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Ford Orion, der Escort mit Familienanschluss

Mit dem Ford Orion trugen die Konstrukteure von Ford zu Beginn der 1980er Jahre dem Wunsch ihrer konservativen Kunden nach einer Limousine Rechnung, die an den seinerzeit erfolgreichen Ford Taunus anknüpfte. In der Zeit, als Autos zur Optimierung ihrer Windwiderstandswerte zunehmend mit Schräghecks ausgestattet wurden und vermehrt sportlich-elegante Silhouetten erhielten, griff Ford im Sinne der treuen Taunus-Fahrer mit dem Orion auf die klassische Limousinenform zurück. Zehn Jahre lang, von 1983 bis 1993, produzierte Ford den Orion in den Versionen I, II und III. Der Aufbau der Karosserie erfolgte auf der Grundlage des Ford Escort und stellte im Prinzip die Stufenhecklimousine des Escort dar.

Ford Orion der ersten Generation

Der von 1983 bis 1990 produzierte Ford Orion der ersten Generation war im vorderen Bereich weitgehend mit dem Escort identisch. Lediglich ein anderer Kühlergrill verdeutlichte, dass es sich um ein anderes Fahrzeugmodell handelte. Das Heck des Orion war etwas länger, als das des Ford Escort. Der Ford Orion I steht mit Vierzylinder Ottomotor - wahlweise mit 1,3- und 1,6-Liter-Motoren sowie ab 1986 mit einem 1,4-Liter-Motor - in den Ausstattungen L, GL und als sportliches Injection-Modell zur Verfügung. Während der 1,3-Liter-Motor ausschließlich als Vergasermodell mit 60 und 69 PS produziert wurde, hatten Neuwagenkäufer der 1,4- und 1,6-Liter Modelle die Wahl zwischen Vergaserfahrzeugen und Motoren mit Einspritzpumpe. Die Motoren mit 1,4 Liter Hubraum erreichten 73 PS, die 1,6-Liter-Motoren zwischen 79 und 105 PS. Mit der größten Motorleistung erreicht der Ford Orion eine Höchstgeschwindigkeit von 186 Stundenkilometern. Diese Modellversion wurde als Neufahrzeug nur selten nachgefragt. Darüber hinaus wurde der Ford Orion der ersten Generation mit zwei Dieselmotoren mit 1,6 und 1,8 Liter Hubraum und 54 oder 60 PS angeboten. Die Vergasermodelle sind mit Viergang-Schaltgetriebe ausgestattet, die Einspritzer mit Fünfgang-Getrieben.

Optische und technische Veränderungen am Ford Orion ab 1991

Mit der Serie II erhielt der Ford Orion 1991 gemeinsam mit dem Ford Escort eine neue Karosserie. Neben der weniger kantigen Gestaltung der Frontpartie wurde auch das Heck des Orion stärker dem Escort angeglichen. Im vorderen Bereich erhielt der Ford Orion weiße Blinkergläser, die ursprünglich zur optischen Unterscheidung beitragen sollten. Wenig später wurde aber auch der Escort mit weißen Blinkergläsern ausgestattet. Außergewöhnlich für eine Stufenhecklimousine war der Heckscheibenwischer, den der Ford Orion ab 1991 erhielt. Diese Modellvariante wurde auch in Brasilien unter dem Namen Ford Verona sowie baugleich als VW Apollo angeboten. Diese zweite Generation des Ford Orion wurde auch mit einem 1,8-Liter Ottomotor mit 105 und 130 PS produziert. Alle Modelle dieser Generation sind serienmäßig mit 5-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Die Dieselmodelle wurden mit 1,8 Liter-Motoren, wahlweise mit Turbolader und 90 PS hergestellt. Die Modelle mit Dieselmotor zeichnen sich durch einen extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch und enorme Langlebigkeit aus. Einige Motoren erreichten Laufleistungen von über 450.000 Kilometern.

Eine erneute Überarbeitung erfuhr der Ford Orion im Herbst 1992, bevor er 1994 schließlich unter der Bezeichnung Escort Stufenheck angeboten wurde. In der Modellvariante III unterschied der Orion sich vom Escort wieder - wie das Ursprungsmodell - durch einen veränderten Kühlergrill mit einer markanten Chromstrebe in der Mitte. In Deutschland war der Ford Orion nicht so gefragt, wie die Konstrukteure es ursprünglich erhofft hatten. Dafür verzeichnete er in anderen europäischen Ländern eine große Nachfrage, insbesondere in Großbritannien.