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In Europa vermarktet Ford den Escape unter dem Namen Maverick

Die deutschen Töchter der großen amerikanischen Autokonzerne hatten es in der Regel schwer, die Konzernchefs in den USA davon zu überzeugen, die Ingenieure in Europa stärker in Entwicklungsarbeiten für US-Modelle einzubeziehen oder gar in Europa erfolgreiche Baureihen für Nordamerika zu übernehmen. Der Grund: Hersteller wie Ford Europa pflegten ein Modellprofil, das nicht ohne weiteres auf die Marktbedürfnisse jenseits des Atlantiks übertragbar war. Zu klein in den Abmessungen, zu hart im Dämpfungsverhalten und womöglich auch noch mit Dieselmotoren ausgerüstet, mit solchen Autos wussten Amerikaner und Kanadier traditionell eher wenig anzufangen. Umgekehrt hingegen funktionierte der Modelltausch durchaus. Das für amerikanische Verhältnisse kompakte Sport Utility Vehicle (SUV) Escape etwa ließ Ford unter dem Namen Maverick in der ersten Generation im Zeitraum von 2000 bis 2007 auch in Deutschland antreten.

Der Ford Escape entwickelt sich zum Ableger des europäischen Kuga

Danach jedoch änderte sich langsam die Strategie des Mutterkonzerns. Im Zuge der Finanzkrise der folgenden Jahre stieg die Bereitschaft, auch in Nordamerika kleinere SUV anzubieten. Und da konnte Ford Europa mit dem im Jahr 2008 präsentierten Kuga gerade das richtige Produkt anbieten. Nachdem die noch im Stil eines kantigen Offroaders konstruierte zweite Generation des Escape ausgedient hatte, nahm Ford eine komplett neue Version ins Programm, die auf Basis des weiterentwickelten Kuga entstand und im Baujahr 2013 in den USA auf den Markt kam. Obwohl damit die alte Idee des Ford-Weltautos wieder auflebte, entschieden sich die Marketingexperten des Herstellers, ihr kompaktes SUV je nach Angebotsregion unter den jeweils eingeführten Bezeichnungen Kuga für Europa und Escape für Nordamerika in den Handel zu bringen.

Die erste Generation des Ford Escape läuft von 2000 bis 2007 in den USA vom Band

Für den Bau der in den Jahren von 2000 bis 2007 produzierten ersten Generation des Escape nutzte Ford eine ursprünglich vom japanischen Partner Mazda für dessen große Kombis der 600er-Serie entwickelte Plattform, die für die Konstruktion des SUV entsprechend angepasst wurde. Der in vielen europäischen Ländern unter dem Namen Ford Maverick vermarktete Escape galt in Nordamerika als kompakter Vertreter seiner Klasse. In Europa jedoch wurde das Modell als typisches amerikanisches SUV angesehen, das mit einer Länge von zunächst gut 4,40 Metern, einer Breite von knapp 1,78 Metern und einer Höhe bis zu 1,77 Metern die entsprechenden Dimensionen aufwies. Obwohl der Escape ähnlich wie ein Pkw mit einer selbsttragenden Karosserie konstruiert wurde, setzten die Designer bei der Gestaltung der Karosserie ganz auf die Merkmale eines echten Geländewagens.

Offroad-Styling und Pkw-Bauweise für den Ford Escape

Ein weit überhängender Heckaufbau, eine kompromisslos kantige Karosserie und eine großzügige Verglasung bis in den Gepäckraum, mit diesen stilistischen Merkmalen trat der Ford Escape in der ersten Bauphase als SUV im klassischen Offroader-Look an. Zur bewusst gewählten Form eines geländetauglichen Fahrzeugs passten robuste Anbauteile wie der aus Kunststoffplanken gearbeitete Flankenschutz sowie die mit Plastik ausgekleideten Radhäuser und die entsprechenden Stoßfänger an Front und Heck. Beim Gewicht allerdings wurde deutlich, dass der Escape nur optisch am Beispiel der Offroader orientiert war. Denn während die auf Leiterrahmen aufbauenden echten Geländewagen in der Regel die Gewichtsmarke von zwei Tonnen übertrafen, ordnete sich der Escape mit gut 1,5 Tonnen eher in der Pkw-Klasse ein.

Den Ford Escape der ersten Bauphase gibt es mit Allradantrieb und Sperrdifferenzial

Dennoch mussten die Fahrer nicht ganz auf Offroad-Eigenschaften verzichten. So gab es den Escape der ersten Bauphase als Option mit einem permanenten Allradantrieb sowie mit einem Sperrdifferenzial, das je nach Traktionsverhältnissen manuell aktiviert werden konnte. Als Motorisierungen bot Ford für den Escape auf vielen Märkten neben dem 2,0 Liter Einstiegsbenziner ein 2,3 Liter Triebwerk seiner Duratec-Baureihe an. Mit der kleinsten Motorisierung waren auch die Maverick in Europa zu haben, denen die besonders auf den amerikanischen Märkten beliebte Spitzenausstattung mit einem V6-Aggregat an die Seite gestellt wurde. Seit dem Baujahr 2006 waren in den meisten europäischen Ländern dann nur noch die Importversionen des US-Escapes anstelle des mit leichten technischen und optischen Veränderungen ausgelieferten Maverick zu haben. Besonderheit ab dem Baujahr 2004: Erstmals bot Ford den Escape in einer Hybridversion an, die bis zum Modellwechsel im Jahr 2007 im Programm blieb.

Die zweite Generation des Ford Escape rollt von 2008 bis 2012 vom Band

Während in Europa der Kuga den Platz des Escape einnahm, legte Ford für den heimischen Markt sowie für andere Regionen eine zweite Generation des Escape auf, die im Modelljahr 2008 ihre Premiere feierte, jedoch nur knapp vier Jahre vom Band lief. Die grundsätzliche Designstruktur behielt der Hersteller in der überarbeiteten Generation bei. Und auch in den Abmessungen veränderte sich der Escape wenig, zumal er in der Länge nur um gut drei Zentimeter auf 4.44 Meter zulegte. Da er mit 1,80 Meter zugleich etwa drei Zentimeter breiter und in der Höhe auf 1,72 Zentimeter deutlich reduziert wurde, hinterließ der Escape der zweiten Bauphase einen insgesamt dynamischeren Eindruck. Der Hintergrund: Ford wollte das Fahrzeug stärker als SUV mit hochwertigerer Ausstrahlung in den Fokus rücken. Daher verschwanden auch die Plastikanbauteile, die durch in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger und einen entsprechenden Flankenschutz ersetzt wurden. Mit seinem neu entworfenen hohen Chromkühler und den breiten Lüftungseinlässen lehnte sich der Escape zudem optisch an die großen Ford SUV und Pick-ups an.

In der zweiten Bauphase wertet Ford den Escape durch stärkere Motoren auf

Passend zum neuen Auftritt wertete Ford in der zweiten Bauphase auch die Antriebe des Escape auf. Die kleinen Benziner fielen aus dem Programm und wurden durch Vierzylinder mit 2,3 und 2,5 Liter Hubraum ersetzt. Erhalten blieb die Spitzenmotorisierung mit dem V6-Aggregat, mit dem der Escape auch als Gebrauchter Erfolg hatte. Auch die Hybridversion kam in der zweiten Generation des SUV wieder auf den Markt. Für die Elektrovariante standen wie bei den herkömmlichen Benzinern sowohl ein Front- als auch ein Allradantrieb zur Auswahl.

Im Jahr 2013 bietet Ford den Escape in den USA auf Basis des Kuga an

In der dritten Generation verabschiedete sich der Hersteller vom bisherigen Konzept des Escape und präsentierte einen im Stil europäischer Kompakt-SUV konstruierten Nachfolger. Dieser lief mit einigen Modifikationen in Europa unter dem Namen Kuga vom Band und war als neues Ford-Weltauto sogar in den USA mit den kleineren und sparsameren EcoBoost-Motoren des Herstellers zu haben.
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