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Der Renegade wird im Jahr 2014 als Einstiegsmodell von Jeep präsentiert

Als der italienische Fahrzeugbauer Fiat im Jahr 2009 seine Entscheidung bekanntgab, Anteile am US-amerikanischen Hersteller Chrysler zu kaufen und diese Beteiligung später zu einer kompletten Übernahme ausgestaltete, waren sich viele Marktbeobachter sicher, dass sich hinter dieser Strategie vor allem die Überlegung verbarg, die nordamerikanischen Märkte für die italienischen Marken des Konzerns zu öffnen. Insbesondere die sportlich ausgerichtete und lange Zeit in den USA und Kanada nicht präsente Tochter Alfa Romeo hätte so internationaler positioniert werden können. Doch der Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte nach der im Jahr 2014 vollzogenen Fusion beider Unternehmen ganz anderes im Sinn. Statt die eigenen Traditionsmarken in den Vordergrund zu rücken, setzte er auf Synergieeffekte, die sich durch die Nutzung gemeinsamer bestehender oder neu zu entwickelnder Plattformen ergaben. Einerseits kamen nun von den Amerikanern bereits erfolgreich eingeführte Modelle in Europa unter dem Logo der Fiat-Marke Lancia in den Handel. Auf der anderen Seite stellten die Italiener Bauplattformen zur Verfügung, die für kompakte Chrysler-Modelle genutzt werden konnten. Vor diesem Hintergrund entwickelte ein internationales Team für die zu Chrysler gehörende Marke Jeep einen kleinen Geländewagen mit der Bezeichnung Renegade, der als neues Einstiegsmodell von Jeep positioniert werden sollte und vom Image des amerikanischen Offroad-Spezialisten profitieren konnte. Der Renegade wurde mit dem Baujahr 2014 auf den Märkten eingeführt, und er war das erste Fahrzeug von Jeep, das mit Technik von Fiat entstand.

Der Jeep Renegade teilt sich technische Komponenten mit der X-Version des Fiat 500

Die technologische Grundlage für den Bau des Jeep Renegade lieferte die einige Monate vor der Einführung des kleinen Geländewagens auf den Märkten eingeführte Langversion des Fiat 500, die unter dem Namen Fiat 500L Seite an Seite mit dem Renegade vom Band laufen sollte. Trotz gemeinsamer Bauplattform erhielt der kompakte Jeep jedoch einen komplett eigenständigen Auftritt, der sich an den typischen Gestaltungsmerkmalen orientierte, für die die Modelle der historischen US-Marke seit Einführung der ersten Willys MB Militärfahrzeuge in den 1940er Jahren bekannt waren. Intelligente zuschaltbare Allradtechnik und zahlreiche Komfortfeatures sollten jedoch zugleich deutlich machen, dass Jeep mit dem Renegade in der Klasse der kompakten Geländewagen den Alltagsnutzen eines modernen Sport Utility Vehicle (SUV) in den Focus stellen wollte.

Der Renegade fährt im typischen Design eines Jeeps vor

Dass der Jeep Renegade Fiat-Gene in sich trug, war dem Offroader mit SUV-Anspruch nicht anzusehen. Für das Einstiegsmodell der legendären Geländewagenmarke entwickelten die Konstrukteure ein Design, das sich durch viele typische Jeep-Merkmale auszeichnete. So fuhr der mit einer kompromisslos kastenförmig konstruierten Karosserie versehene Renegade mit dem charakteristischen hohen Kühlergrill aller Jeeps vor, der durch sieben senkrechte Öffnungen und zwei Rundscheinwerfer gekennzeichnet war. Auf die wie bei den großen Jeep-Geländewagen eckig ausgeschnittenen Radhäuser musste das kleinste Modell der Marke ebenfalls nicht verzichten. Dazu gab es einen hoch ansetzenden Frontstoßfänger mit kleiner Schürze, der für einen geländetauglichen Böschungswinkel sorgen sollte. Denselben Zweck erfüllte der Unterfahrschutz am Heck, dessen Laderaum durch eine große Klappe zugänglich war. Besonderheit in der Rückansicht: Die quadratischen Leuchten mit sternförmiger Innenanordnung ließen den Renegade in einem besonderen Licht erscheinen und setzten auch im Detail noch einmal besondere Akzente. Ähnliches galt für die Modelle mit Schiebedach, das beim kleinen Jeep in zwei Elementen konstruiert war, die komplett herausgenommen und im Kofferraum untergebracht werden konnten. So kam Cabrio-Feeling sogar für die Passagiere auf den Rücksitzen des 5-Sitzers auf, der mit dieser mobilen Dachkonstruktion zugleich an die legendären Jeeps mit Planenverdeck erinnerte.

Jeep konzipiert den Renegade als Geländewagen mit City-Einsatzprofil

Selbst wenn sich die Marke Jeep traditionell auf Modelle konzentrierte, die die Eigenschaften echter Geländefahrzeuge mitbrachten, so war den Amerikanern doch klar, dass das Einsatzprofil eines Jeeps im Alltag meist ganz anderen Anforderungen genügen musste. Daher lautete der Ansatz bei der Entwicklungsarbeit am Kompakt-Jeep, Citytauglichkeit mit Offroad-Fähigkeit zu verbinden. So sollte es den Renegade in der Basisausführung auf jeden Fall mit einem herkömmlichen Frontantrieb geben. Auf einen Allradantrieb wollten die Markenstrategen jedoch auch bei ihrem Einstiegsmodell nicht gänzlich verzichten. Also entwickelten sie eine Spartechnik für die Allradversionen, bei der sich der auf alle vier Räder wirkende Antrieb nur dann zuschaltete, wenn die Traktion es wirklich erforderlich machte. Außerdem ließen sich im kleinen Jeep verschiedene Fahrprogramme auswählen, die an unterschiedliche Untergründe wie Sand, Matsch oder Schnee angepasst werden konnten, sofern nicht die automatische Einstellung gewählt wurde. Vorteil des intelligent gesteuerten Vierradantriebs: Der Verbrauch des Renegade konnte im Vergleich zu einem permanent allradangetriebenen Fahrzeug insbesondere im Stadtverkehr reduziert werden.

Die Diesel- und Benzinmotorisierungen des Jeep Renegade

Für die Motorisierung des Renegade griffen die Konstrukteure auf Maschinen des Mutterkonzerns Fiat zurück, der für das Einstiegsmodell von Jeep seine MultiJet Diesel zur Verfügung stellte. Zum Einsatz kamen Selbstzünder mit 2,0 Liter Hubraum, die in der Grundversion mit Frontantrieb eine Leistung von bis zu 88 kW (120 PS) abrufen konnten und einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 4,6 Liter aufwiesen (120 g/km CO2). Darüber hinaus bot Jeep den Renegade als Diesel mit 103 (140 PS) und 125 kW (170 PS) an, die im Testlauf zwischen 5,1 Liter und 5,9 Liter Diesel konsumierten. Die CO2-Emissionen bewegten sich im Bereich von 134 g/km bis 155 g/km. Als Benziner mit 1,4 Liter Hubraum stand der Renegade in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen von 103 kW (140 PS) bis 125 kW (170 PS) im Programm. Hier bewegte sich das Verbrauchsmittel im kombinierten Betrieb zwischen 6,0 und 6,9 Liter, was CO2-Werten von 140 und 160 g/km entsprach. Mit Ausnahme des kleinsten Diesels erfüllten alle Motoren die Vorgaben der Euro 6 Norm. Besonderheit bei der Getriebewahl: Für die Allradversionen war neben der serienmäßigen manuellen Sechsgangschaltung als Option ein Automatikgetriebe mit neun Stufen erhältlich.

Den Jeep Renegade gibt es in vier Ausstattungsversionen

Für sein Einstiegsmodell legte Jeep vier Versionen auf, die sich hinsichtlich Ausstattung und Geländetauglichkeit unterschieden. Für den Einsatz als Offroader optimiert war der Renegade Trailhawk, der über eine höhere Bodenfreiheit, spezielle Stoßfänger für einen größeren Böschungswinkel sowie einen verstärkten Unterfahrschutz verfügte. Die Varianten Limited und Longitude unterschieden sich in erster Linie durch den Umfang der verbauten Komfortfeatures sowie Assistenzsysteme, zu denen in der Vollausstattung eine Einparkhilfe, eine Cruise Control mit Tempomat und ein automatisches Spurhaltesystem gehörten. In der Einstiegsvariante vermarktete Jeep seinen kompakten City-Offroader unter dem Namen Renegade Sport.

Fahrzeugbewertungen zu Jeep Renegade

4 Bewertungen

5

  • Ruud de Sera

    21 Januar 2017

    Überraschend vielseitig!

    Als ehemahliger BMW, Audi, Volvo und Landrover fahrer hätte Ich Jeep nicht richtig im Visier. Vorletzten Winter war Ich plötzlich in eine Lage wo ich schnellst und günstig ein neuer 4WD brauchte...Schnee, Eis , kein Wegunterhalt, Schweden. Der Renegade hat sich ein zuverlässiger und spassiger Kamrat gezeigt unabhängig von alle Unterlagen, nasses Grass inklusive(!). Ob Autobahn Waldweg, Båt schleppen aus Wasserlage , oder 4WD bei fahrt auf Schnee und Eis, mit oder ohne Last und Passagiere hat Sie sich vom besten Seiten kennen lernen lassen.

  • Andreas Ritter

    30 Dezember 2016

    Zuverlässiger SUV

    Guter zuverlässiger SUV. Man sitzt sehr hoch und bequem. Gute und zügige Beschleunigung. Alles sehr gut verarbeite. Leider zu klein für 4 köpfige Familie

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