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Der Ford Granada wird im Jahr 1972 auf dem Markt präsentiert


Limousinen wie der Ford LTD mit einer Länge von über 5,70 Metern und durstigen V8-Motoren gehörten für den US-Autobauer Ford auf dem nordamerikanischen Heimatmarkt noch in den 1970er Jahren ganz selbstverständlich ins Programm. In Europa waren Straßenkreuzer der Marke als Importwagen nur selten zu sehen. Der Grund: Für die europäischen Kunden entwickelten die Ingenieure an den Standorten des Konzerns in Deutschland und Großbritannien eigene Modellreihen, die kompakter ausfielen und in der Regel nicht in den USA verkauft wurden. In den 1970er Jahren sah der Hersteller in Europa jedoch auch Chancen für sich, als Anbieter von Modellen der oberen Mittelklasse präsent zu sein. Bereits seit Ende der 1950er Jahre waren in Köln die P-Baureihen mit dem Ford Taunus produziert wurden. Sein Nachfolger wurde nun in deutsch-britischer Kooperation entwickelt und schließlich im Jahr 1972 unter dem neuen Namen Ford Granada auf dem Markt präsentiert.


Die erste Generation des Ford Granada 1972-1977


Der Ford Granada dokumentierte durch seine Außenmaße selbstbewusst die Zugehörigkeit zur oberen Mittelklasse: Bei einem Radstand von gut 2,77 Metern wies er je nach Karosserieversion eine Länge von gut 4,67 Metern auf. Der mächtige Auftritt wurde durch den Zuwachs in der Breite noch betont. Während der Vorgänger Ford 20M mit einer Breite von 1,75 Metern auskam, legte sich der Ford Granada mit fast 1,80 Metern auf die Straße. In der ersten Bauphase von 1972 bis 1977 wurde der Ford Granada in drei Karosserievarianten als zwei- und viertürige Limousine sowie als Kombi gebaut. Außerdem lief der Ford Granada als Coupé vom Band. Aufgrund der niedrigeren Stückzahlen gehören die Ford Granada Coupés als Classic Cars heute zu den gesuchtesten Modellen der Baureihe.


V6-Motoren für den Ford Granada


Passend zum mächtigen Auftritt stattete der Hersteller sein Flaggschiff zur Markteinführung ausschließlich mit kräftigen V6-Motoren mit einer Leistung von bis zu 101 kW (137 PS) aus. Im Jahr 1975 wurden die zuvor als Ford Consul vermarkteten Vierzylindertypen als Einstiegsmodelle in die Baureihe Ford Granada integriert.


Italienisches Design für die zweite Generation des Ford Granada 1977-1985


Die zweite Generation des Ford Granada wurde von 1977 bis 1985 gebaut und erhielt vom italienischen Designbüro Pininfarina eine komplett neu gestaltete, schlankere Karosserie, die im Jahr 1981 im Zuge einer Modellpflege leicht verändert wurde. Angeboten wurde der Ford Granada dieser Bauphase als Limousine und Kombi, der bei Ford traditionell Turnier genannt wurde. Neu im Programm für den Ford Granada: Die ersten Dieselmotoren der Baureihe, die den bekannten V6-Triebwerken und den Vierzylindern an die Seite gestellt wurden.


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