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Fiat Regata

Der Regata ist das Modell eines Personenwagens des italienischen Kraftfahrzeugproduzenten Fiat. Der Wagen wurde von 1983 bis 1990 gefertigt und basiert auf der Grundlage des Fiat Ritmo, ebenso wie die technisch ähnlichen Modelle Seat Ronda und Malaga. Anfangs war der Fiat Regata lediglich als Limousine mit Stufenheck und vier Türen im Angebot. Ein Kombi mit fünf Türen folgte im September 1984, der die bei dem Hersteller gebräuchliche Zusatzbezeichnung Weekend erhielt. Die nur in kleinen Stückzahlen abgesetzte Version eines Lieferwagens bekam die Bezeichnung Fiat Marengo.

Ausstattungsmerkmale des Fiat Regata

Der Regata Weekend wurde von Fiat mit einer zweigeteilten Heckklappe versehen. Der obere Teil schloss mit der Ladekante ab. Es war möglich die untere Klappe, die Ladekante und ein Teil des Stoßfängers herunterzuklappen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, die untere Klappe auch während der Fahrt geöffnet zu lassen. Damit ermöglichte der Regata auch den Transport langer Gegenstände. In technischer Hinsicht ist das Fahrzeug eng mit dem 1978 präsentierten Fiat Ritmo verwandt, er ist die Schrägheck-Variante des Regata.

Die Motorisierung des Fiat Regata

Die breite Motorenpalette wies bei den Benzinern mit Hubräumen zwischen 1,3 und 1,6 Litern eine Leistung zwischen 65 und 101 PS auf, bei den Dieselmotoren mit 1,7 bis 2,0 Litern Hubraum zwischen 58 und 80 PS. Dabei sollte besonders erwähnt werden, dass das Auto mit einem sogenannten Energy Saver-Aggregat ausgestattet war. Dabei wurde es ermöglicht, durch Motorabschaltung auf Knopfdruck, aerodynamische Verbesserungen an der Karosserie und eine besondere Einspritzung Kraftstoff zu sparen.

Modifikationen beim Fiat Regata

Zwischen 1985 und 1987 wurde der Regata 70 ES - ES für Energy Saving - in den Handel gebracht. Das Fahrzeug sollte durch technische und optische Abwandlungen Benzin einsparen. Rein äußerlich betrachtet unterschied sich der Wagen von anderen Modellen durch spezielle Radkappen, die die Aerodynamik verbessern sollten, Windabweiser an den vorderen Seitenfenstern sowie einen mattschwarzen Heckspoiler aus Gummi auf dem Deckel des Kofferraums. Besondere technische Neuerungen waren die kennfeldgesteuerte, elektronische Zündungsanlage Digiplex. Darüber hinaus war das Fahrzeug mit einer sogenannten Start-Stopp-System Citymatic versehen. Einem System, bei dem der Motor per Knopfdruck auszuschalten und per Gaspedaldruck wieder zu starten war.

Besonderheiten des Fiat Regata Fahrwerks

Der Fiat Regata besaß eine Einzelradaufhängung hinten und vorn. An der Vorderachse wurden Querlenker mit Stabilisatoren und Feder- bzw. Dämpferbeine eingebaut. An der Hinterachse waren trapezförmige Querlenker mit Dämpferbeinen, Gummistopper gegen Fahrwerksdurchschläge und eine quer zwischen beide Querlenker gespannte Blattfeder montiert. Sturz und Spur waren an beiden Achsen verstellbar. Das Bremssystem bestand aus einem Bremskraftbegrenzer an der Hinterachse und einer hydraulischen Zweikreisbremse mit Bremskraftverstärker. An der Vorderachse waren Scheibenbremsen mit Einkolben-Schwimmsätteln und an der Hinterachse Trommelbremsen montiert.

Ausstattungsvarianten des Regata für verschiedene Märkte

Für den britischen Markt brachte Fiat 1988 den Regata Antares in den Varianten 70C und 85C in den Handel. Der Antares wies ein Schiebedach, Dekorstreifen und eine Lackierung in „mirage grey“ oder in „bordeaux red“ auf. 1985 erschien der Regata Brise mit Dekorstreifen, einem Glashubdach, Radio Blaupunkt Mainz und Radzierblenden mit Segel-Optik. Ebenfalls 1985 brachte der Hersteller den Regata Quarzo auf den Markt. 1987 erschien der Regata Weekend Riviera mit Metallic-Lackierung, Dekorstreifen und speziellen Karo-Sitzbezügen.