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Das Cabrio Jaguar F-Type knüpft an die Sportwagentradition der Briten an

In den neueren Baujahren konzentrierte sich der britische Autohersteller Jaguar lange Zeit auf große Sportlimousinen und 2+2-sitzige Cabriolets und Coupés im Stil der Grand Tourer, wie sie etwa in der Baureihe der Jaguar XK realisiert wurden. Unter dem indischen Eigentümer Tata Motors, der die britische Traditionsmarke im Jahr 2008 von Ford übernommen hatte, wurden dann neue Strategien überlegt, um die Modellpalette weiter auszubauen. Den Anfang machte gegen Ende des Jahres 2012 eine Wiederauflage des 2009 ausgelaufenen Kombimodells Jaguar X-Type Estate, der nun unter dem Namen Jaguar XF Sportbrake eingeführt wurde und auf Basis der Jaguar XF Limousinenbaureihe entstand. Zugleich wollten die Briten an ihre Roadster-Tradition anknüpfen und nach legendären Modellen wie dem Jaguar E-Type wieder einen kompakteren offenen Zweisitzer konstruieren. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten sie mit der Neuentwicklung Jaguar F-Type, der im Jahr 2013 als Cabrio auf dem Markt eingeführt wurde. Für spätere Baujahre war zudem eine Coupé-Version des F-Type geplant.

Das Roadster-Erbe des Jaguar F-Type

Der Jaguar F-Type war zunächst als klassischer offener Zweisitzer mit Stoffverdeck konstruiert und mit seinen Maßen von rund 4,47 Metern Länge und einem Radstand von 2,62 Metern deutlich kompakter, als die um fast dreißig Zentimeter längeren 2+2-Sitzer der Baureihe Jaguar XK. Kürzere Überstände, eine steiler gestellte Frontscheibe, zwei hinter den Sitzen angebrachte Überrollbügel oder die herkömmlichen Analoganzeigen in der Instrumententafel des Cockpits deuteten auf das Roadster-Erbe der Jaguar F-Type hin. Der hohe Frontbau mit dem breiten Kühlergrill in Trapezform und die kiemenartigen seitlichen Lufteinlässe sorgten für einen dynamischen Auftritt. Dazu gab es überlegte Details wie in der Karosserie versenkbare Türgriffe zur Verbesserung der Aerodynamik sowie einen geschwindigkeitsabhängig ausfahrenden Heckspoiler für höheren Anpressdruck.

Die Motoren der Jaguar F-Type sind nicht bei 250 km/h abgeregelt

Die Strategie, die hinter dem Konzept von Technikfinessen und Designdynamik stand, war klar: Der F-Type sollte die Marke verjüngen und Jaguar wieder stärker als Hersteller von hoch leistungsfähigen Sportwagen wahrnehmbar machen. Eine dementsprechende Auswahl bot der britische Konstrukteur bei den eingesetzten Motoren an. Besonderheit beim Jaguar F-Type Cabrio: Die Motoren waren werksseitig nicht bei 250 Stundenkilometern abgeriegelt.

Drei Motorisierungen stehen für den Jaguar F-Type zur Auswahl

In der Einstiegsversion des Jaguar F-Type verbaute der Konstrukteur einen V6-Kompressormotor der 3,0 Liter Hubraumklasse, der dem Cabrio eine Leistung von bis zu 250 kW (340 PS) zur Verfügung stellte. Damit kam der Jaguar F-Type auf eine Höchstgeschwindigkeit von 260 Stundenkilometern. In 5,3 Sekunden erreichte er aus dem Stand die Marke von 100 km/h. Als Alternative dazu stand ein auf 280 kW (380 PS) gesteigertes V6-Aggregat im Programm, das die Standardspurtzeit auf 4,9 Sekunden verkürzte und eine Spitzengeschwindigkeit von 275 Stundenkilometern ermöglichte. Im Spitzenmodell arbeitete ein 5,0 Liter V8-Kompressor mit 364 kW (495 PS), mit dem das Jaguar F-Type Cabriolet an die Marke von 300 km/h herankam. Den Spurt von null auf hundert legte der Zweisitzer mit dieser Motorausstattung in 4,3 Sekunden zurück. Kombiniert waren alle Motoren mit einem achtstufigen Automatikgetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad oder einen Wählhebel bedient werden konnte.

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