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Der Lada Kalina wird im Jahr 2005 auf dem Markt eingeführt

Robuste Technik zum geringen Anschaffungspreis, mit dieser im Geländewagen Lada Niva umgesetzten Formel war der russische Autohersteller AwtoWAS mit seiner Marke Lada seit Mitte der 1970er Jahre auch auf den westeuropäischen Märkten erfolgreich. Vor allem die guten Geländeeigenschaften bescherten dem Klassiker im Programm der Russen eine treue Fangemeinde. Exoten außerhalb der osteuropäischen Staaten blieben hingegen die Limousinen und Kombis des Herstellers von der Wolga. In diesen Fahrzeugklassen verlangten die Westkunden sowohl Komfort als auch zeitgemäßes Know-how, das Modelle wie der Lada Samara oder Lada Nova nicht unbedingt bieten konnten. Mit dem Erfolg von Low-budget-Autos, wie sie etwa von Renault mit seiner rumänischen Marke Dacia angeboten wurden, rechnete sich nach den wirtschaftlichen Umbrüchen ab den 1990er Jahren auch AwtoWAS neue Chancen auf den westlichen Märkten aus. Gemeinsam mit dem amerikanischen Konzern General Motors (GM) versuchten die Russen, eine neue Generation des Lada Niva zu etablieren, die parallel zum ursprünglichen Geländewagen vermarktet wurde. In der Kompaktklasse sollte die Neuentwicklung Lada Priora für gute Verkaufszahlen sorgen. Große Hoffnung setzte der Autobauer zudem in sein Kleinwagen-Projekt Lada Kalina, das im Jahr 2005 an den Start ging.

Der Lada Kalina wird als Limousine und Kombi gefertigt

Als der Lada Kalina im Jahr 2005 erstmals in den Verkauf kam, boten die Russen ihr neues Einstiegsmodell zuerst nur in einer Version als Stufenheck-Limousine an, die bis ins Jahr 2009 gefertigt wurde. Ein Jahr darauf folgte der Lada Kalina in der fünftürigen Schrägheckvariante. Ergänzt wurde das Programm dann Ende 2007 durch den Kalina Kombi. Mit einer Länge von gut 4,04 Metern war der Lada Kalina Kombi so lang wie die Stufenheck-Limousinen, die mit 400 Litern Gepäckraumvolumen gut 50 Liter mehr Stauraum zur Verfügung stellten als die Kombiausführungen. Deutlich kleiner fiel die Schrägheckversion des Lada Kalina mit 3,85 Metern Länge und einem Stauvolumen von nur 260 Litern aus.

Die Motorisierung des Lada Kalina

Für die Motorisierung der Lada Kalina setzte der Hersteller unabhängig von der Karosserieform ein 1,4 Liter Aggregat ein, das die Abgasvorschriften der Euro4-Norm erfüllte. Mit einer Leistung von bis zu 66 kW (90 PS) konnte der Lada Kalina eine Höchstgeschwindigkeit von 165 Stundenkilometern erreichen. Die Hundertermarke schafften die russischen Kleinwagen in gut 13 Sekunden. Den durchschnittlichen Benzinverbrauch gab der Hersteller mit 6,4 Litern Super auf 100 Kilometer an. Das entsprach einem CO2-Ausstoß von etwa 155 g/km.