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Im Jahr 2013 präsentiert Audi mit dem RS Q3 sein erstes Sportmodell der SUV-Klasse

Fünfzylindermotor mit Turboaufladung, eine Leistung von bis zu 169 kW (230 PS) und ein quattro getaufter Allradantrieb, mit diesen Ausstattungsmerkmalen brachte der Ingolstädter Autohersteller Audi zu Beginn der 1990er Jahre seine ersten Sportmodelle auf den Markt, die das Image der Audi-Mittelklasse deutlich aufwerteten. Zugleich nahmen die Bayern für sich in Anspruch, mit ihrer Idee der S-Ausstattung für einen Fünftürer als die Erfinder der Sportkombis zu gelten und den schwächer motorisierten Vertretern dieser familien- und ladefreundlichen Bauart damit den Weg zum Lifestyle-Auto geebnet zu haben. Und da die VW-Tochter schon einmal dabei war, Audi-Sportmodelle zu erfinden, legten die Ingolstädter Mitte der 1990er Jahre noch einmal nach und präsentierten ihr erstes Modell der RS-Ausbaustufe, das gegenüber den S-Versionen noch einmal so deutlich an Leistung zulegte, dass es sich den Titel schnellster Serienkombi der Welt holte. Was für die Fünftürer eine neue Ära markierte, ließ sich gerade so gut auch für Modelle in anderen Bauformen realisieren. Die RS-Modelle der Bayern wurden zum Kult, und ihre in der Regel geringe Produktionszahl tat ein Übriges, den sportlich aufbereiteten Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets als Neu- und Gebrauchtwagen eine Sonderstellung zu verschaffen. Unterhalb der Audi A4 jedoch begnügte sich der Hersteller lange Zeit mit den S-Versionen, die zwar ebenfalls hohes Prestige genossen, aber eben nicht den Status eines Audi RS erreichten. Die Lücke im Programm schloss der Hersteller dann jedoch im Jahr 2013, als er mit dem RS Q3 sein erstes Sportmodell in der Klasse der kompakten Sport Utility Vehicles (SUV) auf den Märkten einführte.

Mit der RS-Ausstattung wird der Q3 als Flaggschiff der Audi-Baureihe etabliert

Während sich das Spitzenmodell des großen Bruders Q7 als Diesel mit der im Serienprogramm verbauten V12-Motorisierung begnügen musste und der Audi Q5 nur als S-Variante präsentiert wurde, gönnten die Bayern ausgerechnet ihrem SUV-Einstiegsmodell gleich die absolute Topausstattung. Dass ein RS-Modell bei Audi ohne die S-Vorstufe ins Programm kam, war eher ungewöhnlich. Umso deutlicher wurde der Abstand, den die Sportversionen des kompakten SUV zwischen sich und die normalen Serienmodelle legten. Das lag zum einen an den optischen Veränderungen, die die Q3 in bekannter RS-Tradition auszeichnen sollten. Zum anderen aber natürlich an der Motorisierung, die dem Q3 nach der Überarbeitung durch die Ingenieure der Audi-Sportabteilung ein Leistungspotential verlieh, das seine Rolle als Flaggschiff im Programm der Kompakt-SUVs des bayerischen Produzenten deutlich hervorhob.

Zur Markteinführung bietet Audi den RS Q3 mit 310 PS Leistung an

Zum Marktstart gegen Ende des Jahres 2013 lieferte Audi die Sportversionen der SUV-Baureihe Q3 zunächst mit Fünfzylindermotoren aus, die über 2,5 Liter Hubraum verfügten und den RS-Modellen eine Leistung von bis zu 228 kW (310 PS) zur Verfügung stellen konnten. Zum Vergleich: Die stärksten Großserienversionen mit den 2,0 Liter Benzinern konnten zu dieser Zeit maximal 162 kW (220 PS) aus ihren Vierzylindermotoren abrufen. Mit der RS-Motorisierung konnten die Q3 die Strecke von Null auf 100 Stundenkilometer innerhalb von 5,5 Sekunden bewältigen. Damit legten sie den Standardspurt gut eine Sekunde schneller zurück als die leistungsstärksten kompakten SUV mit der 2,0 Liter Maschine. Und auch mit ihrer bei 250 km/h abgeregelten Höchstgeschwindigkeit ließen die RS-Versionen die herkömmlich ausgestatteten Q3 weit hinter sich, die sich mit einem Maximalwert von gut 230 km/h begnügen mussten.

Ab dem Baujahr 2014 setzt Audi für die RS Q3 Motoren mit bis zu 340 PS ein

Kaum tauchte der RS Q3 mit der 310-PS-Motorisierung auf dem Markt für gebrauchte Fahrzeuge und Jahreswagen auf, besserten die Ingolstädter bei den Motoren des Flaggschiffs ihrer kompakten SUV-Baureihe nach. Ab Ende des Jahres 2014 hoben sie die Leistung für die Sportvarianten des Q3 auf 250 kW (340 PS) an. Nach dieser Überarbeitung erfüllten die Triebwerke die Anforderungen, die für die Schadstoffklasse Euro 6 vorgeschrieben waren. In der Praxis machte sich die Modifikation durch einen geringeren Verbrauch bemerkbar, der von zuvor 8,8 Litern im kombinierten Betrieb auf nunmehr 8,4 Liter pro 100 Kilometer sank. Die CO2-Emissionen des RS Q3 reduzierten sich von 206 g/km auf 198 g/km. Zugleich zeigten sich die Sportmodelle der Kompakt-SUVs deutlich antrittsstärker: Mit 4,8 Sekunden spurteten sie gut 0,8 Sekunden schneller aus dem Stand zur Marke von 100 Stundenkilometern als die Q3 der ersten Bauphase mit den Euro-5-Motoren.

Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb für den Audi RS Q3

Zu verdanken war diese Performance auch dem serienmäßig in den RS-Modellen eingesetzten Doppelkupplungsgetriebe, mit dem sich die sieben Gänge des Q3 ohne merkliche Unterbrechung der Zugkraft in Millisekunden schalteten. Wer das Vergnügen nicht der Automatik überlassen wollte, der hatte die Möglichkeit, das Getriebe über Schaltwippen am Lenkrad manuell zu bedienen. Die Automatik stellte mit zwei vorprogrammierten Einstellungen einen Drive- sowie einen Sport-Modus zur Verfügung. Eine speziell für die RS-Modelle konstruierte Abgasanlage mit beeinflussbarer Steuerung der Klappen lieferte beim Beschleunigen die passende Klangkulisse. Dazu gab es serienmäßig das Drive-Select-System von Audi, mit dem sich in vier Programmen Fahrwerkeinstellungen oder Dämpfungsverhalten je nach Komfortbedarf manipulieren ließen. Wie alle RS-Modelle von Audi waren die Q3 Sportversionen darüber hinaus mit dem beim Hersteller traditionell quattro genannten Allradantrieb ausgestattet.

Traditionelle RS-Optik für die Sportmodelle der Baureihe Audi Q3

Frontschürze mit Einlasstrichter und großen Lufteinlässen, schwarz lackiertes Wabengitter für den Kühlergrill, Alukappen für die Seitenspiegel, leicht ausgestellte Radhäuser und eine deutlich sichtbare Diffusorplatte im Heck, mit diesen typischen Ausstattungsmerkmalen der RS-Modelle dieser Zeit hob sich der Q3 von den herkömmlichen Serienfahrzeugen der SUV-Baureihe ab. Darüber hinaus liefen die Flaggschiffe der Ingolstädter Kompakt-SUVs ohne die Offroad-Optik der frühen Q3 vom Band, für die noch unlackierte Kunststoffteile für Stoßfänger und die Auskleidung der Radhäuser verwendet worden waren. Mit der Aufwertung der Motoren im Jahr 2014 bekamen die RS Q3 zugleich eine in einigen Details veränderte Optik. Auffälligstes Kennzeichen: Nach der Überarbeitung bekamen die Sportausführungen des Q3 den auch bei den Großserienversionen eingeführten Single-Frame-Kühler mit den bis zu den Frontscheinwerfern ausgestellten oberen Ecken. In der Innenausstattung hoben sich die RS-Versionen durch Sportsitze mit Teillederbezügen und ein im unteren Bereich abgeflachtes Sportlenkrad von den schwächer motorisierten Kompakt-SUVs des Herstellers ab. Zusätzlich unterstrichen spezielle Dekoreinlagen sowie Pedalen in Edelstahloptik den sportlichen Charakter der Audi RS der Baureihe Q3.

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