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Der Mercedes-Benz 240 wird von 1973 bis 1986 gebaut


Als der deutsche Autohersteller Daimler-Benz den französischen Designer Paul Bracq Mitte der 1960er Jahren mit der Neuentwicklung einer moderner gestalteten Limousine beauftragte, die die seit 1961 gefertigten Heckflügel-Modelle in der oberen Mittelklasse der Schwaben ersetzen sollte, konnte das Timing der Serienreife nicht besser gewählt sein. Die Baureihe der Mercedes-Benz W 115 erschien im Umbruchjahr 1968 und dokumentierte mit ihren hochgestellten Rechteckscheinwerfern und den klar strukturierten Karosserieformen den Modernisierungswillen der Stuttgarter. Die später in Anlehnung an das Jahr ihrer Markteinführung Strich-Acht-Mercedes genannten Modelle trugen wegen ihrer außerordentlichen Zuverlässigkeit wesentlich zum Image bei, das viele Jahrzehnte mit einem Mercedes-Benz verbunden wurde. Obwohl die Limousinen und Coupés der Baureihe W 115 in einer Auflage von fast zwei Millionen produziert wurden, schaffte es dieser Mercedes-Benz /8 sogar, dreißig Jahre später zum Classic Car von Daimler zu avancieren. Insbesondere der im Baujahr 1973 erstmals vorgestellte und bis ins Jahr 1986 gebaute Mercedes-Benz 240 Diesel begeisterte in zwei Generationen nicht nur durch das als zeitlos empfundene Design, sondern auch durch langlebige und robuste Technik.


Der Mercedes-Benz 240 ist der Topdiesel der Baureihe


Das war auch schon bei den Zeitgenossen in den 1970er Jahre nicht anders gewesen. Brachten die Diesel aus Stuttgart mit ihrer kleinen 2,0 Liter Motorisierung zunächst nur ähnliche Leistungswerte wie der Käfer von Volkswagen, so bewies Daimler mit dem Mercedes-Benz 240 ab dem Jahr 1973, dass die Diesel mehr zu bieten hatten. Bei seiner Markteinführung erhielt der Mercedes-Benz 240 zunächst einen 2,4 Liter Motor mit 48 kW (65 PS), der bis 1976 vergebaut wurde. Ab 1974 gab es jedoch parallel dazu bereits einen fünfzylindrigen Mercedes-Benz 240 mit einem größeren 3,0 Liter Aggregat, das über 59 kW (80PS) verfügte und mit seiner Spitzengeschwindigkeit von knapp 150 km/h immerhin gut zehn Kilometer schneller war, als der Mercedes-Benz 240 mit dem kleinen Triebwerk. Damit war der 4,68 Meter lange und gut 1,3 Tonnen schwere Mercedes-Benz 240 der ersten Generation als größter zur Verfügung stehender Diesel der Baureihe der Leistungsträger bei den Selbstzündern aus schwäbischer Produktion.


Ab dem Baujahr 1978 gibt es den Mercedes-Benz 240 auch als Kombi


Mit dem Erscheinen der neuen Baureihe W 123 im Jahr 1975 verlor der Mercedes-Benz 240 zwar durch die Einführung des Mercedes-Benz 300 seine Position als Topdiesel im Programm. Seine Stellung als meistverkaufter Diesel der oberen Mittelklasse von Daimler blieb jedoch unangefochten. Was nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken war, dass der Hersteller im Jahr 1978 erstmals einen Kombi auf Basis des Mercedes-Benz 240 präsentierte, der mit einem Laderaumvolumen von bis zu 880 Litern bei umgeklappten Rücksitzen und einer Zuladung von einer halben Tonne sowohl bei Familien als auch im gewerblichen Einsatz etwa als Taxi Anklang fand. In kleiner Auflage gab es den Mercedes-Benz 240 zudem als Langversion mit einer auf 5,35 Meter gestreckten Karosserie. Zum Vergleich: Die herkömmlichen Serienlimousinen dieser Baugeneration brachten es auf eine Länge von 4,72 Metern. Auch bei der Sicherheitstechnik setzte der Mercedes-Benz 240 Anfang der 1980er Jahre Maßstäbe, als erstmals ABS und ein Fahrerairbag für Limousine und Kombi erhältlich waren.


Die Motorisierungen des Mercedes-Benz 240 in den Baujahren 1975 bis 1986


Weniger innovativ war zunächst die Motorenkonzeption der zweiten Generation des Mercedes-Benz 240. Der zuvor verbaute Antrieb mit 48 kW (65 PS) blieb bis zum Jahr 1978 erhalten. Danach kam der Mercedes-Benz 240 mit einem leistungsgesteigerten Triebwerk mit nunmehr 54 kW (72 PS) auf den Markt. Mit dieser Motorausstattung wurden die Limousinen des Mercedes-Benz 240 bis Ende des Jahres 1985 gebaut. Als Kombi blieb der Mercedes-Benz 240 noch einige Monate länger bis Anfang des Jahres 1986 im Programm, bevor er durch den Mercedes-Benz 250 abgelöst wurde.


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