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In der M-Reihe bietet BMW sportlich aufgerüstete Serienmodelle an


Der Münchener Autokonzern BMW dürfte der weltweit einzige Hersteller von Volumenmodellen sein, der sich für seine Kernmarke BMW den Luxus leistet, gleich zwei unabhängig voneinander arbeitende Tuning-Spezialisten für sich arbeiten zu lassen, die Serienwagen der Bayern zu Sportboliden für den Straßeneinsatz modulieren. In den 1970er Jahren zunächst aus dem Engagement für den Rallyesport entstanden, kamen Umbauten verschiedener Modelle als BMW Alpina und BMW M auf den Markt. Während Alpina stark motorisierte und aufwändig ausgestattete Sportwagen als unabhängiger Kooperationspartner von BMW produzierte, positionierten die Bayern die  Motorsport-GmbH als hauseigenen Veredler in der entstehenden M-Reihe, die verschiedene Modelle umfasste.


Der Supersportwagen BMW M1 legt den Grundstein für die BMW M-Reihe


Bei seiner ausgeprägten Keilform und den ausfahrenden Klappscheinwerfern mussten Passanten schon genau hinschauen, um den 1978 erstmals verkauften BMW M1 von einem Lamborghini unterscheiden zu können. Dabei war es kein Zufall, dass der Supersportwagen aus Deutschland den legendären Karossen der italienischen Sportwagenschmiede ähnelte. Zwar stammte der Entwurf für den M1-Prototyp von BMW-Designer Paul Bracq, doch es war der Lamborghini-Stylist Giorgio Giugiaro, der schließlich die Endversion der Straßenrennmaschine verantwortete. Mit seinem 3,5 Liter Sechszylindermotor mit 204 kW (277 PS) beschleunigte der BMW M1 bis auf 262 km/h und war damit zu seiner Zeit der schnellste Wagen aus deutscher Produktion. Bis zum Ende der Fertigung im Jahr 1981 liefen 460 Exemplare des M1 vom Band.


Die Baureihen des BMW M3


In der Mittelklasse boten die Bayern seit dem Baujahr 1986 die jeweils aktuellen Modelle der 3er-Baureihe als sportlich modifizierte Fahrzeuge unter der Bezeichung BMW M3 an. Während die erste M3-Generation mit ihrem aus dem Motorsport entwickelten Vierzylinder mit 143 kW (195 PS) ausschließlich als zweitürige Limousine und als Cabriolet auf den Markt kam, führte BMW in der zweiten Generation der M3-Baureihe 1992 zusätzlich eine viertürige Limousine ein, die bis zum Jahr 1999 im Programm blieb. Die zweitürige Karosserieform wurde nun unter der Bezeichnung BMW M3 Coupé vermarktet. In der 3,2 Liter Topversion verfügte der M3 über 236 kW (321 PS) und lief 250 km/h in der Spitze. Äußerlich unterschieden sich die M3-Modelle dieser ersten Generationen von den normalen 3er-BMW durch ein tiefergelegtes Fahrwerk, Frontschürze und Heckspoiler. Auf solche sportlichen Attribute verzichtete der Hersteller bei der ab dem Jahr 2000 gebauten dritten M3-Generation, die als Coupé und Cabriolet trotz gewölbter Radkästen wesentlich eleganter auf die Straße kam. Dafür gab es mit 252 kW (343 PS) mehr sportliche Performance unter der nunmehr leicht gewölbten Motorhaube, die als Erkennungsmerkmal der M3-Reihe auch beim ab 2007 präsentierten neuen Modell mit jetzt 309 kW (420 PS) erhalten blieb.


Die Baureihen des BMW M5


Die BMW 5er-Reihe war 1985 die erste Fahrzeugserie der Bayern, die mit dem M-Label sportlich geadelt wurde. Äußerlich weniger wuchtig gestaltet als die kleineren M3-Modelle, verfügten die ersten BMW M5 bis zum Baujahr 1988 über den 210 kW (286 PS) Motor des letzten BMW M1. Die bis 1995 gebaute Nachfolgegeneration wurde bis 1991 mit einem 3,5 Liter Motor mit 232 kW (315 PS) ausgeliefert, der anschließend durch ein 3,8 Liter Aggregat mit 250 kW (340 PS) ersetzt wurde. Mit dem neuen Motor kam im Jahr 1992 erstmals auch ein BMW 5er-Kombi ins Programm der M-Reihe, der bis 1995 produziert wurde. In der 1998 vorgestellten dritten Generation des M5 verbauten die M-Ingenieure einen 5,0 Liter Motor mit 294 kW (400 PS).


Die schnellsten M-Modelle von BMW


Getoppt wurde diese PS-Leistung noch durch den 2005 eingeführten Nachfolger des M5. Die Limousinen des neuen BMW M5 erhielten ebenso wie die zeitgleich vorgestellten Coupés und Cabriolets der aus der BMW 6er-Reihe abgeleiteten M6 ein Triebwerk mit 5,0 Litern Hubraum und 373 kW (507 PS). Als leistungsstärkstes Modell in der bisherigen Geschichte der M-Reihe folgte zwei Jahre darauf das Sport Utility Vehicle (SUV) BMW X5 in einer Sportversion. Sein von zwei Turbos aufgeladener Motor verfügte über 408 kW (555 PS) und trieb den schweren SUV in 4,7 Sekunden im Rennspurt auf Hundert. Im Baujahr 2008 folgte das SUV-Coupe X6 M mit identischer Motorausstattung.


Die Roadster und Coupés der BMW M-Reihe


Komplettiert wurd die M-Baureihe von BMW im Baujahr 1997 durch eine sportlich aufgewertete Version des BMW Roadsters Z3. Die Konstrukteure verbauten im offenen Zweisitzer den Motor aus der M3-Baureihe mit 236 kW (321 PS) und verpassten ihm ein sportlicher ausgelegtes Fahrwerk. Ein Jahr darauf folgte die M-Version des Z3-Coupés mit identischer Motorisierung. In den letzten beiden Baujahren erhielten die beiden zweisitzigen M-Modelle das neue M3-Triebwerk, das im Z3 allerdings auf 239 kW (325 PS) in der Leistung reduziert wurde. Die M-Version des ab 2005 auf den Z3 nachfolgenden BMW Z4 wurde in den Baujahren 2006 bis 2008 als Roadster und Coupé mit einem 3,2 Liter Triebwerk angeboten, das über 252 kW (343 PS) verfügte und die Zweisitzer in fünf Sekunden zur Hundertermarke brachte.


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