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Der BMW 507 gilt als ein Designklassiker der Nachkriegszeit

Das Fahrzeugprogramm, mit dem die Bayerischen Motorenwerke in die 1950er Jahre starteten, war in der noch weitgehend von Kriegszerstörungen geprägten Wirtschaft Europas mehr als gewagt. Geschwungene und weit ausladene Karosserien prägten die großen Limousinen aus dem Hause BMW in dieser Epoche. Technisch setzten die Ingenieure mit den weitgehend aus dem Leichtmetall Aluminium gefertigten V8-Motoren zwar Maßstäbe. Doch waren solche Hochleistungsmaschinen eben auch sehr verbrauchsintensiv. Zwangsläufig war der Kundenkreis für Modelle wie den BMW 501 sehr begrenzt und ausreichend Geld verdienen ließ sich mit den unter dem Begriff Barockengel bekannt gewordenen Limousinen allein ebenfalls nicht. Dennoch setzten die Verantwortlichen in München weiterhin auf Luxusautos. Auf Grundlage des BMW 501 sollte eine kleine Fahrzeugfamilie entstehen, die neben der Limousine und dem davon abgeleiteten großen Cabriolet auch kleinere Coupés und Cabrios umfassen sollte. Mitte der 1950er Jahre hatte der Designer Albrecht Graf von Goertz zwei Studien dazu fertiggestellt. Neben dem BMW 503 entstand so der Roadster BMW 507, der ab dem Jahr 1957 vermarktet wurde. Heute gilt der BMW 507 als Designklassiker der Automobilgeschichte und zählt zu den teuersten Classic Cars am Markt.

Gründe für die Wertsteigerung des BMW 507 als Classic Car

Seine außergewöhnliche Wertentwicklung hat der BMW 507 einerseits seiner über den jeweiligen Zeitgeschmack hinausreichenden äußeren Ästhetik zu verdanken. Aber auch konstruktive Aspekte spielen dafür eine wichtige Rolle. Während viele als Oldtimer begehrte Modelle dieser Baujahre aus rostanfälligen Materialien gefertigt wurden und entsprechenden Aufwand bei Restaurierung und Konservierung erfordern, bauten die Ingenieure beim BMW 507 Motor und Karosserie zu weiten Teilen aus Aluminium. Das machte den knapp 4,40 Meter langen und 1,27 Meter flachen Roadster mit einem Gewicht von gut 1,3 Tonnen nicht nur leicht und besonders agil im Antritt. Vielmehr sorgte der Aufbau aus dem nichtrostenden Leichtmetall dafür, dass der BMW 507 weniger mit Korrosionsproblemen zu tun hatte.

Von 1956 bis 1959 wird der BMW 507 in kleinen Stückzahlen gebaut

Weiterer Punkt der zur Wertsteigerung dieses Roadsters mit klassischem Stoffdach beitrug: Der BMW 507 wurde von 1956 bis 1959 nicht einmal in einer Stückzahl von 300 Exemplaren gefertigt. Obwohl der BMW 507 aufgrund seiner hohen Produktionskosten für BMW wirtschaftlich alles anderes als gewinnbringend war, erwiesen sich Technik und Design doch als zukunftsweisend für den bayerischen Hersteller. Das V8-Aggregat mit 3,2 Litern Hubraum und 110 kW (150 PS) galt zu seiner Zeit als eines der ersten serienmäßig verbauten Leichtmetall-Triebwerke.