Audi S1 gebraucht kaufen bei AutoScout24

Finden Sie Ihr Wunschfahrzeug

Angebote zu Ihrer Suche

Angebote zu Ihrer Suche

Der 2010 präsentierte Audi A1 liefert die Grundlage für die S-Sportmodelle

Viele Jahre hatte die Ingolstädter VW-Tochter Audi ihre Pläne für die Entwicklung eines eigenen Kleinwagens hinter die Interessen des Mutterkonzerns zurückgestellt. Modelle der Kleinwagenklasse sollten eine Domäne von Volkswagen sowie der spanischen und tschechischen Marken des Unternehmens bleiben. Mit der Ausdifferenzierung des VW-Programms bekamen nach der Wende zum neuen Jahrtausend dann jedoch auch die Bayern ihre Chance, die Produktpalette breiter anzulegen. Einzige Bedingung: Der geplante kleine Audi durfte zwar Technik aus dem VW-Regal nutzen, doch musste er sich optisch vollkommen eigenständig präsentieren. Denn eine hauseigene Konkurrenz für Polo & Co. wünschten sich die Wolfsburger nicht. Also setzte Audi ganz auf sein Image als sportlicher Premiumhersteller und entwickelte mit dem im Jahr 2010 präsentierten A1 ein neues Einstiegsmodell, das mit dem Renommee des bayerischen Herstellers in dem bisher von Audi nicht besetzten Segment der Kleinwagen zunächst nur in einer Karosserieversion als dreitürige Limousine antrat.

Im Jahr 2014 adelt Audi seine Einstiegsbaureihe mit dem Topmodell S1

Der Audi A1 wurde als City Car mit Lifestyle-Anspruch für eine junge Zielgruppe konzipiert. Deren Erwartungen richteten sich nach der im Jahr 2012 erfolgten Einführung der fünftürigen Sportback-Variante darauf, dass die Bayern nun bald auch ihrem Kleinsten den Adelsschlag geben und eine in der Leistung gehörig gesteigerte S-Version für die Baureihe auflegen würden. Einen Vorgeschmack darauf gab der Hersteller schon im Herbst des Jahres 2012, als er die Kleinserie eines in der Leistung auf bis zu 188 kW (256 PS) angehobenen A1 auflegte, der sich durch seine Sportkarosserie und den serienmäßig verbauten Allradantrieb quattro von den herkömmlichen Modellen unterschied. Nach weiteren zwei Jahren Wartezeit lieferten die Konstrukteure aus Ingolstadt dann nach: Zeitgleich mit dem ersten dezenten Facelift für die A1-Reihe präsentieren sie Mitte des Jahres 2014 die Sportversion S1, die technisch souverän ihre Rolle als Topmodell bei den Audi Stadtflitzern einnahm.

Im S1 setzt Audi Euro 6 Motoren mit bis zu 231 PS Leistungsvermögen ein

Seinen technischen Vorsprung gegenüber den Großserienmodellen sollte der S1 nicht allein durch die von den Audi-Sportvarianten gewohnte gesteigerte Leistungskapazität dokumentieren. Vielmehr ging es den Ingolstädter Ingenieuren auch darum, eine neue Generation von Hochleistungsmotoren zu realisieren, die bereits den neuesten Schadstoffnormen entsprachen. Mit seinem in Reihe gebauten Vierzylinder der 2,0 Liter Hubraumklasse gehörte der S1 zu den ersten Fahrzeugen im Programm von Audi, das die Vorgaben der Euro 6 Norm erfüllen konnte. Aus diesem Aggregat bezog der gut 1,4 Tonnen schwere Kleinwagen-Sportler eine maximale Leistung von 170 kW (231 PS), die für eine Standardspurtzeit von rund 5,8 Sekunden sorgte und den S1 bis auf 250 Stundenkilometer brachte. Damit grenzte Audi das Spitzenmodell deutlich von den normalen Fahrzeugen der Baureihe ab. Im Vergleich der Modelle zeigte sich der Abstand: Die stärkste Benziner-Version des A1 mit 1,4 Liter Hubraum konnte im Maximum nur auf eine Leistung von 136 kW (185 PS) zugreifen und benötigte sieben Sekunden, um aus dem Stand die Marke von 100 km/h zu erreichen.

Die Motortechnik des S1 soll für sportliche Fahrwerte bei niedrigem Verbrauch sorgen

Mit der Entwicklung des Euro 6 Aggregats wollten die Motorenbauer jedoch nicht nur eine optimierte Leistungsausbeute erzielen. Vielmehr sollte der S1 mit der neuen Triebwerksgeneration zugleich beweisen, dass sich auch in den Sportmodellen von Audi zwei Ziele vereinen ließen: Einerseits die Performance zu erhöhen sowie andererseits die Verbrauchs- und Schadstoffwerte zu reduzieren. Mit einem durchschnittlichen Spritverbrauch um die 7,0 Liter und einem CO2-Ausstoß von rund 165 g/km wies der S1 erkennbar bessere Werte auf, als sein indirekter Vorgänger A1 quattro aus dem Jahr 2012. Die nur kurze Zeit in Kleinserie produzierten Allrad-Kleinwagen benötigten im Durchschnitt noch rund 8,6 Liter Super auf 100 Kilometer und blieben mit ihrem CO2-Wert nur knapp unterhalb der Grenze von 200 g/km.

Allradantrieb und Sportfeatures für den Audi S1

Wie bei allen S-Modellen der Bayern üblich, stattete Audi auch den S1 serienmäßig mit seinem Allradantrieb quattro aus, dessen automatisch eingreifende Technik vor allem das Kurvenhandling des Leistungsträgers im A1-Programm optimieren sollte. Dazu verbauten die Konstrukteure von Audi im S1 ein im Vergleich zu den herkömmlichen Serienfahrzeugen modifiziertes Fahrwerk mit verbreiterter Spur sowie eine aufwändigere Stoßdämpfertechnik mit regelbarer Einstellung. Eine verstärkte Bremsanlage mit elektronischem Assistenzsystem sowie eine abschaltbare elektronische Stabilitätskontrolle gehörten ebenfalls zu den besonderen Features des rundum für eine sportliche Fahrweise eingerichteten Performers der Baureihe A1.

Audi baut den S1 in zwei Karosserieversionen als Drei- und Fünftürer

Während die Ingolstädter das Sportmodell A1 quattro in der Kleinserie des Jahres 2012 ausschließlich in der dreitürigen Version auf den Markt gebracht hatten, lief der S1 zwei Jahre später als Dreitürer sowie als Sportback mit fünf Türen vom Band. In der Breite legte das Sportmodell in beiden Ausführungen gegenüber den A1-Serienmodellen um gut vier Zentimeter auf 1,74 Meter zu. Da die S-Versionen zudem mit einem etwas nach unten verlegten Fahrwerk vom Band liefen, lagen die S1 entsprechend tiefer auf der Straße, was dem Handling und den Verbrauchswerten zugute kam.

Die größeren Audi Sportmodelle liefern die Styling-Vorlage für den S1

Vorbild für die äußere Gestaltung der S1 waren die Sportversionen der größeren Audi-Baureihen, mit denen die Bayern die Tradition ihrer S-Modelle begründet hatten. So zeichneten sich auch die S1 durch eine weit heruntergezogene Frontschürze mit Spoilerlippe und kastenförmigen Lufteinlässen aus. Im Heck dominierte die bis in den Stoßfänger gezogene Diffusorplatte, in der die vier chromierten Endrohre der zweiflutigen Auspuffanlage integriert waren. Als dynamischen Dachabschluss erhielten die S1 von den Audi-Konstrukteuren einen weit über die Heckscheibe ragenden Kantenspoiler. Große Leichtmetallfelgen im 17-Zoll-Format, Seitenspiegel mit der charakteristischen Alukappe sowie Schwellerverbreiterungen unterstrichen den sportlichen Auftritt des Einstiegsmodells bei den Audi S-Ausführungen.

Sportdesign für den Innenraum des Audi S1

Auch bei der Gestaltung des Innenraums orientierten sich die S1-Designer an den Traditionen der Audi-Sportmodelle. So erhielten die Performer der Kleinwagen-Baureihe stark konturierte Sportsitze mit einem eingeprägten S1-Emblem auf der Rückenlehne, ein Sportlenkrad mit S1-Logo sowie Aufwertungen wie etwa Pedale mit Aluauflage und exklusiv für die S-Versionen von Audi gestaltete Bordinstrumente. Ergänzen ließ sich das S-spezifische Interieur durch ein optional erhältliches quattro-Optikpaket, mit dem sich unter anderem die Farbgestaltung der Mittelkonsole auswählen sowie eine Bestuhlung mit Lederbezug ordern ließ.

Fahrzeugbewertungen zu

2 Bewertungen

5