leistete. Alle Triebwerke verfügten über vier Zylinder und leiteten ihre Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe weiter. Die Nutzlast liegt bei etwa einer Tonne.

VW Amarok

Nachdem Volkswagen mit dem Taro erste Erfahrungen mit dem Bau eines potenziell geländegängigen Pick-Ups gemacht hatte, dauert es 13 Jahre, bis die Wolfsburger einen Nachfolger auf den Markt brachten. Wie der Taro baut der 2010 eingeführte VW Amarok auf einem soliden Kastenrahmen und ist neben einer Einzel- auch mit einer Doppelkabine verfügbar. Eine dazwischen positionierte Xtra-Cab-Version gibt es jedoch nicht. Um das Ladebett abzudecken, fügte VW 2012 ein entsprechendes Hardtop ein. Einziger in Europa erhältlicher Motor ist der 2.0 TDI in drei Leistungsstufen. Das Basistriebwerk mit einem Turbolader leistet 90 kW/122 PS, die Biturbo-Ausführungen kommen auf 120 kW/163 PS beziehungsweise 132 kW/180 PS. Alle drei Motorisierungen werden mit einer Sechsgang-Handschaltung geliefert und sind sowohl mit regulären Hinterrad- als auch dem optionalen Allradantrieb 4Motion verfügbar; für die 180-PS-Ausführung ist optional eine Achtstufen-Automatik erhältlich. Je nach Ausstattung und Motorisierung liegt die maximale Zuladung bei 673 bis 1.137 kg; die Anhängelast liegt zwischen 2.00 und 3.000 kg. Der Spritverbrauch vom bei 301 cm Radstand 525 cm langen, 194 bis 195 cm breiten und 183 cm hohen VW Pick-Up beläuft sich auf 7,3 bis 8,2 l/100 km.

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