Ford F-Reihe gebraucht kaufen bei AutoScout24

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Auf dem US-Markt gilt die F-Reihe von Ford als Klassiker der Pickups

Auf den nordamerikanischen Märkten spielen Nutzfahrzeuge der Pickup-Klasse traditionell eine bedeutende Rolle. Das liegt vor allem an dem flexiblen Einsatzprofil der Fahrzeuge mit offener Ladefläche, die von Gewerbetreibenden, Landwirten und Privaten gleichermaßen genutzt werden können. Die robuste Konstruktion auf Basis von Lkw-Chassis erlaubt großzügige Zuladungen und schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich Pickups hervorragend als Zugfahrzeug sowohl für den kommerziellen Einsatz als auch für den Freizeitbereich eignen. Dieses Profil sichert der Fahrzeugklasse in den USA und Kanada trotz früher zumeist stolzer Verbrauchswerte hohe Absatzzahlen. Als einer der ersten großen US-Hersteller erkannte der Autobauer Ford in den 1940er Jahren das Potential dieses Marktes und entwickelte dafür eine Baureihe, die seit dem Baujahr 1948 unter dem Namen F-Series vermarktet wurde. Die F-Reihe von Ford entwickelte sich zum Klassiker der Pickups und kam in den unterschiedlichen Generationen auch als Exportfahrzeug nach Europa.

Die Pickups der leichten Baureihen Ford F-100 und Ford F-150

Ende der 1940er Jahre startete Ford mit dem Modell F-1 seine Pickup-Reihe der F-Series, die von Beginn an in unterschiedlichen Gewichtsklassen angeboten wurde und deren leichteste Version seit dem Modellwechsel des Jahres 1953 unter der Bezeichnung F-100 auf den Markt kam. Ab der siebten Generation der F-Reihe brachte Ford seine Einstiegsvariante unter dem Namen F-150 in den Handel. In den 1990er Jahren begann der Produzent, seine F-Reihe optisch und technisch stärker an den komfortableren Modellen aus dem Segment der Sport Utility Vehicles (SUV) zu orientieren. Neben größeren Kabinenvarianten realisierte Ford ein dynamischer wirkendes Designkonzept, das der F-Reihe einen sportlicheren Auftritt geben sollte. Auch bei der Sicherheit wurde 2008 durch den Einbau eines elektronischen Stabilitätssystems und mit einer an dem Standard von Pkw orientierten Airbag-Ausstattung nachgebessert. Die leichten Modelle der F-Reihe erhielten 2011 zudem einen moderneren V6-Motor der EcoBoost-Generation von Ford, der trotz einer auf 272 kW (370 PS) gesteigerten Leistung den Benzinverbrauch reduzieren sollte. Dasselbe Ziel verfolgte der Hersteller mit der für das Modelljahr 2015 angekündigten Generation der F-Reihe mit einer um einige hundert Kilogramm leichteren Version des F-150. In unterschiedlichen Kabinengrößen war das Einstiegsmodell der F-Reihe von Ford als Zwei- und Viertürer etwa in der Version SuperCrew zu haben.

Die schwereren Gewichtsklassen der F-Reihe von Ford

Zu den bekanntesten Modellen in den höheren Gewichtsklassen gehörte der Pickup F-250, den Ford gemeinsam mit den F-350 bis F-550 Ende der 1990er Jahre als eigene Baureihe unter der Bezeichnung Super Duty in den Handel brachte. Die für höhere Zuladungen und Anhängelasten ausgelegten Super Duty Pickups der F-Reihe kamen auf Längen von über sechs Meter und wurden in unterschiedlichen Kabinenkonfigurationen auch als Fünfsitzer angeboten. Um den höheren Leistungsanforderungen gerecht werden zu können, stattete Ford die Schwergewichte seiner F-Reihe mit hubraumstarken Benzinaggregaten mit bis zu 287 kW (390 PS) sowie ab dem Baujahr 1994 auch mit V8-Dieselmotoren aus. Die schwersten Ausführungen bekamen einen V10-Benzinmotor mit 6,8 Litern Hubraum. Mit dem Baujahr 2011 stellte Ford die dritte Generation der Super Duty seiner F-Reihe vor, deren gewichtigste Modelle eine Länge von über sieben Metern erreichten.