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Frischluft-Gefühle im offenen Gelände mit dem Jeep CJ-7

Als robuster Jeep mit Cabrio-Flair kam der Jeep CJ-7 1976 auf den Markt. Er war das vorletzte Modelle der CJ-Serie des amerikanischen Herstellers, die 1987 durch die Wrangler-Serie ersetzt wurde. Jeep stellte den robusten Geländewagen bis 1986 her und orientierte sich mit diesem Modell an den bekannten Militärjeeps, die im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Im Geländesport ist der Jeep CJ-7 neben dem Modell CJ-5 auch heute noch sehr verbreitet. Zumindest seine Stahlblechkarosserie mit dem markanten Grill oder die Replica-Modelle nach seinem Vorbild werden gerne auch heute noch genutzt.

Zum 35. Jubiläum kam der Jeep CJ-7 auf den Markt

Vorgestellt hatte das traditionsreiche amerikanische Unternehmen Jeep, das 1940 in der Dämmerung des Zweiten Weltkrieges seine ersten Militärfahrzeuge produzierte, den CJ-7 im Jahr seines 35jährigen Bestehens. Erstmalig bot das neue Modell Elemente wie Stahltüren und Kunststoffhardtops an. Der neue Jeep war im Gegensatz zu seinem Vorgänger Cj-5 mit einem 25 Zentimeter längeren Radstand versehen und bot eine stabilere Fahrweise an. Bei den Fans des Geländewagens schlug die neue Version ein wie eine Bombe: Nie zuvor wurden so viele Jeep-Modelle verkauft.

Starker Motor, schwache Lackierung

Der Jeep CJ-7 orientierte sich im Design stark an seinen Vorgängern: Das urtypische, hintere Reserverad blieb erhalten und auch die Scheibe konnte bei Bedarf flach gelegt werden, zumindest im Gelände. Zu kaufen gab es die Neuwagen mit vier verschiedenen Motoren: Renault J5R (2,0 l), AMC 150 R4 (2,5 l), AMC 258 R6 (4,2 l) sowie AMC 304 V8 (5,0 l) bis 1981. Den AMC 401 V8 (6,6 l) gab es teilweise auf Kundenwunsch. Im Verbrauch liegt der CJ-7 zwischen 14 und 20 l/100km. Er kann Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h erreichen. Wahlweise kann beim CJ-7 in den zuschaltbaren Allradbetrieb gewechselt werden. In Verbindung mit dem Automatikgetriebe gab es auch einen permanenten Allradantrieb. Er kann sowohl als Leicht-Lkw sowie als Pkw und teilweise auch als Oldtimer angemeldet werden. Bekannt sind die Motoren, im Gegensatz zur Karosserie, vor allem durch ihre Robustheit und die geringe Wartungsanfälligkeit. Die Karosserie hingegen war sehr rostanfällig, da der Lack häufig hinter Scharnieren und der Motorhaube fehlte. Viele Gebrauchtwagen sind daher mindestens einmal lackiert worden. Verkauft wurde der rund 1,5 Tonnen schwere Jeep CJ-7 wahlweise mit Hard- oder Softtop.

Laredo, Renegade und Golden Eagle - der Jeep CJ-7 in seinen Variationen

Ausgestattet ist der Geländewagen mit einem Quadra-Trac-Allradantrieb, serienmäßig zweistufigen Scheibenwischern sowie Frontscheiben- und Fußheizung. In den unterschiedlichen Modellausführungen gibt es viele Sonder-Features. Das am besten ausgestattete Modell des CJ-7 ist der "Laredo" mit einem Innenraum aus Chrom und Leder, verstellbaren Rückenlehnen und verstellbarem Lenkrad. Aus Chrom sind bei dem "Laredo" neben dem Drehzahlmesser und der Uhr auch Kühlergrill, Spiegel und die Stoßfänger. Das Modell "Renegade" hatte hingegen eher einen sportlicheren Charakter. Ausführungen aus dem Jahr 1978 waren beispielsweise mit einem "Levi"-Paket ausgestattet. Sitze, Armaturenbrett und weitere Details dieses Modells sind mit blauem Denim-Stoff bezogen und mit Levis Strauss-Buttons verziert. Außerdem gab es in den "Renegade"-Modellen einen Aschenbecher, Zigarettenanzünder, Klimaanlage und sportliche Features wie eine Rallye-Uhr und ein Sport-Lenkrad. Die "Golden Eagle"-Modelle waren an ihrem großen, goldenen Adler auf der Motorhaube und dem Schriftzug "golden eagle" auf der Seite zu erkennen. Sie wurden zwischen 1977 und 1980 als farbliche Option angeboten.

Viele Fans und zahlreiche Ersatzteile für den Jeep CJ-7

Das vollkommen freie Cabrio-Gefühl des Jeep CJ-7 wird noch heute in seiner Fangemeinde hochgeschätzt. Die Türen lassen sich herausnehmen und das Softtop herunterklappen, sodass der Fahrer nur noch dem Sound des Motors und dem Fahrtwind lauschen kann. Für Fahrten durch das offene Gelände sind die CJ-7 auch heute noch unschlagbar. Die starren Achsen, das straffe Fahrwerk mit seinen Blattfedern und die gute Zugkraft sorgen für eine zuverlässige Fahrt durch Wald, Matsch oder über unebene Untergründe. Für den Jeep CJ-7 sind heute viele Ersatzteile erhältlich, da die Fangemeinde für dieses Modell immer noch sehr groß ist. Für Bastler bietet er viele gut zugängliche Bereiche, in denen Reparaturarbeiten selber erledigt werden können. Es wurden in dem zehnjährigen Produktionszeitraum geschätzt 380.000 Modelle hergestellt. Heute gibt es den CJ-7 als Gebrauchtwagen im guten Zustand für etwa 15.000 Euro. Weniger gut erhaltene Modelle findet man für etwa 6.000 Euro.