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Ferrari-Technik verschafft den Fiat Dino ihren Ausnahmestatus als Oldtimer

Bereits gegen Ende der 1950er Jahre hatte der italienische Sportwagenkonstrukteur Ferrari in verschiedenen Motorsportwettbewerben Rennmodelle eingesetzt, die mit kompakten und leichten Alu-Motoren in V6-Bauweise ausgestattet wurden, um bessere Fahrleistungen für die Ferrari Dino genannten Renngeräte realisieren zu können. Da das Reglement für einige Renndisziplinen Homologationsmodelle mit Straßenzulassung in bestimmter Stückzahl forderte, entwickelte Ferrari in den 1960er Jahren das Projekt Dino gemeinsam mit Fiat weiter. Während in Maranello für die V6-Serienmodelle die eigenständige Marke Dino ins Leben gerufen wurde, verwirklichte der Turiner Volumenhersteller ein eigenes Designkonzept und brachte die Modelle als Fiat Dino ab dem Baujahr 1966 auf den Markt. Technische Besonderheit des bis 1973 gefertigten Fiat Dino: Die als Coupés und Cabriolets gebauten Zweitürer erhielten die von Ferrari stammenden V6-Motoren. Damit waren die Fiat Dino die schnellsten Modelle, die der Hersteller in dieser Zeit anbot. Der Ferrari-Motor verschaffte den in nur gut 7.800 Exemplaren gebauten Coupés und Spidern später als Fiat-Oldtimer den Status von Ausnahmemodellen. Besonders selten sind die mit den großen 2,4 Liter Aggregaten ausgestatten Fiat Dino, die direkt bei Ferrari montiert wurden.

Die Coupés und Cabriolets der Baureihe Dino

Die Zweitürer mit geschlossener Karosserie wurden vom italienischen Konstruktionsbüro Bertone als klassische Sportcoupés mit 2+2-Sitzen entworfen. Während die Dino von Ferrari durch ihre in den Vorderbau eingelassenen Scheinwerfer und ihre rundlichen Formen auffielen, realisierten die Designer für die Coupés der Baureihe Fiat Dino einen Aufbau im klassischen Stil der 1960er Jahre, der sich durch einen über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Kühlergrill mit vier integrierten Rundscheinwerfern und ein lang abfallendes Heck mit großer Scheibe auszeichnete. Der von Pininfarina konzipierte Fiat Dino Spider erhielt ein eigenständig wirkendes Design mit spitzer zulaufender Front und gewölbten Kotflügeln, die dem als 2-Sitzer gebauten Stoffdach-Cabriolet einen dynamischeren Auftritt verschafften.

Die Motorisierungen des Dino

Für die Motorisierung der Fiat Dino stellte Ferrari seinen V6-Leichtbaumotor mit 2,0 Litern Hubraum zur Verfügung, der in den Coupés und Spidern eine Leistung von 118 kW (160 PS) mobilisieren konnte. Die Topmodelle der Baureihe erhielten einen V6-Motor mit 2,4 Litern Hubraum, der im Fiat Dino 132 kW (180 PS) ablieferte."