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Die Alfa Romeo Giulia prägt 15 Jahre das Modellprogramm der Marke

Nachdem sich der italienische Autohersteller Alfa Romeo Mitte der 1950er Jahre mit der in verschiedenen Karosserieformen gebauten Giulietta als Großserienhersteller sportlich ausgelegter Modelle etabliert hatte, setzten die Italiener alles daran, ihre Position gegenüber dem dominierenden Konkurrenten Fiat zu stärken. Vor diesem Hintergrund begann die Entwicklung eines moderner gestalteten Volumenmodells mit sportlichen Ansprüchen, das im Jahr 1962 erstmals vom Band lief und den Namen Alfa Romeo Giulia erhielt. Das zunächst als Limousine präsentierte Modell prägte 15 Jahre lang das Image der Marke, die nun auch verstärkt auf den Märkten der europäischen Nachbarländer wahrgenommen wurde.

Als Classic Car genießt die Alfa Romeo Giulia bei Alfisti einen Sonderstatus

Die Limousine Alfa Romeo Giulia galt bald international als temperamentvoller Vertreter des italienischen Automobilbaus und als stilistischer Vorreiter eines Karosseriedesigns, das eigentlich erst in den 1970er Jahren populär wurde. Der Konstrukteur nutzte die Chance und erweiterte das Modellprogramm um rasanter gestylte Giulia-Versionen in Form von Coupés und Cabrios. Die Limousinen Giulia blieben bis zum Baujahr 1977 im Programm und nehmen heute als Classic Cars bei den Fans der Marke Alfa Romeo eine Sonderstellung ein. Für viele Alfisti ist die Giulia „der“ Alfa schlechthin. Dieses historische Renommee wollte Markeneigner Fiat nicht ungenutzt lassen: Für das Baujahr 2014/15 kündigte der Konzern eine Neuauflage der Giulia an, die als Sportlimousine und Kombi das aktuelle Modellprogramm erweitern sollte.

Die Alfa Romeo Giulia Limousinen werden von 1962 bis 1977 gebaut

Während Stufenheck-Limousinen in den 1960er Jahren noch meistens als biedere Familienautos gestaltet waren, setzten die Konstrukteure für die Karosserie der Alfa Romeo Giulia Limousinen ein jünger wirkendes Konzept um, das durch ausgeprägte Kanten und einen hochragenden Aufbau gekennzeichnet war. An den Grundzügen änderte sich während der drei Bauphasen in den Jahren von 1962 bis 1977 trotz leichter Modifikationen in den Jahren 1972 und 1974 nichts. Zum agilen Äußeren der Alfa Romeo Giulia und Giulia Nuova mit zwei oder vier Rundscheinwerfern sowie vielen Chromteilen passten die Fahrleistungen der nur knapp über eine Tonne wiegenden Limousinen.

Sportliche Fahrleistungen der Alfa Romeo Giulia

Neben dem Einstiegsmodell Alfa Romeo Giulia 1300 mit 57 kW (78 PS) setzten die Italiener auf stärker motorisierte Varianten mit 1,6 Liter Aggregaten, die der Limousine zu einer Spitzengeschwindigkeit von gut 160 Stundenkilometern und einer Spurtzeit von Null auf Hundert in knapp über zehn Sekunden verhalfen. Nach der Modellpflege im Jahr 1972 ergänzte vier Jahre später für kurze Zeit ein Diesel mit 40 kW (55 PS) das Motorenprogramm der Baureihe Alfa Romeo Giulia.

Die Alfa Romeo Giulia als Coupé und Cabriolet

Bei der Markteinführung der Limousine nutzte der Hersteller den Namen Giulia auch für Modelle mit anderen Karosserieformen. So kam 1963 das Coupé Alfa Romeo GT Giulia auf den Markt, das auch als Alfa Romeo GT oder Giulia Sprint verkauft wurde. Fast zeitgleich mit der Limousine brachten die Italiener zudem ein Cabrio in den Handel, das technisch zwar wenig mit dem Alfa Romeo Giulia gemeinsam hatte, dennoch aber die Bezeichnung Alfa Romeo Giulia Spider trug."
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