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Der Vorläufer des Mercedes-Benz SLS schreibt Geschichte


Als der US-Importeur von Mercedes-Benz dem Stuttgarter Hersteller Anfang der 1950er Jahre vorschlug, einen hochleistungsfähigen Sportwagen für die nordamerikanische Kundschaft zu entwickeln, sahen die Schwaben darin eine Chance, ein für sie neues Marktsegment zu erschließen. Das technische Know-how dazu war bereits vorhanden und stammte aus dem Motorsport: Im Jahr 1952 hatte das nach aerodynamischen Gesichtspunkten futuristisch gestaltete Rennmodell Mercedes-Benz 300 SL Siege in Le Mans, auf dem Nürburgring und in Mexiko eingefahren. Nur zwei Jahre später konnte die Straßenversion des Mercedes-Benz 300 SL präsentiert werden.


Der Mercedes-Benz SLS ist vom Flügeltürer der 1950er Jahre inspiriert


Der Clou des Coupés: Aufgrund der neuartigen, besonders stabilen und dabei zugleich leichten Rahmenkonstruktion mussten die Ingenieure die Türen des Sportcoupés oben in der Dachmitte anschlagen. Als Flügeltür-Mercedes ging der in nur knapp 1.000 Exemplaren gebaute 300 SL in die Automobilgeschichte ein. Im Jahr 2010 erlebte das legendäre Modell dann eine Neuauflage als Supersportwagen, der unter der Bezeichnung Mercedes-Benz SLS auf den Markt kam.


AMG entwickelt den Mercedes-Benz SLS


Bei der Entwicklungsarbeit für den Mercedes-Benz SLS waren die Ingenieure des hauseigenen Veredlers AMG federführend, sonst zuständig für die sportlichen Umbauten der Mercedes-Serienmodelle. Waren die Flügeltüren des Vorgängers aus den 1950er Jahren eine konstruktionsbedingte Notlösung gewesen, so setzten die Ingenieure beim Mercedes-Benz SLS bewusst auf die spektakuläre Wirkung der oben angeschlagenden Türen. Sogar im Detail waren die Gemeinsamkeiten zu erkennen: Wie beim historischen Modell schwangen die Flügeltüren des Mercedes-Benz SLS mit Hilfe von Teleskopfedern sanft nach oben.


Der Mercedes-Benz SLS hat die Performance eines Supersportwagens


Darüber hinaus gab es weitere gemeinsame Merkmale in der Konstruktion: Ein Gitterrahmen garantierte gleichzeitig Stabilität sowie geringes Gewicht, und die Verwendung von Aluminium bei Rahmen und Karosserie sorgte dafür, dass der Mercedes-Benz SLS nicht mehr als knapp 1,6 Tonnen auf die Waage brachte. Nicht zuletzt der Leichtbauweise war es zu verdanken, dass der Mercedes-Benz SLS seine Performance als Supersportwagen voll entfalten konnte.


Frontmittelmotor mit 571 PS für den Mercedes-Benz SLS


Die Daimler-Tochter AMG entwickelte für den Mercedes-Benz SLS ein hoch leistungsfähiges V8-Aggregat, das als Frontmittelmotor verbaut wurde. Dadurch konnte eine optimale Gewichtsverteilung erzielt und Fahrstabilität verbessert werden. Das Triebwerk mit 6,2 Litern Hubraum stellte dem Coupé eine Leistung von bis zu 420 kW (571 PS) zur Verfügung. Das maximale Drehmoment des Motors lag bei 650 Newtonmetern. Dementsprechend spurtstark zeigte sich der Mercedes-Benz SLS: Um aus dem Stand die Marke von einhundert Stundenkilometern zu erreichen, benötigte der Zweisitzer nur 3,8 Sekunden. Innerhalb von zwölf Sekunden beschleunigte er auf 200 km/h.


Der Mercedes-Benz SLS erreicht in der Spitze über 300 Stundenkilometer


Auch bei der Höchstgeschwindigkeit zeigte das Coupé Mercedes-Benz SLS die Qualitäten eines Supersportwagens: Anders als die herkömmlichen Straßenmodelle wurde der Mercedes-Benz SLS erst bei gut 317 Stundenkilometern elektronisch abgeregelt. Den kombinierten Verbrauch des im Sportcoupé verbauten V8-Aggregats gab der Hersteller mit 13,2 Litern an (314 g/km CO2).


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