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Aus der Welt der Automobile mit reinem Elektroantrieb hat auch das Volkswagenwerk einiges zu berichten. Der kleinste VW unter den Elektrofahrzeugen ist der VW e-up!, die voll elektrifizierte Version des VW up!. Zweifellos gehört der e-up! zu den Kleinwagen, was der Philosophie des innerstädtischen Verkehrs und der Pendler entspricht. Kurze Strecken von bis zu 160 Kilometer gesamt bei moderaten Geschwindigkeiten meistert der Lithium-Ionen-Batterieblock mühelos, darüber hinaus braucht das Fahrzeug eine Steckdose zum Aufladen der Batterien sowie die Verschnaufpause, sprich Aufladezeit. Je nach Volllastbetrieb verkürzt sich die Reichweite auf bis zu 120 Kilometer. Im Vergleich zu den herkömmlichen VW up! Modellen, die je nach Bezeichnung und Ausstattung in den Basisversionen bis zu 14.325 Euro kosten, schlägt der VW e-up! mit 26.900 Euro deutlich höher zu Buche. Der Fairness halber muss aber gesagt werden, dass der VW e-up! mit einem Stromverbrauch von 11,7 kW auf 100 Kilometer Laufleistung (laut Werksangaben) deutlich geringere Betriebskosten verursacht, als das Vergleichsmodell VW up!, das von einem Dreizylinder Ottomotor angetrieben wird und gemittelt zwischen vier und sechs Liter Superbenzin auf 100 Kilometer verbraucht. Anders ausgedrückt sind das beim VW e-up! etwa drei Euro pro 100 Kilometer und beim herkömmlichen VW up! zwischen vier und neun Euro. Der interessierte Käufer eines VW up/e-up! muss also den spitzen Rechenstift anlegen, um für seine Bedürfnisse die korrekten Amortisationsmodelle zu erstellen.

Autos mit reinem Elektroantrieb - gewöhnungsbedürftig oder problemlos?

Zugegeben, im Rahmen der Vorstellungskraft in einem Auto zu fahren, das nahezu geräuschlos über die Straßen rollt und das statt der gewohnten Tankanzeige für Benzin, diese nun den Ladezustand der Batterie anzeigt, kann dem Fahrer schon in den ersten Fahrstunden ein etwas mulmiges Gefühl überkommen. Reicht meine Batterie, wenn ich ordentlich Gas gebe und komme ich auch an mein Ziel? Die weit wichtigere Frage ist aber: Wo und wie kann ich die Batterien wieder aufladen? VW hat hierfür eine recht praktikable Lösung entwickelt, die als CCS (Combined Charging Sytem) inzwischen als standardisiert angesehen werden kann und mehrere Lademöglichkeiten bietet: Ein Netzladekabel ist in einem separaten Fach in jedem VW e-up! enthalten und das ermöglicht dem Fahrer, das Fahrzeug an jeder normalen Steckdose aufzuladen. Zusätzlich kann eine sogenannte Wallbox installiert werden, das ist ein vollelektronisch gesteuertes Ladegerät, das zum Beispiel an einer geschützten Hauswand, im Carport oder in der Garage angebracht wird. Dann übernimmt die integrierte Ladeüberwachungselektronik den Ladevorgang und schaltet sich automatisch ab, wenn die Batterie wieder voll ist.

Der Elektromotor und seine Energiequelle

Angetrieben wird der VW e-up! von einem permanentmagneterregten Synchronmotor, der bei VW die Kurzbezeichnung PSM trägt. Seine Leistung von maximal 60 kW (82 PS) wirken auf ein Automatikgetriebe, das wiederum die Vorderräder antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit beziffert das Werk auf 130 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h mit rund 13 Sekunden. Die Lithium-Ionen-Batterie mit siebzehn Modulen ist mit insgesamt 204 Zellen bestückt und liefert im vollgeladenen Zustand eine Nennspannung von 374 Volt. Das Modul ist im Bodenbereich zwischen Vorder- und Hinterachse untergebracht.

Die neue Variante: der VW e-load up!

Noch für 2014 ist eine Minitransporter-Version des e-up! zur Markteinführung geplant. Diese trägt die Modellbezeichnung VW e-load up! und zielt auf den Bedarf von Kurierfahr-Firmen, Lieferdiensten (Pizza und Fastfoodketten) oder den Lotsendienst am Flughafen ab. Die Ladefläche wurde dazu durch den Verlust der Rücksitzbank vergrößert und hat damit nun ein Volumen von nahezu einem Kubikmeter, im Gewicht sind das bis zu 306 Kilogramm. Eine Sicherheitstrennwand schützt Fahrer und Beifahrer vor eventuell herum fliegendem Ladegut, sollte ein Unfall passieren.

Der VW Golf mit Elektromotor

„e-Golf“ steht unter der linken Heckleuchte des Golfs, der von einem Elektromotor angetrieben wird und Anfang 2014 auf den Markt kam. Mit rund 34.900 Euro liegt der VW e-Golf in der Preismittelklasse, bei den Elektrofahrzeugen konkurriert er zum Beispiel mit dem BMW i3, der preislich nahezu gleichauf liegt, aber weniger Platz bietet - dafür wartet dieser aber mit modernster Carbon-Karosserie auf. Der VW e-Golf wird von einem Elektromotor angetrieben, der eine Leistung von 85 kW (115 PS) auf die Vorderräder bringt und dabei das Eingang-Automatikgetriebe nutzt. Die Reichweite einer vollgeladenen Lithium-Ionen-Batterie reicht je nach Fahrweise und vorgewähltem Fahrmodus inklusive der vierstufigen Kraftrückgewinnungskoppelung für bis zu 190 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 140 km/h und ist elektronisch abgeregelt. VW gibt den Käufern des e-Golf auf die Batterie eine Garantiezeit von acht Jahren oder einer Laufleistung von 160.000 Kilometern. Die Bordinstrumente geben dem e-Golf-Fahrer umfassende Informationen über Reichweite, Batterieladung, Energierückgewinnungsfluss oder maximal verfügbare Beschleunigungsleistung - ein durchaus wichtiges Hilfsmittel, um Überholvorgänge risikoloser zu gestalten.