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Die Eier-legende-Wollmilchsau.

Der VW Kleinbus ist in der Mobilitätsgeschichte der Menschheit ein herausragendes Beispiel für Vielseitigkeit. Das liegt nicht allein an den Aufbauvarianten von Kleinbus über Kastenwagen, Transporter mit Pritsche (auch Doppelkabine/Pritsche) und Wohnmobilen bis hin zu zahllosen Sonderformen für spezielle Einsätze.Der Kleinbus von VW ist zeitlebens eine Erscheinung im Grenzgebiet zwischen Pkw und Lkw bzw. Bus gewesen. Die Preise hielten sich in genau diesen Grenzen auf dem Niveau günstiger Mittelklassewagen. Mit den Generationen entwickelte sich der ursprünglich vor allem als Kleintransporter lancierte VW zu einem Universalfahrzeug mit hohem Reisekomfort. Spätestens seit der Generation T3 (1979-1992) etablierte sich der Kleinbus als ausreichend zügige Alternative zu Pkws.So hat sich die Alltagstauglichkeit inzwischen derart den Bedürfnissen der Kundschaft angepasst, dass zunehmend mehr Familien auf den VW Kleinbus setzen. Ein besonderes Merkmal des Multivans ist seine Kompaktheit und Übersichtlichkeit. Eingefleischte Pkw-Fahrer sind immer wieder überrascht, wie einfach und leicht das große Fahrzeug dirigiert werden kann. Der Komfort ist mittlerweile auf Oberklasse-Niveau.Gebrauchte Kleinbusse aller Generationen sind nach wie vor sehr begehrt. Die Talsohle der Preisentwicklung liegt derzeit im Modellzyklus der T4-Generation (1990-2003). Ältere Modelle genießen schon Oldtimer-Status und ein gut erhaltener Samba-Bus mit 23 Fenstern und Faltschiebedach aus den frühen 1950ern ist heute so teuer wie ein neuer T5.

Über 60 Jahre Entwicklung

In der Hierarchie des VW Konzerns erhielt die Baureihe hinter dem Käfer die Bezeichnung Typ 2. Die Generationen werden seit 1950 mit dem Kürzel T (T1 bis T5; T heißt ebenfalls Typ) differenziert.Auffällig sind die langen Bauzeiten und die permanente Weiterentwicklung, was der Bedeutung als guter Gebrauchtwagen zugutekommt. Formal sind die Unterschiede zwischen T1 (1950-67) und T2 marginal; der T3 wurde deutlich kantiger. Als erste Generation mit Frontantrieb/Frontmotor verlor der T4 ein wenig an Übersichtlichkeit nach vorn, gewann aber an Raumökonomie. Der T5 (seit 2003) folgte technisch weitgehend dem Vorgänger, legte optisch mit Stylingattributen zu und verringerte den Abstand zu den Mittelklasse-Vans. 2009 erfolgte ein Facelift, das den VW Bus endlich in das VW-Flottendesign integrierte. Ab 2015 wird der Multivan auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch attraktiver werden, wenn der Nachfolger T6 vorgestellt wird - eine weitere Fortentwicklung. Erst der T7 ab 2020 soll ein völliges neues Modell werden. Diese lange Bauzeit ist auch deshalb möglich, weil VW bei der Grundsteinlegung des T5 gleich eine Reihe möglicher künftiger Entwicklungen (etwa Hybrid, Doppelkupplungsgetriebe, Fahrassistenten, Varianz der Fahrzeuglängen durch verschiedene Radstände) angelegt hat.

Die Vielfalt

Die berühmte Qual der Wahl ist bei der Suche nach einem guten Gebrauchten im Falle des VW-Kleinbusses derart beispielhaft ausgeprägt, dass es für einen Lexikoneintrag reichen müsste. Motor- und Ausstattungsvarianten sind nach über zehnjähriger Bauzeit beim T5 kaum noch zu überblicken. Immerhin hat sich eine Problematik der Vorgängergenerationen entschärft: Beim gebrauchten T3 stellte sich die Frage, ob man der Sparsamkeit (kleiner Diesel, 50 PS) oder der Autobahntauglichkeit (2,1-l-Motor-Benziner, 112 PS) frönen möchte. Beim T5 gibt es im Vergleich zu früheren Generationen weder Säufer noch lahme Gurken. Die Auswahl bei der Technik (Allradantrieb, 7-Gang-DSG, Doppelturbo usw.) ist annähernd so umfangreich wie Ausstattungslinien und Sondermodelle (etwa der Rockton oder CUP Sondermodelle).