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Ab dem Baujahr 1975 fertigt Dacia seine Pick-Up Baureihen

Kleinwagen oder Fahrzeuge der Kompaktklasse mit offener Ladefläche spielten zwar auf den Märkten in Asien und Afrika eine gewisse Rolle. Die etablierten westeuropäischen Hersteller jedoch setzten die für den Gewerbeeinsatz oder als Freizeitauto zum leichten Verstauen von Sportgeräten geeignete Bauform nur selten in Großserienmodellen um. Und in den USA als Heimatland der Pick-Ups dachten die Produzenten ohnehin in viel größeren Dimensionen. In Deutschland waren auf dem Gebrauchtwagenmarkt immer mal wieder Einzelexemplare zu sehen, die auf Basis herkömmlicher Kompaktmodelle in Eigenregie oder von Karosseriebauern angefertigt worden waren. Eine Alternative gab es allerdings: Auf vielen Exportmärkten war der rumänische Traditionshersteller Dacia mit seinen ab dem Jahr 1975 gefertigten Pick-Up Baureihen vertreten.

Der Dacia Pick-Up gehört zu den wenigen Kompaktmodellen seiner Klasse

Die Rumänen exportierten ihren ab Mitte der 1970er Jahre konstruierten Dacia Pick-Up über drei Jahrzehnte auch in den Westen. Als Marke des französischen Konzerns Renault brachte Dacia mit der Pick-Up Version des Logan dann im Jahr 2008 eine modernisierte Version auf die Märkte. Die Produktion des Urmodells war bereits rund zwei Jahre zuvor ausgelaufen. Dass Dacia die Neuauflage wagte und sich zuvor mit seinem Pick-Up eine Marktnische erobern konnte, hatte einen einfachen Grund: Der Pick-Up der Rumänen gehörte zu den wenigen kompakten Modellen, die serienmäßig mit offener Ladefläche und einem daran anschließenden kurzen Fahrerhaus als Zweitürer sowie in einer Variante mit verlängerter Kabine als Viertürer vom Band liefen.

Das Dacia Pick-Up Urmodell ist als Gebrauchter nur noch selten zu finden

In der gut 30-jährigen Bauzeit der ersten Generation des Dacia Pick-Up wurde der Urtyp über 300.000 Mal verkauft. Die meisten Exemplare blieben allerdings in den benachbarten osteuropäischen Ländern. Als Importwagen blieb der Pick-Up der Rumänen in Deutschland Ost und West selten. Entsprechend rar waren die ladefreundlichen Fahrzeuge als Gebrauchtwagen. Während Fahrzeuge der frühen Baujahre später fast gar nicht zu finden waren, wurden Jahrgänge der letzten Produktionsjahre als Gebrauchte noch angeboten. Dominiert wurde der Gebrauchtmarkt von den Pick-Up Versionen, die ab dem Jahr 2008 auf Grundlage des Dacia Logan entstanden.

Das Profil des Dacia Pick-Up ist an den Arbeitseinsatz angepasst

Während Pick-Ups sich in den letzten Jahren zunehmend auch als Freizeitfahrzeuge etablierten, passte Dacia sein Kompaktmodell mit der offenen Ladefläche bei der Entwicklung eher an den Arbeitseinsatz an. Für die Rumänen war klar, dass ein Pick-Up vor allem ein Nutzfahrzeug war. Und entsprechend robust sollte die Technik sein. Als Basis für die zunächst nur als Zweitürer mit Single Cab gefertigten Modelle diente der Dacia 1300, den die Rumänen seit dem Jahr 1969 als Nachbau des Renault 12 im Programm hatten. Die offizielle Baureihenbezeichnung des von den 1300er Dacias abgeleiteten Pick-Ups lautete dementsprechend Dacia 1302. Bis ins Jahr 1982 liefen die Dacia 1302 Pick-Up vom Band.

Im Jahr 1982 kommt die zweite Generation des Dacia Pick-Up auf den Markt

Mit dem Übergang zur Generation der Dacia 1310 Kompaktmodelle wurde auch das Nutzfahrzeug der Baureihe optisch überarbeitet. Zugleich gab es neue Karosserieversionen des nun Dacia 1304 genannten Pick-Ups. Als Zweisitzer mit kurzem Fahrerhaus brachte der rumänische Hersteller zwei Varianten mit fest montierten Ladewänden sowie mit klappbaren Seitenteilen in den Handel. Im Jahr 1992 erweiterte der Produzent das Programm um einen Pick-Up mit verlängerter Doppelkabine mit vier Türen und fünf Sitzplätzen. Als Viertürer kam das kompakte Dacia Nutzfahrzeug zudem mit kurzer Ladefläche in den Handel. Abgerundet wurde das Programm durch eine zweitürige Version mit verlängerter Fahrerkabine, die Platz für eine Rücksitzbank bot.

Allradantrieb soll das Einsatzspektrum des Dacia Pick-Up erweitern

Entsprechend des Profils als Nutzfahrzeug setzte Dacia bei den Modellen seiner Pick-Up Baureihe in der Großserie bereits früh auf einen zuschaltbaren Allradantrieb. Damit sollten die Ladeversionen nicht nur für Handwerker interessant werden, sondern auch auf schlechten Wegstrecken etwa in der Land- und Forstwirtschaft eingesetzt werden können. Darüber hinaus boten die Rumänen jedoch auch an den Vorder- oder Hinterrädern angetriebene Varianten des Dacia Pick-Up an.

Der Dacia Pick-Up wird als Benziner und Diesel gefertigt

In der Basisversion ließ Dacia seinen Pick-Up ab den 1970er Jahren als Benziner mit einem 1,3 Liter Vierzylindermotor vom Band laufen, der dem Modell eine Leistung von bis zu 40 kW (55 PS) zur Verfügung stellen konnte. Außerdem verbauten die Rumänen in späteren Baujahren ein 1,4 Liter Aggregat mit Leistungswerten von 46 kW (63 PS). Spitzenmodell bei den Benzinern war der Pick-Up mit einem 1,6 Liter Motor und einer Leistung von bis zu 54 kW (73 PS). Als Selbstzünder kam eine von Renault zugelieferte Maschine mit 1,9 Liter Hubraum und 47 kW (64 PS) in der Pick-Up Baureihe zum Einsatz. Der Diesel blieb bis zum Ende der Produktion des Urtyps Ende des Jahres 2006 im Programm.

Auf Basis des Dacia Logan entsteht eine moderne Pick-Up Version

Als die Rumänen unter dem neuen Eigner Renault die Fertigung ihrer ersten Pick-Up Generation einstellten, stand schon gut ein Jahr später der Nachfolger bei den Händlern in Europa. Als Basis für die neue Generation von Ladefahrzeugen diente der Kombi Dacia Logan MCV. Für die Pick-Up Version realisierte der Hersteller ab dem Jahr 2008 eine Karosserie mit Single Cab und offener Ladefläche von gut 1,80 Meter Länge und 1,37 Meter Breite. Besonderheit der neuen Generation des Dacia Pick-Up: Die Rumänen lieferten das auf Renault-Technik basierende Modell ab Werk mit einer wetterfesten Gummiauskleidung sowie vormontierten Halterungen zur Sicherung der Ladung aus. Bis zu 725 Kilogramm konnte der Pick-Up der Logan-Generation als Zuladung bewältigen.

Die technische Ausstattung des Dacia Pick-Up der Logan-Generation

Mit der grundlegenden Modernisierung des Pick-Up Programms erneuerten die Rumänen auch die technische Ausstattung ihres Lade-Klassikers. Außerdem gehörten nun zeitgemäße Sicherheitsfeatures wie ABS und Airbag zum Lieferumfang ab Werk. Bei den Motoren standen die Selbstzünder im Mittelpunkt, die von der Konzernmutter Renault stammten. Angeboten wurde der Pick-Up von Dacia ab dem Baujahr 2008 in vier Leistungsstufen. Im Einstiegsmodell arbeitete ein 1,5 Liter Common Rail Diesel mit maximal 50 kW (68 PS). In der stärksten Version stellte das Aggregat dem Logan Pick-Up maximal 65 kW (88 PS) bereit. Als Benziner waren die Modelle mit einem 1,6 Liter Triebwerk zu haben, das eine Leistung von 62 kW (84 PS) freisetzte.